Baarer Firma sagt Trumps Sieg voraus
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Hat gemäss digitalen Auswertungen eine gute Chance auf eine Wiederwahl: Donald J. Trump. (Bild: Instagram/ Donald Trump)

Digitale Inhalte ausgewertet Baarer Firma sagt Trumps Sieg voraus

2 min Lesezeit 2 Kommentare 08.10.2020, 07:41 Uhr

Die Firma Argyou wertet digitale Daten aus. Auch zum amerikanischen Wahlkampf. Erste Auswertungen zeigen: Trump hat einen Vorsprung – einen ziemlich grossen.

Beim Wahlkampf um die amerikanische Präsidentschaft wird mit harten Bandagen gekämpft. Die erste Debatte zwischen dem amtierenden Präsidenten Donald Trump und seinem Rivalen Joe Biden ist bereits über die Bühne, weitere folgen. Gekämpft wird auch auf den sozialen Medien wie Twitter, Instagram und Facebook.

Und die Daten dieser – und rund 14’000 anderer Kanäle – werden von der Baarer Firma Argyou laufend ausgewertet und analysiert. Und sie zeigen ein klares Bild: Der Republikaner Trump hat einen fünffachen Vorsprung auf seinen demokratischen Gegner.

Prognosen nicht immer eindeutig

Der CEO von Argyou, Christoph Glauser, sagte gegenüber der «Luzerner Zeitung», dass die amerikanischen Internetnutzer auf den digitalen Kanälen deutlich mehr Interesse an Trump zeigen, als an Biden. «Wir haben grosse Mengen an Daten von Social Media Kanälen, Newsportalen und Suchmaschinen analysiert und ausgewertet.» Zwar habe Trump in den vergangenen Wochen etwas an Interesse eingebüsst, seine Corona-Erkrankung habe aber wieder einen Aufschwung generiert.

Eindeutig voraussehen könne man die Resultate aber nicht immer. Dafür sei eine klare Einschätzung gerade bei Swing States wie Florida und Colorado trotz Messung der digitalen Präsenz schwierig.

Argyou sagte schon 2016 den Sieg von Trump über Hillary Clinton voraus.

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Zwischen Politik und Marktforschung

Das Unternehmen mit Sitz in Baar ist nebst Wahlkampfprognosen auch an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten im In- und Ausland involviert und im Bereich der Marktforschung tätig. «Überall, wo mit Kunden digital verkehrt wird,» erklärt Glauser gegenüber der Zeitung. Dafür arbeitet sie auch mit diversen Universitäten und Kommissionen zusammen.

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2 Kommentare
  1. Hans Peter Roth, 08.10.2020, 10:25 Uhr

    Osama Bin Laden war auch einst ganz oben in der Hitparade der digital erwähnten Namen. Gewählt hätten ihn wohl nur ganz wenige in ein verantwortungsvolles Amt. Höchstens als Stellvertreter Satans hätte er eine Chance gehabt. Nun ist Trump ganz oben in der Hitparade. In wenigen Wochen werden wir wissen, ob die Prognose von Argyou Humbug ist.

    1. Irene Aebi, 09.10.2020, 08:26 Uhr

      Wie unseriös ist denn das. Viele Amis wissen ja selbst noch nicht, wie sie stimmen werden.

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