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Über der Zuger Ober Altstadt hängt nicht nur der Nebel. (Bild: anm)

Zuger Altstadt auf dem Weg zum Museum? Bitte nicht stören!

10 min Lesezeit 14.12.2013, 05:52 Uhr

In den Gassen der Zuger Altstadt dreht sich alles um die Frage: Wie viel Lärm darf es sein? Zwei Nachbarschafts-Vereine wehrten sich erfolgreich gegen eine neue Tapas Bar im Haus «Ankenwaage» – ihre nächtliche Ruhe bleibt nun vorerst ungestört. Doch in Kürze bringt der Stadtrat das revidierte Altstadtreglement auf den Tisch. Spätestens dann dürfte alles wieder von vorne losgehen. In der Zwischenzeit wünschen sich vor allem Gewerbetreibende mehr Leben in Zugs historischem Kern.

«Für uns ist das jetzt alles kein Problem mehr. Wir haben unsere Wohnung verkauft, wir ziehen weg, entweder aufs Land oder in den Süden», sagt Daniel Schäfer, der mit seiner Frau Therry Schäfer im Haus «Ankenwaage» in der Ober Altstadt eine Tapas Bar eröffnen wollte. Das Wirtepaar schloss im März 2013 die Traditionsbeiz «Taube» in der Unter Altstadt, weil ihnen gekündigt wurde. Sie hofften, mit der «Ankenwaage» nun das geeignete Lokal für ihre Tapas Bar gefunden zu haben.

Es kam aber alles anders. Anfang Dezember akzeptierte der Stadtrat den Entscheid des Regierungsrates, welcher die Beschwerde von drei Nachbarn gutgeheissen hatte. Das Vorhaben sei nicht zonengerecht, lautete die Begründung. Die Nachbarn wollen keine Tapas Bar, sie wollen ihre Ruhe.

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Der Hauptbeschwerdeführer, Rudolf Mosimann, sagt: «Die Altstadt ist ein Wohnquartier. Wir wollen hier keine Bars, deren Besucher in der Nacht Lärm verursachen. Es besteht kein Bedarf an weiteren Restaurants oder Bars hier in der Altstadt. Es gibt doch schon haufenweise Beizen in der näheren Umgebung.»

Nachts soll Ruhe herrschen

Auf die Anmerkung, dass die Tapas Bar unter der Woche nur bis 22 Uhr (am Wochenende bis 23 Uhr) geöffnet gewesen wäre, sagt Rudolf Mosimann: «Die Stadt bewilligt aber regelmässig längere Öffnungszeiten, in der Kernzone teilweise bis 04.00 Uhr.»

«Tagsüber begrüssen wir jede Aktivität, aber in der Nacht wollen die Bewohner der Altstadt ihre Ruhe, so wie in jedem anderen Wohnquartier auch», bringt Roland Hengartner, der Präsident des Vereins «Nachbarschaft Altstadt-Obergasse», seine Anliegen auf den Punkt. Sowohl Mosimann als auch Hengartner stützen sich auf ein Argument, an welchem es aus ihrer Ansicht nichts zu rütteln gibt: Die Altstadt sei ein Wohnquartier und dort wo vorwiegend Wohnungen stünden, solle nachts Ruhe sein.

Das sei auch eine Folge der Stadtentwicklung: «Die Stadt dehnte sich immer mehr nach Norden aus, die Altstadt im Süden ist so zu einem Randgebiet geworden», sagt Rudolf Mosimann, und fragt: «Wieso will man aus einem Randgebiet jetzt auch noch eine Vergnügungsmeile machen, und dies zu Lasten der Bewohner?»

Innere und äussere Altstadt

Im Fokus der Diskussion um die Entwicklung in der Zuger Altstadt liegen die beiden Gassen «Unter Altstadt» und «Ober Altstadt». Diese liegen in der sogenannten «inneren Altstadt». Gemäss dem alten Altstadtreglement von 1983 gilt das Gebiet seeseits der Linie Graben-Kolinplatz-Grabenstrasse-Seelikon als innere Altstadt. Die eigentliche Altstadt ist viel grösser und erfasst alle Liegenschaften innerhalb der alten Ringmauer.

