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Besuch bei Viktor Vekselberg

Unangemeldeten Besuch erhielt am Samstag der russische Milliardär Viktor Vekselberg an seinem Wohnsitz in Zug. Angeführt von mehreren Bären überbrachte ihm Helvetia eine Steuererklärung.

Während sich das Grüppchen auf dem Parkplatz eines Beerdigungsinstutes in die Bärenkostüme schmeisst, ernten sie aus den vorbeifahrenden Wagen der Marken Tesla, Jaguar oder Audi ungläublige Blicke. Dabei hat das Grüppchen mit Mitgliedern der Alternativen Liste Zürich, Juso und der Zuger Alternative – die Grünen nicht einen Fasnachtsauftritt zum Ziel, sondern den Wohnsitz von Viktor Vekselberg an der Zuger Weinberghöhe.

Im Rahmen eines «Pauschalstüürbonze-Besuchstages» machten dabei Gruppen an insgesamt sechs Schweizer Orten Personen wie Sebastian Vettel, Bernie Ecclestone oder Gennadi Timtschenko ihre Aufwartung. Vekselberg, der sich während der Aktion nicht blicken liess, wurde dabei mit Plakaten wie «Pfui Kantons-Wechselberg!» empfangen, eine Anspielung auf seinen Wegzug nach Abschaffung der Pauschalsteuer in Zürich. Kritisiert wurde vor allem die Geschäftstätigkeit des Sulzer- und Oerlikon-Grossaktionärs in der Schweiz, die mit der Pauschalbesteuerung nicht vereinbar sei.

Jolanda Spiess-Hegglin, Co-Präsidentin Alternative – die Grünen Zug, vertrat dabei als einzige Zuger Politikerin die Linke. Sie kritisierte, dass der Oligarch nur gerade ein Schnäppchen an Steuern bezahle, während Zuger Familien aufgrund der horrenden Wohnungspreise in die benachbarten Kantone abwandern müssten. Damit er zukünftig «ordentlich» Steuern entrichten könne, hinterliessen ihm die Aktivisten eine Zuger Steuererklärung.

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