18.01.2021, 15:42 Uhr Bisher 25 Impfdosen in armen Ländern

1 min Lesezeit 18.01.2021, 15:42 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erneut die gewaltigen Unterschiede bei den Corona-Impfungen zwischen den reichen und den armen Ländern scharf kritisiert. Während in mindestens 49 wohlhabenden Staaten inzwischen 39 Millionen Dosen verabreicht worden seien, liege die Zahl der gespritzten Dosen in den armen Ländern bei gerade einmal 25, sagte der WHO-Chef Tedros Ghebreyesus zum Auftakt einer mehrtägigen Sitzung des WHO-Exekutivrates. Diese «Ich-Zuerst-Haltung» gefährde nicht nur die Bevölkerung in den armen Ländern, sondern werde zu einer Verlängerung der Dauer der Pandemie führen, warnte Tedros. (swisstxt)

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