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Uni Luzern geschlossen? Halb so schlimm!
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In den Zeiten des Coronavirus wird das eigene Zuhause zum Hörsaal, zum Seminarraum, zur Bibliothek umfunktioniert. (Bild: Nathalie Reichel)

Fünf Tipps fürs Home-Studium Uni Luzern geschlossen? Halb so schlimm!

3 min Lesezeit 13.04.2020, 10:02 Uhr

Das Frühlingssemester 2020 wird kein Student, keine Studentin so schnell wieder vergessen. Zu Hause am Seminar teilnehmen, zu Hause lernen, zu Hause Pause machen – das fordert nicht nur Selbstdisziplin. Es macht auch weniger Spass und manchmal hat man das Gefühl, die Decke falle einem auf den Kopf.

Doch auf den zweiten Blick hat das Home-Studium auch seine guten Seiten. Welche das sind, verrate ich dir im Folgenden. Manchmal brauchts nämlich einfach nur eine neue Sicht der Dinge. Bonus: Es gibt jeweils noch einen Tipp dazu.

Tipp eins: Du hast den kürzesten Anfahrtsweg der Welt!

Das Seminar beginnt um 10.15 Uhr. Du bist erst um 10 Uhr aufgestanden? Kein Problem, du hast ja schliesslich keinen Anfahrtsweg mehr und bereit machen musst du dich auch nicht unbedingt. Wenn das nicht gewonnene Zeit ist! Also, wenn’s mal richtig schnell gehen muss: Aufstehen, Kaffee rauslassen, Laptop aufklappen, fertig. Nach wenigen Klicks befindest du dich schon im virtuellen Seminarraum. Je nach Position deines Computers sehen die Teilnehmenden des Seminars nicht einmal, ob du dein Bett gemacht hast.

Bonus-Tipp: Räume deinen Arbeitsplatz bereits am Vorabend auf und lege alles, was du am nächsten Tag benötigst, schon einmal parat. Der Start in den Tag fällt viel leichter, wenn es ordentlich aussieht und sich alle Utensilien schon an ihrem Platz befinden.

Tipp zwei: Wirf einen Batzen mehr ins Sparschwein!

Zugegeben, das Mensa-Essen ist lecker. Und wir alle werden uns freuen, wenn wir wieder mit unseren Kommilitoninnen und Kommilitonen in der Mensa das «z’Mittag» geniessen können. Betrachte die aktuelle Lage aber als Möglichkeit, um zum Beispiel mehr Geld auf die Seite zu legen. Die Ausgaben für Kaffee, Mittagessen und Snack fallen weg. Du musst ja nicht mehr auswärts essen.

Bonus-Tipp: Koche am Vorabend eine Portion mehr. Wenn es in einer Mittagspause mal schnell gehen muss, wirst du dir selber dankbar sein, das Essen nur schnell aufwärmen zu müssen. Und lege deine Mittagspause auf eine bestimmte Zeit fest. Das strukturiert deinen Tag.

Tipp drei: The workspace is yours!

Gerade in der Prüfungszeit ist es meistens Glückssache, ob du in der Bibliothek noch einen Platz findest. Und wenn du die Chancen erhöhen möchtest, müsstest du dich frühmorgens auf den Weg machen. Beim Home-Studium ist das kein Thema: Dein Arbeitsplatz ist da und wartet auf dich – so lange du willst.

Bonus-Tipp: Nimm dein Smartphone nicht mit an deinen Arbeitsplatz. Aktiviere den Flugmodus und lege das Gerät in eine Schublade ausser Reichweite oder – noch besser – in ein anderes Zimmer. Benutze es nur in den Pausen, sonst lenkt es dich nur unnötig ab.

Tipp vier: Bitte nicht leise sein!

Du musst dir keine Sorgen um deine Wertsachen machen, wenn du aufstehst und eine Pause machst. Du musst nicht einmal aufräumen und schon gar nicht so lautlos wie möglich aufstehen, um andere nicht zu stören.

Bonus-Tipp: Nutze deine Pausen sinnvoll. Wieso nicht in dieser Zeit das Geschirr abwaschen, die Wäsche zusammenfalten oder die Einkaufsliste schreiben? Was gemacht ist, ist gemacht. Unterhaltungseffekt: Höre währenddessen Musik.

Tipp fünf: Selbstgespräche sind erwünscht!

Ja, es mag seltsam tönen, aber wie viele Studierende würden dich in der Bibliothek schräg anschauen, würdest du laut vor dich hin seufzen, unverständliches Wirrwarr murmeln oder deine Karteikarten laut vorlesen? Zu Hause ist das kein Problem. Du musst höchstens deine Zimmertür schliessen.

Bonus-Tipp: Übrigens ist das eine gute Methode, wenn du etwas auswendig lernen musst. Tu so, als würdest du den Stoff einem imaginären Freund erklären. Und dein Referat kannst du auch in Ruhe so üben, als sässen der Dozent oder die Dozentin und deine Mitstudierenden vor dir.

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