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Mein Kind macht mich zwangsweise bikinifit
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Gewichte stemmen, Nahkampf und Hürdenlauf – klingt wie der Trainingsplan eines Profi-Sportlers, ist aber der Alltag eines Mamis. (Bild: Pixabay)

Dank Kind in Bestform Mein Kind macht mich zwangsweise bikinifit

3 min Lesezeit 23.07.2017, 11:02 Uhr

Unsere neue Eltern-Bloggerin Nina ist dank ihres Sohnes in Topform und bereit für die Badi-Saison. In ihrem ersten Beitrag stellt sie die vier sportlichen Disziplinen vor, die sie als Mami täglich ausübt.

Wer kleine Kinder daheim hat, braucht definitiv kein Fitnessstudio mehr, denn wir Eltern können alle wichtigen Disziplinen spielend nebenbei erledigen und dabei auch noch gut aussehen. Sehen wir uns doch mal an, welchen Sportarten wir im Alltag regelmässig begegnen:

1. Gewichtheben

Fangen wir an beim allseits beliebten Gewichtheben. Denn wer schon mal ein ganzes Mittagessen mit Kleinkind auf dem Arm oder quengelndem Baby im Tragetuch auf dem Rücken zubereitet hat, weiss, wovon ich rede. Achtung, Arm wechseln beim Kleinkind jeweils nicht vergessen, sonst wachsen die Muskeln asymmetrisch. Schliesslich wollen wir ja symmetrisch gestählt aussehen in der Badi. Und keine Angst: Muskelkater vom Kochen ist als Mami ganz normal.

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2. Klettern

Ein Spielplatzbesuch ist für alle ein grosser Spass. Und besonders lustig wird es, wenn Junior, obwohl des Kletterns noch nicht wirklich mächtig, das Klettergerüst todesmutig erklimmt. Dann müssen Mama oder Papa natürlich hinterher. Die Entfernung des besagten Kleinkinds, mit dem Hinweis, dass er oder sie dafür noch zu klein sei, würde mit einem Lautstarken «Nein!» und einer Wegschubs-Bewegung quittiert werden. Also, hoch die Sprossen und Seile, ihr lieben Eltern! Das ist ein optimales Ganzkörpertraining und schult erst noch die Koordination und den Gleichgewichtssinn.

3. Nahkampf

Auch das nächtliche Nahkampftraining (nein, nicht, was ihr jetzt wieder denkt) ist bei Eltern, deren Kinder sich gerne bei ihnen im Bett einnisten, eine beliebte Sportart. Denn wer es schafft, beim nächtlichen (Tief-)Schlaf den Fusstritten, den unverhofft dahergeflogenen Ärmchen und spitzen Ellenbogen der kleinen Schläfer auszuweichen, der steht topfit und putzmunter (Scherz am Rande) frühmorgens auf. Das nennt sich auch fit im Schlaf dank Kind und ist gerade schwer im Kommen; das nächtliche Horizontal-Zumba sozusagen.

4. Hürden laufen

Diese Disziplin ist jederzeit anwendbar und für Anfänger optimal bei Tageslicht durchführbar. Fortgeschrittene absolvieren das Hürdenlaufen allerdings auch bei Nacht, wenn es stockdunkel ist im Kinderzimmer. Da warten tolle Hindernisse, wie eine Playmobil-Burg mitten im Raum, wild verstreute Legosteine auf dem Boden oder singendes und klingendes Plastikspielzeug, das bei der kleinsten Berührung zu plärren und zu blinken beginnt. Also Achtung, ja nichts berühren (wir wollen die Kinder ja nicht wecken). Aber die Aussicht, im Dunkeln auf Legosteine zu treten (autsch), lässt einen sowieso automatisch die Beine hoch in die Luft werfen und furiose Sprünge vollführen, die selbst Profi-Hürdenläufer vor lauter Neid erblassen lassen. Diese elterliche Sportart bietet optimales Bein- und Koordinationstraining.

Man sieht also, dass das Elternsein auch ein Rundum-Fit-Programm beinhaltet und einen jeden Tag zu olympischer Hochform auflaufen lässt – ob man daran nun Interesse hat oder nicht. Und das Beste dabei: Das Training bekommt man nicht nur im Sommer, nein, auch während den Wintermonaten zeigen Mama und Papa sich in athletischer Bestform. Damit man den lieben Kleinen auch im Schnee nachjagen kann. Oder ist das nun schon wieder eine eigene Disziplin?

Wie dem auch sei, mein Sohn und ich machen uns nun auf den Weg zum Spielplatz, schliesslich habe ich meine Klettereinheit heute noch nicht absolviert.

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