• Mahnwache für Syrien abgesagt – aus Sicherheitsgründen

    Wenn unser demokratische Staat, bzw. die Zugerpolizei nicht mehr in der Lage sind, eine ad hoc organisierte friedliche Mahnwache zu schützen haben wir ein gravierendes Problem. Wir stellen für Sicherheit im Kanton Zug im übrigen Steuergeld zur Verfügung. Der finanzielle Aufwand der Zugerpolizei im Jahre 2018 betrug Netto CHF 41 Mio. brutto über CHF 50 Mio. Im Vorjahr in gleicher Höhe. Genau so wie eine friedliche SVP, eine friedliche AUNS-Veranstaltung oder irgendeine GV einer Zuger AG geschützt werden muss, wenn sie von radikalen Kräften bedroht wird, genau so haben die Juso und die SP das legitimierte Recht für ihre persönliche Meinung friedlich zu demonstrieren und in diesem Fall für den Frieden im Mittleren Osten einzustehen. Persönlich begrüsse ich es explizit, wenn sich Zugerinnen und Zuger für den Frieden in Nordsyrien einstehen. Danke! Genau weil ich für den Frieden und für die Neutralität der Schweiz bin, habe ich aus Ueberzeugung 1'000 Tage Schweizer Militärdienst geleistet, damit das uns möglichst nicht geschieht, da ist die Juso vermutlich nicht meiner Meinung. Wie 100'000-er Schweizer habe ich mich genau deshalb engagiert, weil man den Grossmächten nie trauen konnte und heute noch weniger kann, übrigens auch nicht mehr der NATO, welche das Bündnismitglied Türkei verurteilen müsste für ihren dreisten Angriff auf Syrien. Was im mittleren Osten momentan geschieht, notabene mit dem Kalkül der regionalen Mächte, aber auch der Grossmächte (Russland) ist sehr gefährlich. Von den indirekten Konsequenzen auf die gefangenen IS-Kämpfer ganz zu schweigen. Wir können uns ein Beispiel an den Kurden nehmen, welche für ihr Volk, für Ihre Freiheit und für einen eigenen Staat kämpfen. Wären die heutigen Wohlstands-Schweizer dazu noch in der Lage? Ich zweifle daran, wir haben mittlerweile derart abgerüstet, dass die Armee dazu nicht mehr in der Lage ist. Die Verantwortung tragen die Linken und die Bürgerlichen, welche solches in einem wahren Friedenstraum bestätigt haben und den unglücklichen VBS-Chefs die Mittel für die Landesverteidigung entzogen. Ich bitte den Zuger Stadtrat und die Behörden ihren Entscheid nochmals gut zu überdenken. Es geht um grundlegende Meinungsfreiheit, es geht um das Einstehen für Menschen in Not im mittleren Osten, die Flüchtlinge, welche wirklich bedroht sind an Leib und Leben. Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, dass nicht ohne zwingende Gründe eingeschränkt werden darf, selbst wenn die Polizei dieses gegen allfällige Leute verteidigen müsste, welche nicht dieser Meinung sind. Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP Zug

  • Tipps einer Kampftrainerin: «Selbstverteidigung beginnt im Kopf»

