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Bachmann-Café verzögert sich weiter
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Es ist noch einiges zu erledigen, bis das Lifestyle-Café seine Türen öffnen kann. (Bild: lwo )

News aus Luzerner Gastronomie Bachmann-Café verzögert sich weiter

2 min Lesezeit 23.06.2015, 18:15 Uhr

Die Confiserie Bachmann baut am Viktoriaplatz ein neues Lifestyle-Café. Und das schon lange. Angekündigt war die Eröffnung zuerst im Frühling, dann hiess es Juni. Jetzt ist klar: Es wird teurer und noch später – zentral+ verrät warum.

Ein Blick vor Ort zeigt, dass noch viel Arbeit ansteht, bevor das Café an der Ecke Pilatusstrasse/Hirschmattstrasse eröffnet werden kann. Von Einrichtungen ist noch rein gar nichts zu sehen, und überall hängen Kabel von der Decke, wie ein heimlicher Blick durch die Scheiben verrät. Die Bauarbeiter machen zwar einen fleissigen Eindruck, doch eigentlich sollte man sich an dieser Stelle bereits in einem Kaffeehaus bedienen lassen können.

«La vie en rose» nennt sich das neue Lifestyle-café. Es wird der erste reine Gastronomiebetrieb der Confiserie Bachmann (zentral+ berichtete). Ein Café, das dem Bedürfnis der Luzerner nach einem Kaffeehaus gerecht werden soll, wie Bachmann ankündigte. Doch die Kunden müssen sich noch in Geduld üben. Der Eröffnungstermin wurde bereits zum zweiten Mal verschoben.

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«Prestige-Sache» stockt

«Der Grund sind hauptsächlich Lieferfristen von speziellen Möbeln, Leuchten und die Komplexität des Umbaus», sagt Matthias Bachmann von der Confiserie Bachmann. Dann kündigt er an: «Das Eröffnungsdatum steht: Am 17. August öffnen wir unsere Türen.» Die Vorfreude Bachmanns ist richtig spürbar.

Hoffentlich lohnt sich das lange Warten auch. In der Tat sind die Erwartungen gross. Von einer «Prestige-Sache» sprach Matthias Bachmann im Vorfeld, kein verstaubtes Café soll es werden. Noch präsent sind die Schliessungen der Cafés der Bäckereien Hug, Rüthemann und Niederberger in der Stadt Luzern. Etwas mehr Zeit als angenommen brauche der Umbau, sagte Bachmann im März. Dass es nun eine zweite Verzögerung gibt, war kaum vorgesehen.

Teurer als eine Million

Probleme beim Bau oder mit Bewilligungen habe es keine gegeben, teilt Bachmann mit. Obwohl bekannt ist, dass das Gebäude am Viktoriaplatz unter Denkmalschutz steht und die Planung der Architektur und der Raumaufteilung sehr anspruchsvoll war. Mit der entstandenen Verzögerung steigen natürlich auch die Erwartungen der Gäste.

«Sie können sich überraschen lassen», sagt Bachmann über die Besonderheiten des neuen Cafés. Die Ankündigung auf der Homepage der Confiserie Bachmann über das «La vie en rose», das als zentraler Treffpunkt zum Luzerner Stadtleben beitragen soll, dämpft diese auch nicht gerade. «Die ursprünglich geplanten Kosten von einer Million Franken werden wohl überschritten», sagt Bachmann.

Ansonsten befinde sich die Confiserie Bachmann auf Kurs. Zur Erinnerung: die bisherige Filiale der Confiserie zügelte auf die andere Strassenseite in die Räumlichkeiten des ehemaligen «Ex Libris». Noch bis zum 17. August müssen sich die Luzerner gedulden – dann gibt es den Kaffee im rosa Becher auf beiden Seiten der Pilatusstrasse.

Von aussen ist nicht viel von den Bauarbeiten zu erkennen (Bild: les).

Von aussen ist nicht viel von den Bauarbeiten zu erkennen (Bild: les).

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