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Baarer haben schon 86’500 Franken für ihre Beizen gespendet
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86'500 Franken haben die Initianten der Fasnachtsgesellschaft Baar innerhalb von sechs Wochen für die Baarer Gastrobetriebe gesammelt. Von links: Silvan Meier, Tobias Hotz, Pascal Heinrich und Reto Herger. (Bild: Pirmin Ulrich)

Fasi-Solidaritätsaktion wird zum Erfolg Baarer haben schon 86’500 Franken für ihre Beizen gespendet

2 min Lesezeit 01.06.2020, 13:33 Uhr

Mit diesem Erfolg hat niemand gerechnet: 86’500 Franken hat die Baarer Bevölkerung bis Ende Mai für ihre Beizen gespendet. Mittlerweile sind die Gastrobetriebe wieder geöffnet und am 6. Juni stehen weitere Lockerungen an. Deshalb beendet die Fasnachtsgesellschaft Baar die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» am Sonntag, 7. Juni.

Als die Fasnachtsgesellschaft Baar am 19. April die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» startete, hoffte sie auf 40’000 bis 50’000 Franken, um den Baarer Gastrobetriebe in der Coronakrise unter die Arme zu greifen. Dies schreibt die Fasnachtsgesellschaft Baar in einer Mitteilung.

«Bereits in der ersten Woche wurde diese Marke nahezu erreicht. 37’550 Franken kamen innerhalb von sieben Tagen zusammen», so die Verantwortlichen. Bis Ende Mai sei der Spendenbetrag auf 86’500 Franken zugunsten der Baarer Gastrobetriebe angewachsen. «Eine Zahl, auf die im Vorfeld wohl niemand einen Franken gewettet hätte», so die Gesellschaft.

Über 1000 Einzelspenden

«Die weit über 1000 Einzelspenden haben den Gastrobetrieben während des Corona-Lockdowns und auch über die ersten Wochen nach der zögerlichen Öffnung, die am 11. Mai eingeleitet wurde, hinweggeholfen und den Wirtinnen und Wirten Hoffnung gegeben», schreiben die Initianten. «Dies haben zahlreiche dankbare Gastrounternehmer einerseits gegenüber der Fasnachtsgesellschaft Baar und andererseits gegenüber ihren Gästen betont.»

En Plakette für dini Beiz

Die Fasnachtsgesellschaft Baar rief im April mit der Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» zu Spenden in der Höhe von 50, 100 oder mehr Franken für die Baarer Restaurants auf. Als Gegenleistung erhält der Spender eine historische Plakette der Räbefasnacht Baar sowie einen Gutschein für ein Getränk (resp. für zwei bei einer Spende von 100 Franken).

Verschiedene Wirte hätten ihren Spenderinnen und Spendern persönlich und mit Dankeskarten für die Solidarität gedankt. «Die Baarer Dorfgemeinschaft hat bewiesen, dass ihr die Gastrobetriebe am Herzen liegen und dass sie dafür auch bereit ist, ins Portemonnaie zu greifen», ist man sich bei der Fasnachtsgesellschaft sicher.

Aktion wird aufgrund der Lockerungen beendet

Am 27. Mai stellte der Bundesrat die weiteren Lockerungsschritte vor, die ab dem 6. Juni in Kraft treten. Deshalb beende man die Solidaritätsaktion «En Plakette für dini Beiz» am 7. Juni. «Statt mit Spenden unterstützt die Baarer Bevölkerung die Baarer Restaurants nun besser mit regelmässigen Besuchen», so die Gesellschaft.

Spenden seien bis Sonntagabend möglich. Danach werde das Spendenkonto geschlossen. Bereits jetzt seien 72’800 Franken an die Baarer Wirtinnen und Wirte überwiesen worden. «Der restliche Betrag wird bis auf den letzten Franken nach dem Abschluss der Solidaritätsaktion ausbezahlt», heisst es weiter.

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