    Bei allen hier genannten gut gemeinten Ratschlägen, wie man sich selber aktiv verteidigen soll, muss etwas ganz klar sein: Es ist die erste, die prioritäre Aufgabe des Staates und seiner Organe, der jeweilig zuständigen Polizei, dafür besorgt zu sein, dass "Sicherheit" im gesamten öffentlichen Raum (und natürlich auch in privaten Räumlichkeiten) nicht einfach ein "Gerücht" und Zustand der besseren Vergangenheit bleiben. Die persönliche Sicherheit aller Menschen, von Kindern und Erwachsenen, aller Bürgerinnen und Bürger zu schützen und zu verteidigen war und ist immer allererste Staatsaufgabe. Vielen Dank darum an dieser Stelle allen aktiven Angehörigen der Blaulichtorganisationen, aber ganz speziell der Armee, den Feuerwehren und den Angehörigen der Polizeikorps für alles, was sie täglich für uns tun damit wir sicher sind. Mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, statt läppische Verkehrs-und Radarkontrollen aller Art von unschuldigen Bürgerinnen und Bürger zu allen Tages-und Nachtzeiten, das ist doch nicht die Priorität der Polizeiorgane, wen solche Gewaltstäter frei in diesem Land herumspazieren. Selbst bürgerliche Regierungsräte lassen ihren allmächtigen Polizeikommandanten leider zu viele freie Hand für "mehr Sicherheit auf den Strassen zu sorgen". Was ist mit der Sicherheit im öffentlichen Raum?- Das ist doch unser Hauptproblem und nicht der anständige Steuerzahler als wandelnde Brieftache, der ein Bagatellvergehen im Verkehrsbereich begangen hat und dafür eine drastische Busse kriegt und gerade bei kleinsten Alkoholvergehen wie ein Verbrecher behandelt wird. Unser Hauptproblem sind viel mehr die notorischen Verbrecher, welche unsere Gesetze dreist immer wieder brechen und Menschen verletzen. Ich bin darum sehr froh, dass unsere Gerichte zunehmend bei notorischen Verbrechern die entsprechenden gesetzlichen Möglichkeiten zur Bestrafung ausnutzen und durchsetzen. Leider werden die Täter am Schluss durch unverständliche Bundesgerichtsentscheide nicht ausgeschafft, von "pfefferscharfen" Ausschaffungsurteilen kann man dabei nur träumen. Beunruhigend in diesem Zusammenhang ist die leider überdurchschnittle Zahl von Ausländern, weit über dem %-Bevölkerungsanteil, vorallem und gerade auch von gewaltbereiten Männern, welche mit unseren Gesetzen in Konflikt geraten. Es ist Aufgabe der Politik, die nötigen Mittel für unsere Polizei und alle Sicherheitsorgane zur Verfügung zu stellen und die gewählten Behörden zu zwingen, nicht wegzuschauen. Auch eine Kehrseite der Masseneinwanderung, ganz notabene. Ganz besonders wichtig ist es, bei allen Meldungen die Nationaliäten der Täter und der Verhafteten auch öffentlich zu publizieren. Aus politischen Gründen wird ständig versucht, die nötige Transparenz in den Medien zu vermeiden und zu verwedeln, dass die Täter zu über 55% Ausländer sind, dies bei einem Anteil von unter 30% an der CH - Wohnbevölkerung. Wenn ein (z.B. eingebürgerter) Schweizer der Täter war muss das genau so auf den Tisch, wie wenn es Kriminelle aus andern Staaten waren. Ich verzichte darauf, die Statistik der Gefängnisinsassen in der Schweiz hier aufzuführen, sie ist selbsterklärend. Philip C. Brunner Kantonsrat Zug

  • Umzug ins Landis & Gyr-Gebäude statt Wellnessbäder

    ... Sie haben recht Herr Michel: Die Redaktion von Zentralplus+ setzte in eigener Regie den provokativen Titel, den ich auch nicht so glücklich finde. In der Sache ist es so: Im Jahre 2016 zahlte die Gemeinde Oberägeri CHF 1,05 Mio. in den ZFA ein. Die Gemeinde Unterägeri hingegen, welche ich mit dem teuren neuen Oeki-und Werkhof und auch mit der allergrössten Veranstaltungshalle des ganzen Kantons meinte, erhielt vom ZFA CHF 15,35 Mio. Das ist neben der Gemeinde Cham (CHF 17,6 Mio) , die fast doppelt so gross ist, der höchste Beitrag den eine Zuger Gemeinde erhält. Pro Kopf ist sogar der höchste Betrag. Der Nettobetrag der Stadt Zug betrug rund CHF 41,0 Mio. Das sind die Zahlen welche die Finanzdirektion publiziert hat und öffentlich einsehbar sind. Die Frage des ZFA ist bei der zentralen Frage des Verkaufs des L&G-Gebäudes ein Nebenschauplatz. Theoretisch ist es so, dass die Stadt Zug, hätte sie keinen NFA-ZFA zu tragen sich jedes Jahr (mehr als) ein weiteres L&G-Gebäude kaufen und sofort auf Null abschreiben könnte. Zum Glück ! ist es nicht so. Die Solidarität unter den Gemeinden soll es geben, aber man darf auch erwarten, das mit den Geldern mit Zurückhaltung umgegangen wird. Die Probleme der Stadt Zug sind nicht, wie faktenwidrig behauptet wird, eine Schuldenwirtschaft sondern die sich stetig entwickelenden Kosten im Sozial-und Bildungsbereich sowie, neben den Zentrumslasten von CHF 25,0 Mio. (off. Stand um 2010) wie in meinem Artikel erwähnt der NFA (Gemeindeanteil 6%) und vorallem der ZFA. Ich hoffe zur Klärung der Zahlengrössen beigetragen zu haben und gönne den Aegeritalern ihre neues Hallenbad am See! P.S. Ob Oberägeri auch nächstes Jahr noch eine Gebergemeinde bleibt ist noch offen, es würde mich nicht wundern, wenn es wieder, wie auch schon wechselt. In Oberägeri hat der Zu-oder Wegzug von einzelnen natürlichen Steuerzahlern eine grosse Bedeutung und Einfluss auf die gemeindliche finanzielle Situation.

