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Beim nächsten Tor gibt’s ein Luzerner «Doppelradler»
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So sieht es aus, das Doppelradler. (Bild: Patrick Lehmann)

Ein ganz spezielles «Panaché» zur WM Beim nächsten Tor gibt’s ein Luzerner «Doppelradler»

2 min Lesezeit 1 Kommentar 27.06.2018, 13:47 Uhr

Der «Doppeladler» im Spiel Schweiz–Serbien hat hohe Wellen geworfen. Doch ein Wortspiel blieb bisher unentdeckt: das Doppelradler. Damit wirbt nun eine Luzerner Brauerei. Aber bisher nur als Scherz.

Wer es nicht gewusst hat: Das Panaché wird bei unseren deutschen Nachbarn «Radler» genannt.

Dass «Radler» und «Adler» sehr ähnlich klingen, das hatte das Team vom «Luzerner Bier» schon eine Weile auf dem Schirm. Doch erst an der aktuellen WM spielte das Glück der Luzerner Firma in die Hände.

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Seit Tagen beherrscht der «Doppeladler» der Schweizer Nati-Spieler die Schlagzeilen, sozialen Medien und tonnenweise Memes werden per WhatsApp verschickt. Der Wirbel um die Aktion von Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Captain Stephan Lichtsteiner beim Spiel gegen Serbien wird kontrovers, aber auch humorvoll diskutiert.

Damit war für das Luzerner Bier der Zeitpunkt gekommen, mit dem Wortspiel zum «Radler» aufzutrumpfen. Die lokale Firma hat den viel diskutierten «Doppeladler» aufgegriffen und neu interpretiert. Gleich auch mit einer grafischen Adaption des Logos von Lukas Gallati.

Auf Facebook zeigt das Luzerner Bier nun seine Schöpfung:

 

Vielleicht zum Finale?

Ein Scherz, oder will die Firma nun tatsächlich ein Panaché auf den Markt bringen? Geschäftsführer David Schurtenberger muss erst mal enttäuschen: «Es ist wirklich nur ein Witz. Es gibt das Doppelradler nicht zu kaufen.»

Falls die Schweiz jedoch den Finaleinzug schaffen sollte, überlege er es sich nochmals. «Dann könnte man zur Feier doch ein paar dieser Radler produzieren», findet Schurtenberger und lacht.

Auf die Reaktionen ist Schurtenberger gespannt. Denn dass die Aktion auf verschiedenen Ebenen provoziert und viele kontroverse Reaktionen ausgelöst habe, sei im Team auch diskutiert worden. Man wolle aber nicht auf diesen Zug aufspringen, sondern das Gegenteil erreichen. «Mit dem Wortspiel und dem Scherz wollen wir etwas Luft aus dieser aufgeladenen Diskussion nehmen», so Schurtenberger.

 

Nachtrag: Aus einem Scherz wird ernst (zum Artikel).

 

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1 Kommentare
  1. Rudi Adler, 28.06.2018, 23:34 Uhr

    was man nicht alles macht für Geld!!! Einfach frech!!! Hinterfragt euch mal was dieser Doppeladler bedeutet.