Beruf & Bildung
Noch 12 unbesetzte Stellen

Akuter Lehrermangel: Kanton Luzern hat Krise abgewandt

Für die meisten Luzerner Schulen konnten Lehrer gefunden werden. (Bild: Unsplash/Neonbrand)

Im Mai hat der Kanton Luzern noch 140 Lehrerinnen gesucht. Den Grossteil der Stellen hat der Kanton Luzern inzwischen besetzt – wenn auch nicht immer so wie gewünscht.

In einer Woche starten im Kanton Luzern die Sommerferien. Was die Schülerinnen freut, hat beim Kanton für Schweissausbrüche gesorgt. Denn noch im Mai ist unklar gewesen, ob es überhaupt genug Lehrer haben wird, wenn die Schülerinnen nach den Ferien zurückkommen. Über 140 Stellen waren unbesetzt – ein Höchstwert um diese Zeit (zentralplus berichtete). Doch wie sich zeigt, hat der Kanton die meisten Stellen besetzen können.

Pensionärinnen und Lehrer aus den Nachbarländern

Wie «Pilatus Today» berichtet, hat der Kanton Luzern Ende Juni alle Stellen bis auf zwölf Vollzeitstellen besetzen können. Dies unter anderem dank Lehrerinnen aus dem Ausland, Pensionären oder Aufstockung der Pensen. In anderen Kantonen wie Obwalden übernehmen zum Teil auch PH-Studierenden einzelne Lektionen oder machen Stellvertretungen, wie das Online-Portal schreibt. Dass nur noch Vollzeitstellen unbesetzt bleiben, hat System: Nur rund 20 Prozent der Luzerner Lehrer arbeiten 100 Prozent (zentralplus berichtete).

Um solche Situationen künftig zu vermeiden, will die Dienststelle Volksschulbildung jetzt an den Arbeitsbedingungen schrauben. So zum Beispiel mit angepassten Pensen oder dem Einführen von Klassen-Assistenzen.

Verwendete Quellen
  • Artikel von «Pilatus Today» zur Situation im Kanton Luzern
  • Artikel von «Pilatus Today» zur Situation in der Zentralschweiz
  • Medienberichte von zentralplus
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