Im neuen Altstadtreglement, über welches im Frühjahr 2014 im Stadtparlament beraten wird, soll die Unterscheidung zwischen innerer und äusserer Altstadt aufgehoben werden. Für Bauvorhaben soll neu ein quartiergerechtes Bauen zur Anwendung kommen, bei welchem jedes Bauvorhaben in seiner eigenen Umgebung interpretiert wird.

Die beiden Verfechter der Nachtruhe sind sich zudem darüber einig, dass die Zuger Altstadt jetzt schon sehr lebendig sei, und dass sie Veranstaltungen wie die «Jazz Night Zug», den «Märlisunntig» und die Feier am 1. August auch unterstützten und förderten.

Bratwurstverbot auch tagsüber?

Dann ist tagsüber also alles in bester Ordnung? Nicht für die Gewerbetreibenden. Joe Wicki, Geschäftsführer der Metzgerei Aklin: «Als wir draussen vor dem Laden an einem Samstag einen Grill aufstellten um Bratwürste anzubieten und etwas mehr Leute anzuziehen, gab es Einsprachen von Nachbarn. Das war tagsüber.»

Das Ehepaar Schäfer und ihre Tapas Bar haben die Altstadt-Bewohner mit ihrem Kurs des ruhenden Wohnquartiers erfolgreich in die Flucht geschlagen. Das Problem ist für sie also kurzfristig gelöst. Bald schon könnten die Anliegen der beiden Nachbarschafts-Vereine «Altstadt-Obergasse» und «Unteraltstadt» aber erneut in Frage gestellt werden. Denn der Stadtrat hat mit dem Quartier andere Pläne.

In einer Medienmitteilung verkündet André Wicki, Vorsteher des Baudepartements: «Um die Altstadt zu beleben, wie dies von verschiedenen Seiten gefordert wird, hat der Stadtrat eine Revision des 30 Jahre alten Altstadt-Reglements ausgearbeitet. Damit soll eine publikumsattraktive Nutzung der Erdgeschosse mit Verkaufsgeschäften, Kleingewerbe und explizit auch Gastwirtschafts-Betrieben ermöglicht werden.»

Altstadt ist ein öffentlicher Raum

Die Altstadt ist in den Augen der Stadtregierung und vieler Bewohner der Stadt Zug keineswegs nur ein Wohnquartier. Für Regula Kaiser, Leiterin Stadtentwicklung, ist die Zuger Altstadt vor allem ein öffentlicher Raum mit besonderer Bedeutung: «Es handelt sich hier um den historischen Stadtkern eines Kantonshauptortes, mit dem sich nicht nur die Bewohner identifizieren, sondern eine ganze Agglomeration.» 

Dazu, dass einige Bewohner mit der neuen Regelung wohl nicht einverstanden sein werden, sagt sie: «Das Leben im öffentlichen Raum ist immer ein Verhandlungsgegenstand. Mit dem Artikel 13 des neuen Altstadtreglements, der publikumsattraktive Nutzungen im Erdgeschoss von Altstadthäusern vorschreibt, soll die Angebotsvielfalt in der Altstadt gesichert werden. Die Vorschrift bedeutet für den Hauseigentümer eine Eigentumsbeschränkung, vergleichbar mit dem Denkmalschutz. Das Sichern dieser kulturellen Werte durch entsprechende Gesetze und Reglemente ist ein politischer Verhandlungsgegenstand. Es gilt, öffentliche gegen private Interessen abzuwägen.»

Wer will was?

