Mein Corona-Tagebuch: Heute Sarah Troxler
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Nichts für «Gfrörlis» – Badesaison 2020 ist eröffnet. (Bild: zvg)

Wer badet und bikt, bleibt vor der Lockerung gelassen Mein Corona-Tagebuch: Heute Sarah Troxler

2 min Lesezeit 20.04.2020, 15:53 Uhr

Liebes Corona-Tagebuch,

Zum Wochenabschluss investiere ich einen Tag in meine Weiterbildung. Auch hier musste die Hochschule Luzern plötzlich umstrukturieren: Ursprünglich hätte man die schriftliche Arbeit in zweifach gedruckter Ausführung sowie auf zwei separaten USB-Sticks einreichen müssen.

Nun geht es ganz einfach über eine geschützte Lernplattform. Diese rasch bedingte Anpassung ins virtuelle war unglaublich anspruchsvoll für unsere Schulen und Lehrpersonen. Nichtsdestotrotz hat sie zu einem echten Quantensprung für unser Bildungswesen geführt. 

Kaffeepause im Innenhof

Wenn ich eine kurze Wochenrückblende mache, hat auch diese Corona-Woche wieder einige lustige Momente mit sich gebracht. Über Ostern wurde die Badesaison im Vierwaldstättersee eröffnet – obschon von «Schwimmen» nicht wirklich die Rede sein kann, es war eher ein kurzer Abtaucher und dann ab ins Trockene.

Erfrischend war es allemal, gewünscht ist nun eine wöchentliche Repetition: Challenge accepted! Weiter fand eine spontane Kaffeepause mit einem Nachbarn im Innenhof statt.

Dank dieser Kaffeepause darf ich nun sein Bike ab und zu ausleihen, auch beim Räderpumpen hat er mich spontan unterstützt (@danke Luci). Und Büssis zappt’n hat den Surseer Stadtpräsidenten echt auf dem falschen Fuss erwischt – Lacher garantiert!

Zufälligen Begegnungen im Innenhof sei Dank – abendliche Biketour nach Luzern. (Bild: zvg)

Jetzt kommt die Lockerung

Mit der kommunizierten Lockerung stellt sich jetzt wohl jede und jeder die Frage, was es als Erstes zu tun gibt. Zum Coiffeur, in den Kosmetiksalon oder die dringend notwendige Dentalpflege, zum Baumarkt oder bei diesem tollen Wetter in der Gärtnerei Balkonpflanzen besorgen?

Zur Autorin

Sarah Troxler hat ihren dreissigsten Geburtstag einen Tag vor dem Veranstaltungsverbot noch feiern dürfen. Die Luzernerin arbeitet als Mobilitätsberaterin bei der SBB. Zu ihren Aufgaben zählt unter anderem, Firmen für die Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu gewinnen. Deshalb beobachtet sie die aktuelle Entwicklung hin zum Homeoffice mit grossem Interesse.

An Ideen wird es nicht mangeln, die Möglichkeiten werden noch etwas beschränkt sein. Ich hoffe für uns alle, dass wir nicht zu schnell ins alte Fahrwasser geraten.

Nach Corona ist nach Corona

Das an der Fasnacht gelebte Motto «nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht» darf bei Corona auf keine Fälle eintreffen. Jeder Mensch hat seinen Beitrag zur nun möglichen Lockerung geleistet:

Die mit Freude erwartete Hochzeit verschoben, eine lange geplante Auslandreise abgesagt oder ganz einfach auf ein feines Znacht im Lieblingsrestaurant verzichtet.

Letztendlich «first-world-problems», aber freudbringende Ereignisse. Bleiben wir also noch etwas geduldig und geniessen die herrlichen Frühlingstage in und ums Haus.

Hier geht es zum letzten Tagebuch-Eintrag von Sarah Troxler:

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