  • CVP will weniger Regierungsräte – aber gleich viele für sich

    Der mir nicht bekannte Hans Peter Roth hat mit seinem überspitzten, aber treffenden Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen. Eine 1-Mann, bzw. eine ein Frau-Regierung ist mit Abstand die allereffizienteste Lösung! Zumindest in der Wirtschaft, die per se nach Effizienz strebt. Jedes mittelgrosse KMU mit gegen 1800 Mitarbeitern, die Grösse der kantonalen Zuger Verwaltung, hat einen CEO der mit seiner Geschäftsleitung, im Falle der kantonalen Verwaltung die mächtigen Generalsekretäre, das problemlos Unternehmen führt. Aber eben, der Kanton ist kein Unternehmen, darum darf es die undemokratischste Form von Führung, die Diktatur oder Alleinherrschaft eines Einzelnen, einer einzelnen Partei oder Interessensgruppierung nicht geben. Wäre ein Triumphirat nach römischem Vorbild die bessere Lösung? Schon im im Jahr 60 v. Chr. schlossen sich Caesar, Pompeius und Crassus zu einem Dreier-Regierungsbündnis zusammen. Offenbar auch nicht die beste Form nach heutigem Demokratieverständnis, so hat kein Kanton der Schweiz diese Regierungsform gewählt oder meines Wissens nach versucht. Also die Regierung mit 5 Regierungsräten, wie sie bald dem Kantonsrat, später dem Volk vorgeschlagen wird? Dass wir eine Verwaltungs-und Aufgabenreform brauchen bestreite ich ja gar nicht. Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Bedeutung und Grösse her geändert. Es ist heute nicht (mehr!) sinnvoll eine Gesundheitsdirektion, als Minidirektion zu führen. Die richtige Zuger Lösung heisst "Sechs + Ein = Sieben", sozusagen die "Zwischenlösung". Sechs Direktionen, z.B. Finanzen/Steuern; Bau-Raumplanung-Wald-Umwelt-Energie; Sicherheit-Rettungsdienste-Feuerwehr-Militär; Volkswirtschaft-Verkehr-Berufsbildung; Schulen-Sport-Kultur; und neue Inneres;-Soziales, Gesundheit und Jagd-Fischerei usw.. Und neu: Eine "präsidiale Direktion" des Zuger Landammann, mit der Staatskanzlei, IT, mit anderen Querschnitts-und logistischen Aufgaben und administrativ angeschlossenen Stellen wie Ombudsstelle, Datenschutz etc. Die Aufgaben: Führung der Regierung, Repräsentation gegenüber Bern, den anderen Kantonen (KdK), und vorallem gegenüber der Zuger Bevölkerung. Das wäre die Lösung, die eine breite politische Vertretung der Meinungen in der Regierung garantiert, gleichzeitig eine notwendige Reform mit sich bringt. Durch die Rotation des Landammanns alle zwei Jahre ergäbe sich eine sehr bewusst angelegte Wechsel der Direktionen indem man ausschliessen könnte, dass die gleiche Person länger als zwei Jahre sich auf dem Präsidium breitmacht. Darum JA zu einer Reform und gleichzeitig JA zu sieben Regierungsräten muss sich nicht ausschliessen. 6+1=7 ist die starke demokratische Lösung! Nein zu rein machtpolitisch motivierten Reformen, welche nur die Verwaltung und ihre mächtigen Generalsekretäre im Hintergrund stärkt und finanzielle Vorteile eh kaum ins Gewicht fallen dürften, in dem die Effizienzgewinne nur kurzfristigst sind. Nein zu durchsichtigen politischen Spielchen nach dem Motto: Der Majorz war der erste Streich, der Zweite folgt sogleich ... ! Der Zuger Kantonsrat ist einmal mehr gut beraten, die geplante Vorlage der Regierung sehr kritisch zu durchleuchten, bzw. bessere Gegenvorschläge zu erarbeiten, bevor eine solche tiefgreifende Verfassungsänderung dem Volk vorgeschlagen wird. Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP

