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Schneelandschaft wie im tiefsten Winter

Aprilwetter verwandelt Zugerberg in Winterwunder

Der April macht seinem Ruf auch in diesem Jahr wieder einmal alle Ehre. Die Wetterkapriolen der letzten Tage sorgten in vielen Gebieten der Zentralschweiz noch einmal für ordentlichen Schneefall (zentralplus berichtete). So auch auf dem Zugerberg, wo aktuell so viel Schnee liegt, dass man sich vermeintlich im tiefsten Winter wiederfindet.

Auch andernorts viel Schnee

Allerdings herrscht derzeit nicht nur auf dem Zugerberg tiefster Winter. Sepp Zimmermann, Leiter Freizeitanlagen und Pistenchef bei den Rigi-Bahnen, habe es am Wochenende 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee gegeben, 80 Zentimeter hoch sei die Schneedecke auf 1600 Höhenmeter nun. «Wir haben jetzt so viel Schnee wie nie den ganzen Winter». Und auch auf dem Napf, wo wir vor einer Woche noch eine schöne Frühlingswanderung absolvierten (zentralplus berichtete), mass man zuletzt einen guten halben Meter Neuschnee. «Es ist winterlicher als im Januar», sagen die Verantwortlichen des Hotels.

Fast einen Meter Neuschnee auf dem Wildspitz

Ähnlich sieht es auf dem Wildspitz aus. «Sicher 80 Zentimeter Schnee» messe man, sagt Wirt Martin Keiser. Die Besucher hätten Freude, doch sei der Schnee nicht ungefährlich, da er nass und die Sicht schlecht sei. «Aussergewöhnlich ist Neuschnee mitten im April nicht unbedingt. Vor drei Jahren hatten wir ähnlich viel Schnee», erinnert sich Keiser, der das Lokal auf dem Wildspitz bald verlassen wird (zentralplus berichtete).

Und auf dem Pilatus? Zwischen 60 und 70 Zentimeter Neuschnee verzeichne man auf dem Gipfel, gut 30 Zentimeter auf der Fräkmüntegg, teilen die Pilatus-Bahnen mit. Auf dem Gipfel habe es viele Verwehungen, teilweise seien diese Schneetürme bis zu sechs Meter hoch.

Den Artikel dazu findest Du hier.

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Ob lustige Schnappschüsse, alltägliche Augenblicke oder aussergewöhnliche Bildserien – bei «Fundstücken» spricht das Bild (meist) für sich.
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