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Im Bergbahn-Döschwo zur Wanderung auf den Chaiserstuel

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Ob sportlich oder locker – der Zugerberg hat was drauf

  • 100 m
  • 555 m
  • 10,2km
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Der Hausberg des Kantons Zug mag vielleicht klein und unscheinbar wirken, im Verhältnis zu seinen Luzernern Konkurrenz von Rigi und Pilatus. Unterschätzen darf man den Zugerberg aber auf keinen Fall. 

Der Hausberg des Kantons Zug mag vielleicht klein und unscheinbar wirken, im Verhältnis zu seinen Luzernern Konkurrenz von Rigi und Pilatus. Unterschätzen darf man den Zugerberg aber auf keinen Fall. Folgend zwei von mehreren Routen, die von der Bergstation Zugerberg ins Tal führen.

Variante sportlich mit steilem Abstieg: Zugerberg – Suren – Walchwil

Neben Bergstation und Restaurant Zugerberg folgen wir dem schmalen Pfad Richtung Ewegstafel rechts bergauf zu den Schulgebäuden des Internats. Dort führt der Weg durch ein Waldstück und offenes Gelände zur Strassenverzweigung beim Wegweiser Tankfalle. Nun auf dem Strässchen halbrechts zum Waldrand hinauf zur Hochmoorebene des Zugerbergs.

Tipp: Nach dem Picknickplatz auf der Anhöhe bei trockenem Wetter dem parallelen Weglein «über Weid» folgen – ein traumhafter, weicher Wiesenpfad, der beim Wegweiser Ewegstafel wieder zurück in den Kiesweg mündet. Vor uns liegt die zauberhafte Moorlandschaft mit ihrer reichen Flora, dazwischen einsame Birken und Tannen. Schöner Blick ins Tal und in die Berge der Zentralschweiz, voran die majestätische Silhouette der Rigi! Sämtliche Abzweigungen ignorierend, wandern wir über die Hochebene – im letzten Kilometer auf Hartbelag – und gelangen nach Früebüel, einer landwirtschaftlichen Forschungsstation

Hier verlassen wir die Hochebene und marschieren auf der Strasse bergab zum Wegweiser Balisbrugg. Während die «Arth-Goldau-Route» (dort kann nach Arth-Goldau abgestiegen werden) nach links abzweigt, steigen wir halblinks zum nahen Bauernhof hinauf, wo der steile Abstieg rechts vom Stall beginnt. Durch ein Drehkreuz gehts in eine Kuhweide hinein und leicht rechts haltend, durch ein kurzes, steiles Wiesenstück bergab. Unten treffen wir auf einen idyllischen kleinen See, ausgedehnte Hirschgehege und eine Besenbeiz mit Selbstbedienung, dem Hirschenbeizli.

Der folgende Abstieg ist steil und wild und kann bei Nässe glitschig sein – er ist aber nirgends ausgesetzt oder heikel. In der Falllinie gehts durch den Wald bergab; die Wege sind laubbedeckt und oft eigentliche Hohlwege. Bemooste Felsblöcke säumen den Weg. Bei der Verzweigung Herrenwald sind zwei Routen nach Walchwil angegeben – wem es bis anhing zu steil war, kann den Umweg über «Utenberg» wählen.

Die direkte Route folgt weiterhin der Falllinie zum Geisswald hinunter. Er folgt teilweise dem Vita-Parcours, ist etwas weniger steil und führt an einem Aussichtspunkt vorbei. Den gelben Markierungen entlang kurven wir durch den Wald und treffen auf einen traumhaft gelegenen Spielplatz Ausseregg mit Sicht auf den Zugersee.

Nach rechts folgen wir der Strasse bis über die Brücke, wo links ein Pfad bergab führt. Einem Bächlein entlang, zwischen schönen Gärten und Villen, gelangen wir auf Treppenwegen talabwärts zu den Geleisen bei der Bahnstation Walchwil. Der etwas versteckte Zustieg (Treppe) zur Bahnunterführung befindet sich im Gebäude links.

Dauer circa 2 Stunden 20 Minuten
Route: Zugerberg 925m – Tankfalle 943m (15min) – Ewegstafel 991m (20min) – Frübüel 980m (30min) – Balisbrugg 949m (10min) – Suren, Hirschenbeizli (10min) – Herrenwald 790m (15min) – Geisswald 660m – Spielplatz Ausseregg 545m (25min) – Walchwil 449m (15min)

Variante leicht: Zugerberg – Frübüel – Pfaffenboden – Unterägeri

Nach rund 1½ Stunden ab Zugerberg Bergstation erreichen wir über das schöne Hochmoor die Forschungsstation Frübüel. Von dort dem Fahrsträsschen (15min) zum Restaurant Pfaffenboden, wo ein z’Nüni oder z’Mittaghalt gemacht werden kann. Wir entschieden uns für Letzteres und nach dem Mittagessen wandern wir auf dem Strässchen weiter nach Buschenchappeli, von wo ein Wanderweg durch Wald und Wiesen hinunter nach Unterägeri führt, vorbei an den Wegweisern Nollengatter, Breitried, Zittenbuech und Wissenschwändi. Die letzte Viertelstunde via Bogenmatt zur Bus-Station verläuft auf Hartbelag. Am Ende der Tour erwartet uns das gemütliche Café-Conditorei Brändle, das an der Bushaltestelle «Unterägeri Station» liegt.

Dauer circa 3 Stunden 30 Minuten

Anreise auf den Zugerberg

Mit der Bahn nach Zug, Stadtbus 11 ab «Zug Metalli West» (neben Bahnunterführung) Richtung «Schönegg/Zugerberg» (Endstation), von dort mit der kleinen Drahtseilbahn Schönegg – Zugerberg (für GA-Besitzer gratis)

Von Walchwil mit der S-Bahn 2 und von Unterägeri mit dem Bus Nummer 1 nach Zug an den Bahnhof.

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1 Kommentare
  1. Roli Gubser, 03.04.2015, 18:24 Uhr

    Da scheint eine Foto von der Rigi-Wanderung reingerutscht zu sein.

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