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Mit Liebe zum Detail

Die Kleinen sind die ganz Grossen an der Luzerner Fasnacht

Stunden, Tage – ja Wochen dauert es, bis ein liebevolles Fasnachts-Sujet entstanden ist. In unserer Galerie hat Emanuel Ammon die schönsten Erscheinungen des Schmutzigen Donnerstags 2024 eingefangen.

An der Luzerner Fasnacht wird nicht nur viel gefeiert und getanzt, sondern auch gegessen und gebechert. Wir haben uns daher zwischen Kostümen und Alkoholdunst an der Fressmeile umgesehen. Hier findest Du den ausführlichen Artikel.

Soviel lässt sich zusammenfassend sagen: Fleischfreunde haben dabei die Qual der Wahl. Praktisch jeder Verpflegungsstand bietet die Klassiker an: Burger, Hotdogs, Bratwurst, Schnitzelbrot. Auch sonst ist für Fans der kalorienhaltigen Küche gesorgt. Etwa beim Raclettestand oder obligaten Chnoblibrot.

Allerdings haben sich auch Stände unter die Menge gemischt, die exotischere Kost anbieten. Etwa griechische Spezialitäten, holländische Gerichte, Thaiküche, Tapas oder tibetische Momos (zentralplus berichtete). Viele dieser Stände bieten auch vegetarische Gerichte an. Schön, nicht nur in kostümtechnischer Hinsicht viel Abwechslung zu sehen.

Pommes Frites für Veganer

Düsterer sieht es für Freunde der rein pflanzlichen und fleischlosen Ernährung aus. Haben im Januar, während des Veganuary, zahlreiche Betriebe und Restaurants vegane Alternativen angeboten, muss man sie an den Verpflegungsständen mit der Lupe suchen. Ausser Pommes frites und einigen Wraps ist das Angebot in dieser Hinsicht sehr dürftig.

Letztlich geht es an der Fasnacht aber auch nicht um kulinarische Höhenflüge oder ausgefeilte Kochkunst. Es geht eher ums Zusammensein. Und darum, sich auf weitere Holdrios vorzubereiten. Oder um es in den Worten eines mittelschwer alkoholisierten Mönchs zu sagen, dem ich beim Hirschenplatz begegne: «Bode, Bode isch wichtig», sagt er. «Sehr wichtig», bestätigt seine Partnerin mit Blumentopf-Kopfbedeckung und schaufelt sich geschmolzenen Käse auf die Gabel.

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Ob lustige Schnappschüsse, alltägliche Augenblicke oder aussergewöhnliche Bildserien – bei «Fundstücken» spricht das Bild (meist) für sich.
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