«Interessen» ist ein gutes Stichwort. Dass die Nachbarschafts-Vereine der Altstadt und die Stadtregierung nicht dasselbe wollen, ist nun bekannt. Aber was wollen eigentlich die Betreiber von Geschäften in der Altstadt? zentral+ hat an einem Wintermorgen bei jenen Geschäften, die geöffnet waren, nachgefragt. Viele Geschäfte gibt es in den beiden Gassen ohnehin nicht und viele Gallerien und Boutiquen sind erst nachmittags geöffnet.

Einer der wenigen Geschäftsleute in der Altstadt, die an einem Mittwochmorgen um 10.30 Uhr für ein Gespräch zu finden sind, ist Philippe Pasquier vom Atelier für Streichinstrumente «il violino» in der Unter Altstadt. Der Geschäftsleiter sagt seine Meinung zur Lebendigkeit der Altstadt ziemlich deutlich: «Wenn man hier eine tote Altstadt haben will, dann ist man auf dem besten Weg dazu. Es wohnen fast keine Familien hier, sondern viele ältere Leute. Es gibt in der Nachbarschaft hier fast keine Kinder, die draussen spielen. Mehr Leben in dieser Altstadt ist nötig.»

Er und sein Geschäftspartner Carlos Scheurenberg sind zum Glück nicht so stark auf Laufkundschaft angewiesen: «Wir führen ein Spezialgeschäft und die Leute kommen, weil sie uns kennen und einen ganz bestimmten Service brauchen. Sie kommen aus der ganzen Schweiz hierher», sagt Pasquier.

Auf der nächsten Seite: Wie kann die Altstadt belebt werden?

Coiffeuse sucht Kunden

Nicht so glücklich schätzen kann sich Melisa Livadic, die Geschäftsführerin des Coiffeursalons «Hair Design Zug», ebenfalls in der Unter Altstadt: «Wenn man keine Stammkundschaft mitbringt oder übernehmen kann, ist es sehr hart, hier einen Coiffeursalon zu führen. Für mein Geschäft sieht es schlecht aus, hier nach hinten zu uns kommt ja selten jemand. Ich mache jetzt vermehrt Werbung.» Sie ist der Meinung, dass es eigentlich genügend Restaurants gibt, es aber die eine oder andere Bar vertragen könnte, damit auch junge Leute den Weg in die Unter Altstadt finden würden.

Auch der Geschäftsführer der in Zug bekannten Metzgerei «Aklin» beim Zytturm fällt ein ähnliches Urteil: «Wir hätten die Tapas Bar gerne hier gehabt, wir wünschen uns mehr Leben in der Altstadt. Sie sind ja jetzt hier durch die Gassen spaziert! Sie sehen es ja selbst, es gibt kaum eine Menschenseele auf der Strasse», sagt Joe Wicki.

Gerade gegenüber liegt das Gasthaus «Rathauskeller», wie die Metzgerei Aklin ein Traditionsbetrieb in der Ober Altstadt von Zug. Die beiden Geschäftsführer Kuno Trevisan und Stefan Meier hätten das Wirtepaar Schäfer gerne im Nachbarhaus willkommen geheissen: «Es wäre eine Bereicherung gewesen für diese Gegend. Je attraktiver dieser Standort wird, desto mehr Leute finden den Weg hierher», sagt Trevisan.

Er erklärt, dass sich die Situation in den letzten zwanzig Jahren stark verändert habe: «Früher gab es hier viel Büro und Gewerbe. Seit aber ein Wohnanteil von sechzig Prozent vorgeschrieben ist, gibt es vor allem nur noch gute Wohnlagen.» Die Gastronomen spüren diese Entwicklung besonders am rückläufigen Mittagsgeschäft.

Beleben ist gut, aber wie?

Dass sich viele Leute mehr Leben in den beiden Gassen wünschen, leuchtet jedem ein, der einmal etwas herumspaziert. In der Ober Altstadt, wo das Haus Ankenwaage liegt, ist an einem Mittwochmorgen ein einziger Laden geöffnet. Die Verkäuferin bietet Dekorations- und Geschenkartikel an. Weil sie nur Ungarisch spricht, kann sie sich zum Interessenskonflikt nicht äussern.

