Endlich belohnt sich Luzern für die gute Leistung
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Fabio Celestini, Silvan Sidler, Goalie Marius Mueller, Varol Tasar, Filip Ugrinic und Marvin Schulz vom FCL jubeln nach dem Tor zum 1:2. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der FCL setzt die Constantin-Truppe schachmatt Endlich belohnt sich Luzern für die gute Leistung

3 min Lesezeit 14.12.2020, 10:59 Uhr

In dieser Saison hat sich der FC Luzern mehrfach selbst geschlagen respektive um wichtige Punkte gebracht. Trotz tollen Heimauftritten belohnten sich die Luzerner weder gegen St. Gallen noch YB. Dass der FCL den Bock nun ausgerechnet im Wallis gegen die teure Constantin-Truppe umgestossen hat, versüsste unseren Spielabend umso mehr. Aber alles der Reihe nach.

Ganz coronakonform traf sich unsere Familie am Samstagabend. Vier Erwachsene und ein Kind aus zwei verschiedenen Haushalten, so wie es die Damen und Herren Bundesräte dringend empfehlen. Nach einem hervorragenden Kalbsfilet im Teig freuten wir uns auf einen spannenden Brändi-Dog-Abend. Natürlich verfolgten wir auch das Spiel des FC Luzern gegen Sion, denn meine ganze Familie hat ein blau-weisses Herz.

Paw Patrol statt FCL im Fernsehen

Nach dem Essen nahm aber erst unsere dreijährige Tochter den Fernseher in Beschlag. Ihre abendliche «Paw Patrol»-Folge durfte nicht fehlen. Für alle, welche diese Kinderserie nicht kennen, hier eine kurze Zusammenfassung. Die «Paw Patrol» ist eine Gemeinschaft von niedlichen Hunden mit dem 10-jährigen Menschenjungen Ryder als Chef, die den Bewohnern der Abenteuerbucht in jeder Folge bei ihren Problemen helfen.

So musste für den FCL-Match erst auf das iPad ausgewichen werden, was beim Spiel gegen die Walliser nicht ganz einfach war. Der schneebedeckte Rasen und der rote Ball waren für den kleinen Bildschirm alles andere als optimal. Zur Pause musste die Kleine ab in die Heia und so wurde der Fernseher endlich für den FCL-Match frei.

Überlegenheit auf dem Rasen und dem Spielbrett

Als ich dann vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer zurückkam – unsere Tochter schläft zum Glück sehr schnell ein – lag der FC Sion quasi aus dem Nichts in Führung. Ich dachte mir: «Das kann doch nicht wahr sein. Bringen sich die Luzerner wieder selbst um den verdienten Lohn?»

Denn wie schon bei den Heimspielen gegen Lausanne, St. Gallen, Vaduz oder YB spielten die Luzerner ganz passabel, vergaben aber beste Chancen. Ich frage mich immer noch, wie Dejan Sorgic das Ding in der ersten Hälfte völlig alleinstehend aus sieben Metern nicht im Netz unterbringen konnte. 

So war der FCL also wieder hinten, trotzdem begannen wir mit dem Brändi-Dog-Abend. Die Überlegenheit von meiner Frau und mir gegenüber unseren Spielpartnern war schnell auf dem Spielbrett ersichtlich. Schon bald war meine Frau fertig und konnte mir helfen, meine Kugeln ins Ziel zu bringen.

Da brach plötzlich Jubel aus. Aber nicht wegen eines weiteren tollen Spielzuges meiner Frau, sondern wegen Dejan Sorgic. Dieses Mal haute er den Ball trocken in die Maschen und der FCL glich hochverdient aus.

Der FCL setzt Sion schachmatt und wir gewinnen im Brändi-Dog

Was dann passierte, habe ich so noch nie erlebt. Wie der FCL die Walliser nach dem Ausgleich an die Wand spielte und im Minutentakt hochkarätige Chancen vergab, war atemberaubend. Die Luzerner setzten die Constantin-Truppe regelrecht schachmatt und so war es Varol Tasar, der den FC Luzern und uns mit einem Traumtor erlöste.

Meine Güte, war dieser Sieg verdient, vor allem Tasar mag ich diesen Befreiungsschlag gönnen. Er ist ein talentierter Fussballer, der uns Luzernern noch viel Freude bereiten wird. Vor Freude rollten einige Brändi-Dog-Kugeln aus ihren Verankerungen, aber das war allen Anwesenden so ziemlich egal. Selten hatten sich die Luzerner den Sieg so sehr erkämpft und verdient.

Dass meine Frau und ich anschliessend auch das Brändi-Dog-Spiel in einem Herzschlagfinale gewannen, obwohl sie mich zwischenzeitlich unter Zugzwang mit einer Vier rückwärts heimschicken musste, machte unseren Abend perfekt. Unsere Brändi-Dog-Serie ist um einen Sieg reicher und der FC Luzern hat gezeigt, dass er uns in dieser Form noch viel Freude bereiten wird.

Hopp Lozärn ond bliebed gsond.

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