  • Die SVP muss im Bundesrat Verantwortung für die Schweiz übernehmen dürfen

    Die vorgängige präzise Bemerkung von FDP-Grossgemeinderat Stefan Moos ist natürlich völlig richtig, es sind einzelne Exponenten aus dem GGR, der Fraktionen von SVP und FDP Stadt Zug, welche sich im Komitee "Nein zur offenen Drogenszene im Podium41" formiert haben. Die Fraktion und der Vorstand der SVP Stadt Zug stehen allerdings einstimmig hinter dem Anliegen des Co-Präsidiums. Ich kann mir ja nicht wirklich vorstellen, dass eine Mehrheit innerhalb der FDP der Stadt Zug noch lange hinter dem heutigen Konzept mit den entsprechenden Auswüchsen stehen kann. Rund 25 Jahre nach Eröffnung des damaligen Chaotikums ist es auch richtig, dass die finanzierenden Steuerzahler sich einmal zu dieser Institution an der Urne äussern können, welche nebenbei auch eine rund 50%-Zentrumslast darstellt. Die anderen Zuger Gemeinden stehen einmal mehr nicht dahinter. Die FDP hat als Fraktion ! richtigerweise bereits im Frühjahr 2011 im GGR, mit der Vorlage Nr. 2'138, eine "Interpellation (der FDP-Fraktion) zur Situation des Podiums 41" eingereicht. Die Antworten des damaligen Stadtrats vom 1. März 2011 finden sich hier: http://www.stadtzug.ch/dl.php/de/4d7f1befc14b8/G2138.pdf . Seither sind wieder weitere CHF 1,5 Mio. für verbilligte alkoholische Getränke für rund 100-150 Randständige in ein Restaurant geflossen, welches eigentlich für alle Familien mit Kindern ideal geeignet wäre und selbsttragend betrieben werden kann. Philip C. Brunner, Präsident SVP Stadt Zug, Kantonsrat Mitglied des Referendumskomitees

  • Kolportiert die Zuger SVP falsche Zahlen?

    Bis Ende Mai 2015 gab es dort an der Chamerstrasse 41 statistisch gesehen alleine unter der Rubrik "Gewalt" (das heissst: Streit, Schlägerei, Angriff, Tätlichkeit, Körperverletzung, Drohung, Nötigung, Gewaltung und Drohung gegen Beamte etc.) 6 (sechs) polizeiliche Einsätze - im ganzen Vorjahr 2014 waren es total 14 (vierzehn) Einsätze. Wir sind bei den diesjährigen Einsätzen im Bereich Gewalt "also auf Kurs". Nur: Zusätzlich kommen weitere Delikte aus dem Bereich Betäubungsmittel/Drogen, Vergehen gegen das Ausländergesetz und Hausfriedensbruch und Missachtung von Hausverboten dazu. Alleine 13 Einsätze bei der Missachtung des Hausverbots in 5 Monaten. Es ist garantiert nicht davon auszugehen, dass heuer die Vorjahreszahlen 2014 nicht übertroffen werden - dazu bedarf es keiner Glaskugel. Die Relativierung und Verharmlosung der polizeilichen Einsätze und Verzeigungen (die Statistik der Securitas ist gar noch nicht einbezogen!) ist fester Bestandteil gewisser Kreise, welche es als normal betrachten, dass sich die hart arbeitende, sich an unsere Gesetze und gängie Regeln haltende Durchschnittsbevölkerung sich nicht mehr in die nähere Umgebung um das Podium41 wagt. Aber zahlen - zahlen sollen 99,5% für diesen 0,5% Anteil der Bevölkerung (150 Personen) - CHF pro Kopf 9'000.- für 4 Jahre - macht CHF 1,3 Mio. aus für Leute, die zu über 50% nicht einmal in der Stadt wohnhaft sind und so vermutlich sich auch kaum an den Kosten beteiligen. Die Stadtzuger-Innen tragen und das ist eben auch erwähnenswert - nicht nur diese Zentrumslast - von irgendwelcher aussergemeindlicher Solidarität ist zumindest beim Podium41 nichts zu spüren.