Einmal abgesehen von den Bewohnern und Hauseigentümern, die sich gegen jegliche Veränderungen stellen, scheint der Wunsch vieler Zugerinnen und Zuger deutlich zu sein: Die Zuger Altstadt soll belebt werden. Wie das erfolgreich umzusetzen ist, weiss aber auch Regula Kaiser von der Stadtentwicklung nicht mit Sicherheit: «Gastronomiebetriebe sind sicher grosse Publikumsmagnete. Ob sie aber eine Kundschaft anziehen, von der auch der Detailhandel profitiert, ist umstritten. Insbesondere, da die Hauptfrequenzen zu leicht unterschiedlichen Zeiten liegen und das Zielpublikum nur teilweise identisch ist. Den Interessenkonflikt auf pro und kontra Boulevardgastronomie zu reduzieren, wäre eine zu vereinfachende Sichtweise.»

Das sagt auch André Wicki, Vorsteher des Baudepartements der Stadt Zug: «Das «Leben in der Altstadt» lässt sich nicht daran messen, wie viele Gastronomiebetriebe es hier gibt. Genauso wichtig sind zum Beispiel Familien mit Kindern, Veranstaltungen, Ausstellungen und das Kultur- und Gesellschaftsleben generell.»

Auch wegen der touristischen Attraktivität ist für Wicki eine belebte Altstadt wichtig: «Sie wird als Zentrum für Wohnen, Kultur und Begegnung sowie Detailhandel und Handwerk gefördert.» Mit dem neuen Altstadtreglement will der Stadtrat ein grosses Anliegen der Bevölkerung umsetzen.

Mehr Mitsprache erhofft

Dass sich dagegen Widerstand breit machen wird, weiss der Bauvorsteher aber auch: «Es ist bereits heute bekannt, dass sich einige Anwohner der Unter und Ober Altstadt dafür einsetzen, dass dem Wohnen und der Abend- und Nachtruhe in der Altstadt höchste Priorität eingeräumt wird. Es gab auch schon entsprechende Anlässe.»

Die Gegner des neuen Altstadtreglements waren zudem mit dem Überarbeitungsprozess der Regelung nicht ganz glücklich. Entgegen der Aussage des Stadtrats, dass die Nachbarschaften bei der Ausarbeitung des neuen Reglements mit einbezogen worden seien, sagt Roland Hengartner: «Wir erfuhren auf Umwegen, dass es eine Arbeitsgruppe gibt. Erst nach zwei Anträgen konnten wir an den Sitzungen teilnehmen. Neun von vierzehn Sitzungen waren dann schon vorbei. Es war bereits alles festgelegt. Es ist doch seltsam, wenn ein Reglement entsteht, ohne die direkt Betroffenen einzubeziehen.»

Ausserdem habe der Stadtrat quasi gesagt, dass er den Fall «Ankenwaage» jetzt nicht mehr weiterziehe, weil nächstes Jahr mit dem neuen Reglement sowieso solche Gastro-Betriebe ins Quartier kommen könnten. Das findet Roland Hengartner für die Sache des Stadtrates wenig dienlich.

Aber auch bei einigen Besuchern und Geschäften, die sich zu einer Interessensgruppe zusammenschliessen wollten, sind die Interessen gespalten. Das Ziel war, sich für eine Belebung der beiden Gassen einzusetzen. Regula Kaiser von der Stadtentwicklung sagt: «Bei mir hat sich im Sommer letzten Jahres eine Gruppe aus Vertretern der Nachbarschaft und solchen aus dem Detailhandel gemeldet, um eine neue IG Altstadt zu gründen, weil der Verein «Zuger Altstadt» (VZA) vor zwei Jahren aufgelöst wurde. Die Diskussionen um das Altstadtreglement jedoch hat die Gruppe schnell auseinander getrieben. Vermutlich waren die Vorstellungen darüber, was «Leben in der Altstadt» konkret heissen soll, doch zu unterschiedlich.»

