Übertritte 2024

Gymi oder Sek? So geht es weiter für Luzerner Schüler

Die Übertrittsquote ins Gymnasium – im Bild die Kanti Alpenquai in Luzern – steigt im Vergleich zum Vorjahr 2022/23. (Bild: bic)

Nach der Sommerpause drücken 4326 Kinder neu die Schulbänke der Luzerner Sekundarstufe I. Etwas mehr als 80 Prozent treten in die Sek ein und 19,5 Prozent der Jugendlichen lernen künftig am Langzeitgymnasium.

Bald geht das aktuelle Schuljahr zu Ende. Es ist also auch Zeit für die Übertritte in die nächsten Stufen. Der Kanton Luzern schreibt in einer Medienmitteilung nun, dass 3470 Schüler von der sechsten Klasse in die Sekundarschule wechseln werden. Dies entspricht etwas mehr als 80 Prozent. Das heisst auch, rund 19,5 Prozent aller Sechstklässler wechseln ins Langzeitgymnasium. Konkret sind es 842 Schüler.

Die Übertrittsquote ins Langzeitgymnasium ist gemäss dem Kanton im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt gestiegen. Wie bereits in den letzten Jahren sei der Anteil der Mädchen (53,4 Prozent), die im kommenden Schuljahr die Langzeitgymnasien besuchen werden, höher als jener der Knaben (46,6 Prozent).

Sechs Primarschülerinnen schaffen den Übertritt nicht und wiederholen das Schuljahr. Weitere acht Schüler wechseln von der Primarschule in eine separative Sonderschulung. Im Vergleich zum Vorjahr liegt diese Zahl um drei Jugendliche niedriger.

Einigkeit bei der Zuweisung

In der Regel sind sich laut dem Kanton Eltern, Schülerinnen und Lehrer einig über die Zuweisung. Die Zahl der Uneinigkeiten bleibe weiterhin niedrig: Schulleitungen und Rektorate der Gymnasien und Sekundarschulen mussten in 48 Fällen aufgrund von Uneinigkeiten einen Zuweisungsentscheid fällen.

Verwendete Quellen
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