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Wie ein Snowboarder den Sommer durch trainiert
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Dario Burch sucht den Schnee Wie ein Snowboarder den Sommer durch trainiert

2 min Lesezeit 09.07.2019, 18:58 Uhr

Wenn sich die Wintersaison dem Ende zuneigt, ist der Sommer meistens eine schöne Abwechslung. Das Brett mal in den Keller stellen und die Zeit mit anderen Sachen verbringen. Doch schon erwacht bei Dario Burch die Vorfreude aufs Snowboarden wieder und dementsprechend kurz dauert die Sommerpause.

Es gibt verschiedene Phasen, die ich beim Snowboarden im Sommer durchlaufe: vom Saisonausklang auf den Pässen, zum Einfahren auf der Südhalbkugel bis hin zum Lernen von neuen Tricks in Saas-Fee. Dieser Plan ist nicht jedes Jahr gleich, doch so sieht er für den kommenden Sommer aus.

Nachsaison auf den Schweizer Pässen

Die Skigebiete sind schon ein Weilchen zu und der Sommer schon im Gange. Doch die Lust aufs Snowboarden ist noch nicht vergangen oder kommt schon wieder. So treibt es uns manchmal auf den Oberalppass oder den Gotthardpass.

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Dort ist zwar auch nichts mehr los und man muss sich Sprünge und Hindernisse selbst bauen. Doch immerhin hat es noch Schnee und ein Gelände, auf dem man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Natürlich ist das Ganze mit ein wenig Aufwand verbunden, bei dem ich mich auch schon gefragt habe, ob es sich wirklich lohnt. Meistens hat es sich aber ausgezahlt, auch wenn nicht immer nur des Snowboardens wegen. Oftmals ist ein Tag auf dem Pass auch eine gute Abwechslung, um den Sommer an sich noch ein bisschen mehr zu geniessen.

Einfahren auf dem Gletscher

Gegen Ende Juli oder auch mal Anfang August geht’s dann meistens das erste Mal auf den Gletscher in Zermatt oder Saas-Fee. Dort geht es hauptsächlich darum, das Gefühl fürs Snowboard zurückzugewinnen und sich auf die kommende Zeit vorzubereiten.

Auf dem Gotthardpass fliegen die Snowboarder auch im Sommer: Dank Schnee und selbstgebauten Rampen.

Ab nach Neuseeland

Mitte August bis Mitte September steht Neuseeland auf dem Programm. Da auf dieser Seite der Erde Winter herrscht, sind die Konditionen grundsätzlich ein bisschen besser als auf den Schweizer Gletschern. Dort ist vor allem das Ziel, alle Tricks mal wieder zu machen und eventuell auch mal etwas auszuprobieren.

Auf alle Fälle kommt man mit einem sehr guten Gefühl zurück in die Schweiz. Manchmal findet in Neuseeland auch schon der erste Weltcup statt.

Saas-Fee im Herbst

Aus Neuseeland zurück geht es wieder auf den Gletscher in Saas-Fee. Da um diese Zeit die Verhältnisse auf dem Gletscher meist schon ein bisschen winterlicher werden, ist es Zeit, an der Vorarbeit in Neuseeland anzuknüpfen.

Da man – wie gesagt – schon gut vorbereitet zurückkommt, ist das Ziel in Saas-Fee vor allem, neue Tricks zu lernen. Wettertechnisch ist der Gletscher nicht immer so konstant, es gibt jedoch immer mal wieder ein Zeitfenster mit guten Konditionen. Wenn all dies nach Plan läuft, sollte man so sicher auf die Saison vorbereitet sein. Denn diese startet normalerweise im November mit den ersten Weltcups, falls sie nicht schon in Neuseeland begonnen hat.