Bei einer Ablehnung müsste Kriens Leistungen kürzen

1 min Lesezeit 17.02.2016, 09:40 Uhr

Was würde ein Nein zum Krienser Budget 2016 für Menschen mit Handicap bedeuten? Das fragt sich Nicole Nyfeler, Einwohnerrätin SP Kriens, in ihrem Leserbrief. Als Direktbetroffene ist für sie klar, dass es am 28. Februar ein Ja in die Urne muss.

Leserbrief von Nicole Nyfeler, Einwohnerrätin SP Kriens:

Ich bin IV-Rentenrin und Rollstuhlfahrerin. Bei all den Diskussionen um das Budget 2016 frage ich mich, was es für mich bedeutet, wenn das Budget 2016 der Gemeinde Kriens abgelehnt würde? Jeden Montag benutze ich das Angebot des Rollstuhlclubs im Schwimmbad Krauer, dies zur Erhaltung meiner bescheidenen körperlichen Fitness. Wöchentlich zwei Mal brauche ich die Pflegeleistungen der Spitex, monatlich leihe ich mir Bücher und Medien in der Gemeindebibliothek. Der Telebus bringt mich oftmals nach Hause, vor allem bei schlechtem Wetter. Das Museum im Bellpark ist für mich eine Begegnungsmöglichkeit und eine kulturelle Bereicherung.

Ich bin Mitglied in verschiedenen Vereinen, welche mir Kontakte zu nicht behinderten Menschen ermöglichen. Alle diese Institutionen werden teilweise durch freiwillige Leistungen der Gemeinde finanziert. Bei einer Ablehnung müsste die Gemeinde diese Leistungen kürzen. Also bin ich direkt betroffen! Für mich und alle Menschen mit einem Handicap ist klar, es braucht am 28. Februar ein deutliches Ja zum Budget 2016.

Nicole Nyfeler, Einwohnerrätin SP Kriens

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