Beschwerde abgeschmettert

Bundesgericht gibt grünes Licht für Zuger Schulerweiterung

So soll die neue Schulanlage aussehen. (Bild: zvg)

Das Bundesgericht hat die Erweiterung der Schulanlage Loreto in der Stadt Zug freigegeben. Das Projekt war seit der Abstimmung 2021 wegen einer Einsprache blockiert.

Die Erleichterung ist in der Medienmitteilung nicht nur zwischen den Zeilen deutlich zu lesen. Sie freue sich, dass die Schulerweiterung endlich an die Hand genommen werden könne, wird die Vorsteherin des Zuger Baudepartements, Eliane Birchmeier, zitiert.

Die Erweiterung der Schule Loreto sei dringend nötig. Die 1969 eröffnete Oberstufen-Schulanlage stosse seit längerem an ihre Kapazitätsgrenzen. Für die 26 Klassen der Sekundar-, Real- und Werkschule mit derzeit 451 Schülerinnen und Schülern seien die räumlichen Reserven ausgeschöpft, heisst es in der Mitteilung der Stadt Zug.

Einzelperson störte sich an Lärm

2021 sagte die Stadtzuger Stimmbevölkerung Ja zu einer Erweiterung (zentralplus berichtete). Kurz darauf ging jedoch eine Beschwerde ein. Eine Einzelperson machte übermässige Lärmimmissionen durch das Bauprojekt beziehungsweise die damit verbundene Erweiterung des Schulbetriebs geltend. Der Zuger Regierungsrat lehnte die Beschwerde ab. Und nun auch das Bundesgericht.

Im Entscheid vom 24. Mai kommt es zum Schluss, dass das Interesse der Öffentlichkeit, mit dem Bau der Schulerweiterung beginnen zu können, überwiege.

Nun soll es schnell vorangehen. Eliane Birchmeier: «Wir haben die Arbeiten wieder an die Hand genommen und setzen alles daran, dass wir spätestens Ende dieses Jahres mit dem Bau starten können. Die Bauzeit wird rund zwei Jahre dauern.»

Verwendete Quellen
0 Kommentare
Apple Store IconGoogle Play Store Icon