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Avenir Suisse empfiehlt Zug Steuererhöhung

1 min Lesezeit 18.07.2014, 07:55 Uhr

Lohnt sich die Tiefsteuerstrategie noch? Ausgerechnet Avenir Suisse kommt zum Schluss, dass die Rechnung für Zug und Schwyz mittelfristig nicht mehr aufgeht.

Laut und eindringlich hallte das Wehklagen der Geberkantone letzte Woche durch die Schweiz, als die Beiträge für den nationalen Finanzausgleich (NFA) bekannt gegeben wurden (zentral+ berichtete). Sein Kanton könne die Zahlungen nicht mehr stemmen, beklagte sich der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel. Und sein Zuger Amtskollege Peter Hegglin sagte: «Wir leiden unter der Solidarhaftung.»

Ausgerechnet der liberale Thinktank Avenir Suisse kommt nun aber zu einem anderen Schluss: Rein mathematisch sei nicht die Solidarhaftung schuld an den höheren NFA-Beiträgen von Schwyz und Zug, sondern deren gestiegene Finanzstärke wegen der Tiefsteuerstrategie. «Für die Einwohner und die Unternehmen sind derart tiefe Steuern zwar attraktiv, aber die Kantone müssen sich mittelfristig ernsthaft fragen, ob diese Rechnung für sie aufgeht», sagt Projektleiter Lukas Rühli im Beitrag des «Tages-Anzeigers». Er empfiehlt den beiden Kantonen eine moderate Steuererhöhung.

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