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Babbel: «Ich bleibe hier» – Gaugler geht zum FCB
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Babbel versucht während des Spiels Einfluss auf seine Spieler zu nehmen. (Bild: Madeleine Duquenne/freshfocus )

Wechsel des FCL-Coachs zu Basel derzeit kein Thema Babbel: «Ich bleibe hier» – Gaugler geht zum FCB

3 min Lesezeit 14.04.2017, 15:14 Uhr

Markus Babbel ist als Nachfolger von Urs Fischer beim FC Basel im Gespräch. Einen Wechsel lehnt der Deutsche derzeit allerdings klar ab. Er träumt von einem Angebot aus England. Sportkoordinator Remo Gaugler hingegen verlässt den FCL definitiv.

Am Karfreitag orientierte der FC Luzern an einer Pressekonferenz zum Heimspiel am Ostermontag gegen den FC St. Gallen (ab 16 Uhr im zentralplus-Liveticker). Trainer Markus Babbel erwartet ein schwieriges Spiel: «St. Gallen ist eine sehr kampfstarke Mannschaft.» Dem FCL fehlen Tomi Juric und Ricardo Costa wegen Sperren. «Wir wollen die Ausfälle kompensieren und unsere Siegesserie fortsetzen», sagt der Coach mit einem Grinsen. Schliesslich hat die Siegesserie erst gerade begonnen. «Dieser Mentalitätssieg soll uns Leichtigkeit verleihen.»

Definitiv kein Thema ist für Babbel ein Wechsel zum Ligakrösus FC Basel. «Ich bleibe hier», sagt der Bayer voller Überzeugung. «Mir gefällt es, ich fühle mich wohl und wir haben ein tolles Trainerteam.» Sportkoordinator Remo Gaugler wird hingegen definitiv nach Basel wechseln (siehe Box). «Ich hoffe, dass auch Patrick Rahmen hier bleibt», sagt Babbel über seinen Assistenztrainer, der als Basler auch Avancen des FCB geweckt hat. «Die Konstellation passt», so Babbel, der insbesondere die offene Kommunikation lobt.

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Auch wenn es im Fussball immer sehr schnell gehen kann, Babbel tönt glaubwürdig. «Würde ein Club aus der Premier League anklopfen, wäre es etwas anderes», sagt Babbel. Es sei immer noch sein Traum, irgendwann eine englische Mannschaft zu trainieren. «Momentan macht es mir aber hier in Luzern sehr viel Spass.»

Babbel lobt Marco Streller

Serienmeister Basel will sich im Sommer neu ausrichten. Die sportliche Führung unterliegt neu Ex-Nati-Spieler Marco Streller. Dieser hatte mit Babbel gemeinsam beim Vfb Stuttgart gespielt. Die Neuausrichtung des FCB will Babbel nicht gross aus der Ferne kommentieren. Für Streller hat er hingegen nur lobende Worte. «Ich trau ihm seinen neuen Job absolut zu. Er ist eine tolle Persönlichkeit.»

«Als ich ihn kennenlernte, war er noch sehr jung – auch im Kopf», erzählt Babbel. Streller habe damals Mühe bekundet, auch weil er keinen Stammplatz hatte. Nun soll er also das neue FCB-Konzept umsetzen. In Basel will man künftig wieder vermehrt auf einheimische Spieler setzen und eine offensive Spielweise pflegen. «Natürlich wird es spannend zu sehen sein, wie das funktioniert», sagt Babbel.

Trainer Markus Babbel stand an der Pressekonferenz Red und Antwort.

Trainer Markus Babbel stand an der Pressekonferenz Red und Antwort.

(Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

FCL-Coach für 16er-Liga

«Die Frage ist, wie man Erfolg definiert», sagt Babbel ganz sachlich. Nach dem achten Meistertitel in Folge – viel passieren wird in dieser Saison an der Tabellenspitze wohl nicht mehr – seien die Fussstapfen am Rheinknie natürlich gross. «Ich will Basel nichts Schlechtes wünschen, aber natürlich wäre es für die Liga wünschenswert, wenn das Meisterrennen wieder spannend wird», so der FCL-Coach.

«Wir wollen unbedingt den dritten Platz in der Liga.»

Markus Neumayr

Babbel liess sich auch Wünsche zur Reform des Liga-Modus entlocken. «Ich wünschte mir eine 16er-Liga», sagt er. Jährlich viermal gegen dieselben Teams zu spielen, sei eine sehr zähe Angelegenheit. Die Liga macht sich Gedanken über eine Modusänderung für übernächste Saison.

Mac plagen Trainingsstrapazen

Im Anschluss an Coach Babbel äusserte sich auch Mittelfeldregisseur Markus «Mac» Neumayr vor den Medien. Er wirkte sehr platt: «Wir haben harte Trainings hinter uns.» Treppenläufe, Explosivitätstraining und so weiter. Neumayr verdreht die Augen. «Ich glaube, das macht keiner gerne», sagt er.

Bis Montag sollte die Frische aber wieder zurück sein, verspricht der Mittelfeldspieler. «St. Gallen spielt stark gegen den Ball. Sie wollen unser Spiel kaputt machen.» Der FCL müsse auf seine eigenen Stärken setzen. «Wir wollen unbedingt den dritten Platz in der Liga», sagt Neumayr. Eine Aussage, der sich auch Coach Babbel anschliesst.

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