Widerstand vorprogrammiert

So wie sich die Situation aktuell präsentiert, sieht es nicht nach einer einfachen Übung aus, das Altstadtreglement wie geplant in Kraft zu setzen. Zu viele Interessen sollen berücksichtigt werden und zu viele Leute wollen ein Wort mitreden.

Im Fall «Ankenwaage» ist genau Letzteres passiert und gewonnen haben schlussendlich die Kläger. Daniel Schäfer, der die Tapas Bar mit seiner Frau eröffnen wollte, ist vom Entscheid des Regierungsrats zwar überrascht: «Ich dachte anfänglich, dass das Projekt ohne Problem durchkommen würde. Im Übrigen finde ich es erstaunlich, dass der Kanton der Stadt in den Rücken fällt.» 

Dass der Stadtrat den Fall nicht weiterzog, überraschte ihn aber weniger. Er fügt hinzu: «Der Hauptbeschwerdeführer, Rudolf Mosimann, ist ein einflussreicher Mann und juristisch gut abgesichert. Ich könnte mir vorstellen, dass er den Fall bis auf Ebene Bundesgericht weitergezogen hätte. Ich denke, dass wir die Tapas Bar aufgemacht hätten, wenn nicht er der Kläger gewesen wäre.»

Kuno Trevisan vom Gasthaus Rathauskeller sagt zum Einfluss der Kläger: «Das ist eine Krux hier. Es gibt Leute, die vehement gegen die Belebung kämpfen. Es gäbe eine Chance, beides miteinander zu vereinbaren.» 

Im Frühling geht’s los

Im Frühjahr 2014 wird der Grosse Gemeinderat, das Parlament der Stadt Zug, über das Reglement beraten. Die Bevölkerung kann anschliessend Einwendungen einbringen, die in einer zweiten Lesung behandelt werden. Nach der zweiten Lesung publiziert die Stadt das Reglement erneut und die Betroffenen können beim Regierungsrat Einsprache erheben. Zusätzlich ist es möglich, das Referendum gegen den Beschluss des Grossen Gemeinderats zu erheben. Dass dies passieren könnte, ist schon jetzt absehbar.

Das Zuger Altstadtreglement

Das 1983 in Kraft getretene Altstadtreglement soll 2014 von einem neuen Reglement abgelöst werden. Die wichtigsten Neuerungen sind gemäss Baudepartement der Stadt Zug:

  • Bei der Art des Bauvorhabens wird unterschieden zwischen Substanzerhaltung / Änderung / Neubau
  • Die Qualitätssicherung erfolgt durch zeitgemässe Verfahrensbegleitung
  • Ein Bauvorhaben wird als Einzelfall im Kontext seiner Umgebung beurteilt
 

Ausserdem sollen die Voraussetzungen für eine Belebung der Altstadt geschaffen werden. Besonders der Artikel 13 («Nutzung der Erdgeschosse») ist dafür relevant: «Die mögliche Nutzung der Erdgeschosse wird präzisiert. Im Grundsatz soll die Erdgeschossnutzung publikumsattraktiv sein». So lautet die Vorlage.

 

Zu weiteren Diskussionen könnte noch eine andere Änderung führen. Im südlichen Teil der inneren Altstadt waren gemäss altem Reglement nur «nicht störende» Betriebe zugelassen (z.B. Bäckereien, Geschäftsbetriebe, Arztpraxen). Diese Bestimmung stand aber im Widerspruch zur allgemeinen Bauordnung, welche in dieser Zone auch «mässig störende» Betriebe erlaubt (z.B. Gastwirtschaftsbetriebe, Verwaltungsstellen mit regem Publikumsverkehr, übliche Gewerbebetriebe). Der Passus «nicht störend» soll im neuen Altstadtreglement gestrichen werden und nur noch die Bauordnung würde gelten. Das heisst: Mässig störende Betriebe würden in der Altstadt erlaubt sein und diese sollen zur Belebung beitragen.

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