Bewohner am Littauerberg müssen weiter mit gesperrter Strasse leben
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Schwere Unwetter haben die Bergstrasse am Littauerberg zerstört. (Bild: Stadt Luzern)

Keine Sofortmassnahmen geplant Bewohner am Littauerberg müssen weiter mit gesperrter Strasse leben

2 min Lesezeit 04.02.2021, 18:27 Uhr

Die Bergstrasse am Littauerberg in Luzern ist seit vergangenem Sommer gesperrt. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Weil die Lage am Hang kritischer ist als angenommen, sind laut der Stadt keine Sofortmassnahmen möglich.

Die Anwohner beim Littauerberg müssen sich noch weitere Monat in Geduld üben. Nachdem schwere Unwetter grosse Teile der Bergstrasse zerstört haben, ist die Strasse in beide Richtungen gesperrt – für die Anwohner verkehrstechnisch eine eher mühsame Angelegenheit.

Darum haben Vertreter der Luzerner CVP und FDP im Dezember in einem dringlichen Postulat gefordert, dass die Stadt Sofortmassnahmen prüft, um die Situation für die Anwohner zu entschärfen (zentralplus berichtete).

Hohes Risiko für Strassenbenutzer

Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor. Die von den Postulanten geforderten Sofortmassnahmen können gemäss Stadt nicht berücksichtigt werden – aus Sicherheitsgründen. Denn diese wären mit «nicht akzeptablen Risiken für sämtliche Strassenbenutzer» verbunden, wie es im Antwortschreiben heisst. «Vor dem Hintergrund dieser Beurteilung blieben die östliche und die westliche Bergstrasse aus Sicherheitsgründen gesperrt.»

Untätig geblieben ist man jedoch nicht. Seit dem 23. November laufen die Sanierungsarbeiten an der westlichen Bergstrasse. Dabei wird nicht nur der Hang mit Bohrpfählen gesichert, sondern auch Arbeiten am Belag, der Stützmauer und den Leitungen vorgenommen. Gemäss Stadt sollen die Bauarbeiten Ende April abgeschlossen sein und damit die Strasse wieder befahrbar werden.

Für die östliche Bergstrasse braucht’s mehr Zeit

Bei der östlichen Strasse dürfte es noch etwas länger dauern. Die Bauarbeiten sind für Frühling angesetzt und sollen zwei Monate dauern – mit einem Kostenaufwand von 320’000 Franken. «Die Bauzeit und -kosten fallen damit kürzer und günstiger aus als in der Ersteinschätzung im Sommer 2020 angenommen», heisst es seitens der Stadt.

Der Stadtrat nimmt das Postulat teilweise entgegen.

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