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Zukunftsängste schwingen im Profisport stets mit
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Fabienne Kaufmann plant ihre Karriere frühzeitig. (Bild: Helden von Luzern)

Wie man beruflich den Anschluss behält Zukunftsängste schwingen im Profisport stets mit

3 min Lesezeit 26.11.2019, 11:00 Uhr

Was kommt nach der Sportkarriere? Diese Frage begleitet Profis schon während ihrer aktiven Zeit. Für Sport-Bloggerin Fabienne Kaufmann war stets klar, dass es ein zweites Standbein braucht. Auch wenn sie bereits jetzt weiss, dass Karate für sie stets zentral bleiben wird.

Schon in der Schule lernen wir, dass eine Ausbildung wichtig ist, ja grundlegend. Wir sollen uns Gedanken über unsere Zukunft machen. Träume verwirklichen. Begleitet von den Eltern und den Lehrpersonen, entscheiden wir uns für eine berufliche Ausbildung oder beginnen ein Studium.

Wir gehen unseren ersten Schritt in der grossen Arbeitswelt. Ich entschied mich damals für das Sport-KV. Die Ausbildung dauerte ein Jahr länger als die herkömmliche kaufmännische Grundausbildung.

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Da wir Lernenden teilzeit arbeiteten und zur Schule gingen, hatten wir genügend Zeit, das gewohnte Trainingspensum weiterhin zu bewältigen. Mein Fokus lag schon immer auf meiner Passion Karate.

Von der ersten in die zweite Karriere

Die kaufmännische Ausbildung als Basis bereue ich bis heute nicht. Damit konnte ich einen Grundstein legen, der mir die Türen für etliche Möglichkeiten öffnete. Heute arbeite ich noch immer als kaufmännische Angestellte im Teilzeitpensum und kann dadurch weiterhin mein Pensum in Kraft-, Ausdauer- und Techniktraining halten und gleichzeitig Erfahrung in der Berufswelt sammeln. Für mich ist diese Situation der bestmögliche Weg, um all meine Leidenschaften leben zu können. Doch ich drehe mich je länger je mehr um die grosse Frage, wie es nach dem Sport weitergeht. Welches ist meine Zukunft?

Viele offene Möglichkeiten

Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass ich auf dem Arbeitsmarkt weiterhin auf dem neuesten Stand bleiben muss und mich neben dem Sport weiterbilden darf. Bei der Frage nach meiner Zukunft werde ich dennoch etwas nachdenklicher, denn es gibt für mich, wie für viele unter uns, keine klare Richtung, was ich machen möchte.

Ich habe grossen Respekt vor der Entscheidung, was ich in den nächsten Jahren beruflich erreichen möchte, wo mein Weg hinführen soll. Bei diesen Gedanken wird mir jeweils bewusst, dass ich meiner Passion irgendwann nicht mehr dieselbe Aufmerksamkeit widmen kann, wie ich es heute gewohnt bin.

Mein Leben wird neu «sortiert» werden, der Fokus sich verändern. Gerade im jetzigen Zeitpunkt, in welchem Weiterbildungen nicht zuoberst auf der Liste stehen, empfinde ich diesbezügliche Gespräche und Inputs aus meinem Umfeld, als ob ich mich von meinen Prioritäten entfernen würde: Europameisterschaft – Weltmeisterschaft – Olympiade.

Schritt für Schritt Richtung Zukunft

Klar kann ich jetzt schon die Weichen für meine berufliche Laufbahn stellen, damit ich meinen Traum auch in der Zukunft noch leben kann.

Selbstverständlich nicht gleich intensiv wie heute, aber als fixen Bestandteil in meinem Leben. Durch diese Auseinandersetzung werde ich verhindern, dass ich in ein paar Jahren vor einem grossen Fragezeichen stehe. So liegt es nahe, dass ich meine Erfahrung und die Freude am Sport allgemein und am Karate im Besonderen künftig weitergeben möchte.

In welcher Form dies sein wird, lasse ich mir heute noch offen. So kann ich nach meiner grossen Reise als Karateka die Möglichkeiten prüfen und die für mich richtige ergreifen. Dafür gilt es, schon heute die Weichen zu stellen.

Darauf freue ich mich jetzt schon.

Grossartige Perspektiven für Fabienne Kaufmann.

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