Baugesuch für Dreifachsporthalle in Zug eigereicht

2 min Lesezeit 25.02.2016, 11:11 Uhr

Die Baudirektion des Kantons Zug hat das Baugesuch für die Dreifachsporthalle in Zug bei der Stadt Zug eingereicht. Der Kantonsrat hat den entsprechenden Objektkredit von 18,7 Millionen Franken am 29. Januar 2015 gutgeheissen. Die Stadt Zug beteiligt sich an den Kosten mit drei Millionen Franken. Bereits im Oktober 2018 soll die neue Halle bezugsbereit sein.

Die Kantonsschule am Lüssiweg in Zug benötigt zusätzliche Räume für den Sportunterricht. Der Kantonsrat hat nach eingehender Debatte und nach Zusatzabklärungen durch die Baudirektion beschlossen, eine Dreifachsporthalle mit Zuschauerbereich (300 Personen) für 18,7 Millionen Franken zu bauen. Die Stadt Zug wird sich mit insgesamt drei Millionen Franken an den Objektkosten beteiligen. Jetzt hat die Baudirektion bei der Stadt Zug das entsprechende Baugesuch eingereicht. Geplant ist, im Herbst 2016 mit dem Bau der Dreifachsporthalle mit Zuschauerbereich zu beginnen. Im Oktober 2018 soll die neue Halle bezugsbereit sein.

Dachfläche soll Hartplatz ersetzen

«Die wettkampftaugliche Dreifachsporthalle der Kantonsschule Zug ist als eigenständiger Baukörper konzipiert und soll sich durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnen», schreibt die Zuger Baudirektion in einer Mitteilung. Die Halle wird auf dem heutigen Hartplatz, in unmittelbarer Nähe des bestehenden Turnhallentrakts, zu stehen kommen. «Die Turnhallen sind hälftig in den Boden gesenkt», heisst es seitens der Baudirektion. «Damit lassen sich die Garderoben- und Geräteräume unterirdisch anordnen.» Die Dachfläche soll als gleichwertiger Ersatz für den wegfallenden Hartplatz dienen. 

Die Räumlichkeiten müssen – so Landammann Heinz Tännler ‑ funktional optimal konzipiert sein und für den Nutzer ein in allen Belangen gutes Umfeld schaffen. Dazu gehören unter anderem ein gebrauchstaugliches Material- und Farbkonzept sowie grosszügige Sichtverbindungen im Innern. «Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Zweckmässigkeit sind bei der Gestaltung der Räume sehr wichtig», betont der Baudirektor. Aufgrund sich verändernder Nutzungsbedürfnisse sollen Räume wo möglich nutzungsneutral geplant werden, «damit sie verschiedenen Nutzungen dienen können», ergänzt Heinz Tännler. Die Erschliessung der neuen Halle erfolgt weiterhin über das vorhandene Fusswegnetz sowie den bestehenden Haupt- und Nebeneingängen der Gesamtanlage.

Unterhaltsfreundliche Materialien kommen zum Einsatz

Bei der Dreifachsporthalle wird grossen Wert auf wartungs- und unterhaltsfreundliche Materialien sowie einen tiefen Energieverbrauch gelegt. Für Bauteile mit langer Lebensdauer gilt es laut Heinz Tännler auf eine solide, schlichte Bausubstanz zu achten. Kurzlebige Bauteile müssten problemlos nachrüstbar sein, damit Anpassungen an veränderte Nutzungsbedingungen über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes auf einfache Weise machbar seien.

Die Baudirektion des Kantons Zug hat bei der Stadt Zug nun das Baugesuch eingereicht. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, wird mit der Ausführungsplanung sowie den Ausschreibungen begonnen. Der Baubeginn ist im Herbst 2016 vorgesehen. Sofern alles nach Plan verläuft, soll die Dreifachsporthalle im Herbst 2018 der Kantonsschule Zug sowie den Vereinen übergeben werden.

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