Autolenker will in Baar vor Polizeikontrolle flüchten: Totalschaden
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Bei seiner Flucht knallte der 26-Jährige Lenker gegen eine Strassenlampe. (Bild: Zuger Polizei)

Auch noch ohne gültigen Fahrausweis unterwegs Autolenker will in Baar vor Polizeikontrolle flüchten: Totalschaden

1 min Lesezeit 17.01.2018, 09:43 Uhr

Mit Vollgas versuchte ein 26-Jähriger Portugiese am Dienstagabend, sich der Polizeikontrolle zu entziehen. Zwar konnte er die Patrouille, die ihn verfolgte, abschütteln – er baute aber wenig später eine Unfall mit Totalschaden, weil er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Am Dienstagabend führte die Zuger Polizei an der Weststrasse in Baar, Fahrtrichtung Zug, eine Personen- und Fahrzeugkontrolle durch. «Gegen 20.45 Uhr beobachteten die Polizisten, wie ein Auto zirka 70 Meter vor der Kontrollstelle sehr stark abbremste», gibt die Polizei bekannt. Nach dem Haltezeichen sei der dunkle BMW  langsam auf die Kontrollstelle zugefahren, habe er Vollgas gegeben und sei davongefahren. Vorerst mit Erfolg: «Die Patrouille folgte dem Personenwagen, verlor diesen aber aus dem Blickfeld.»

Frontalcrash nahe Kreisel

Wenig später entdeckte die Patrouille das verunfallte Auto an der Neuhofstrasse jedoch wieder. «Wie die Ermittlungen ergaben, fuhr der fehlbare Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit falsch herum in den Kreisel Neuhofstrasse, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in einen Kandelaber», schreibt die Zuger Polizei.

Der Mann sei unverletzt geblieben, das Fahrzeug erlitt jedoch Totalschaden. Der entstandene Sachschaden am Auto und an der Strassenbeleuchtung beläuft sich auf rund 15’000 Franken. Der Kandelaber muss in den nächsten Tagen ersetzt werden.

Die Unfallstelle bei der Neuhofstrasse in Baar.

Die Unfallstelle bei der Neuhofstrasse in Baar.

(Bild: Zuger Polizei)

Der 26-jährige Portugiese, der in der Schweiz wohnhaft ist, besitze zudem keinen gültigen Führerausweis. Sein Auto sei polizeilich sichergestellt worden, dem Lenker wurde weiter ein Fahrverbot für die Schweiz auferlegt. Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, der Wasserwerke Zug, eines Abschleppunternehmens und der Zuger Polizei.

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