Badeplatz bei Villa Krämerstein wieder eröffnet
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So sah die Ufermauer vor der Sanierung aus: Das Fundament war unterspült, die Mauer drohte, zu kippen. (Bild: zvg)

Badeplatz bei Villa Krämerstein wieder eröffnet

2 min Lesezeit 02.07.2014, 12:22 Uhr

In der Parkanlage der Villa Krämerstein in Kastanienbaum (Horw) kann wieder gebadet werden: Die Renovierungsarbeiten an der Ufermauer sind abgeschlossen. Mit der offiziellen Eröffnung wurde heute Vormittag der beliebte Seezugang und Badeplatz wieder der Bevölkerung übergeben, schreibt die Gemeinde Horw.

Die in die Jahre gekommene historische Mauer war vom Wellenschlag stark beschädigt worden und wies einen dringenden Sanierungsbedarf aus. Durch die unterspülte Fundation drohte die Mauer gar zu kippen. Die Parkanlage im Ortsteil Kastanienbaum ist seit 1982 im Besitze der Gemeinde Horw und gehört zur Kategorie 1 im Inventar der schützenswerten Gartenanlagen. Dies erforderte eine sorgfältige Planung, die auf die historischen Gegebenheiten Rücksicht nahm, schreibt die Gemeinde. In Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachbehörden und der Denkmalpflege seien die denkmalerischen und technischen Aspekte berücksichtigt worden.

So sah die Ufermauer vor der Sanierung aus: Das Fundament war unterspült, die Mauer drohte, zu kippen.

So sah die Ufermauer vor der Sanierung aus: Das Fundament war unterspült, die Mauer drohte, zu kippen.

(Bild: zvg)

Baustelle über See erschlossen

Die Bauarbeiten starteten Mitte März 2014 und dauerten bis Mitte Juni 2014. Um die wertvolle Parkanlage vor Werkverkehr und Schäden zu bewahren, wurde die Baustelle ausschliesslich über drei schwimmende Pontons mit einer Gesamtfläche von 550 Quadratmetern vom Vierwaldstättersee her erschlossen. Als Wellenschutz wurden Spundwände in den Seegrund fundiert. Damit konnten die Aushub- und Betonarbeiten im Schutze der Spundwand ausgeführt und Trübungen des Sees und weitere Schäden verhindert werden.

Im Bereich der Treppe seien ursprünglich zwei Balustraden vorhanden gewesen, wie historische Aufnahmen zeigen würden. Mit derselben Geometrie wie damals wurden nun zwei Sitzbänke direkt auf der neuen Mauerkrone erstellt, so die Gemeinde. Der neue Handlauf entlang der Treppe füge sich leicht in die Umgebung ein und garantiere einen sicheren Zugang zum Wasser. Für die Entwässerung der Grün- fläche hinter der Ufermauer sei eine Drainageleitung verlegt worden, die mittels Spülstutzen gereinigt werden könne. Entlang der Mauer wurde der Fundationsfuss mit rund 25 Zentimeter Kies überschüttet. Mit der aufgerauten Oberfläche bei Mauer und Treppe sei ein neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen worden. Die Kosten des Gesamtprojekts belaufen sich auf rund 400’000 Franken.

So sieht die neue Ufermauer nach der Sanierung aus. Der frische Kies im Wasser soll Lebensraum für Tiere bieten.

So sieht die neue Ufermauer nach der Sanierung aus. Der frische Kies im Wasser soll Lebensraum für Tiere bieten.

(Bild: zwg)

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