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Beifahrer und Fahrer tauschen Sitze während der Fahrt
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Die Zuger Polizei kontrollierte in Cham und Rotkreuz Fahrzeuge und Personen. (Bild: Zuger Polizei)

Polizeiaktion in Cham und Rotkreuz Beifahrer und Fahrer tauschen Sitze während der Fahrt

2 min Lesezeit 09.11.2019, 14:52 Uhr

Fünf Festnahmen, Fahren ohne gültigen Führerausweis und ein Warentransport, der gehörig schief ging. Die Zuger Polizei war in Cham und Rotkreuz auf der Suche nach Straftätern.

Die Zuger Polizei hat am Freitag an der Autobahneinfahrt in Cham und in Rotkreuz Personen und Fahrzeuge kontrolliert. 28 Fahrzeuge und 47 Personen seien einer «eingehenden kriminal- und verkehrspolizeilichen Überprüfung» unterzogen worden, teilt die Zuger Polizei mit. Ziel der Kontrollen war es, Straftaten aufzudecken und Straftäter festzunehmen.

Eine Polizistin konnte beobachten, wie der Lenker und der Beifahrer beim Erblicken eines Polizeisignals während der Fahrt die Position tauschten. Das betreffende Auto wurde bei der Autobahneinfahrt A4a in Cham angehalten und die vier Insassen überprüft.

Es stellte sich heraus, dass der Beifahrer zuvor trotz Führerausweisentzug gefahren war. Einer der Insassen hielt sich zudem illegal im Schengenraum auf und war wegen rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben. Der 33-jährige Kosovare muss nun eine Freiheitsstrafe von 60 Tagen absitzen.

Bei den drei anderen Fahrzeuginsassen aus Albanien und Mazedonien bestand der Verdacht auf Schwarzarbeit. Auch sie wurden vorübergehend festgenommen.

28 Fahrzeuge und 47 Personen hat die Zuger Polizei kontrolliert.

Ungesicherte Holzlatten im Auto

Auch in Rotkreuz wurde eine Person verhaftet. Ein 36-jähriger Algerier hatte eine Eingrenzung für den Kanton Glarus, weshalb er sich illegal im Kanton Zug aufhielt.

Drei Personen erhielten eine Ordnungsbusse und zwei Fahrzeuglenker wurden wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt: Einer sass ohne gültigen Führerausweis am Steuer, der andere hatte die Ladung in seinem Fahrzeug ungenügend gesichert.

Der 54-jährige Schweizer hatte Holzlatten an die Windschutzscheibe geschoben. Dabei ging das Glas in die Brüche, weshalb das Fahrzeug nicht betriebssicher war. Zudem war die Sicht aus dem Beifahrerfenster komplett versperrt. Dem Mann wurde die Weiterfahrt erst erlaubt, als die Ladung korrekt verstaut und gesichert war.

Immerhin: Die Einsatzkräfte stellten erfreulich fest, dass die Fahrzeuglenkenden in gemässigtem Tempo an den Kontrollstellen vorbeigefahren sind.

Wegen ungesicherten Holzlatten gab’s einen Sprung in die Frontscheibe.

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