  • Kolportiert die Zuger SVP falsche Zahlen?

    Zitat: "Das Komitee beruft sich dabei auf Zahlen der Zuger Polizei, welche im ersten Halbjahr 2015 eine starke Zunahme der Probleme feststelle. Doch die Polizei selbst weiss davon nichts." Ende Zitat Dass die Zuger Polizei ihre eigenen mehrjährigen Statistiken zum Podium41 nicht interpretieren kann, aus politischen Gründen nicht interpretieren will, erstaunt, mich gar nicht. CVP von Stadt und Kanton, welche die entscheidenden Posten bei Polizei und Justiz im Kanton Zug personell besetzt, vom Dept. SUS in der Stadt Zug ganz abgesehen, will leider wie die CVP Fraktion die Probleme beim Podium41 gar nicht lösen. SVP und Teile der FDP sehen es ganz anders, denn eigentlich ist es ganz einfach: Die Zahlen aller Einsätze und aller Verzeigungen der Zuger Polizei bis Ende Mai 2015 zeigen, dass bei gleicher Entwicklung in den kommenden 7 Monaten die Zahlen von 2014 massiv, ich betone das, massiv übertroffen werden. Mehr haben wir nie behauptet. Eine Aenderung der Tendenzen zeichnet sich leider nicht ab. Von den Kosten für diese polizeilichen Einsätze reden die Befürworter nicht. Es wäre interessant zu wissen, was alle diese Polizeieinsätze und die notwendigen Reinigungsarbeiten des Werkhofs in der Umgebung des Podium41 die Steuerzahlere dieser Stadt kosten! Es ist bedauerlich, dass aus politischer Korrektheit die wahren Dimensionen der Einsätze und Verzeigungen (und deren Kosten) im Zusammenhang mit dem Podium41 nicht veröffentlicht werden können. Es ist sehr zu hoffen, dass das Referendum zustande kommt. Die Stimmbürger der Stadt Zug haben dann erstmals die Gelegenheit ihre eigene Meinung zum Podium41 zu äussern. Sind uns die Randständigen aus dem ganzen Kanton und darüber hinaus über die nächsten 4 Jahre je CHF 9'000.- pro Kopf für eine offene Drogenszene am Zugersee wert? Das Volk soll das abschliessend beurteilen können, so wie bei der Galvanik und beim Kulturlastenausgleich. Dann weiss die städtische Politik wohin die Reise gehen soll. Philip C. Brunner Präsident der SVP Stadt Zug Präsident der GPK Stadt Zug Kantonsrat

  • «Ich verstehe die Zuger Linke nicht mehr»

    Lieber Martin Stuber Ich verstehe Dich und Deine Anliegen total - auch ich habe mir als SVP-ler über die "linke Sicht" Gedanken zum Stadttunnel gemacht: Was passiert bei einer allfälligen Ablehnung des Stadttunnels am 14. Juni? Weder der Regierungsrat noch irgendeine kantonsrätliche Kommission haben bereits einen konkreten „Plan B“ über den 14.6 hinaus. Die mit faktenwidrigen Argumenten kämpfenden Gegner in allen (!) Lagern natürlich schon gar nicht: Folgende Einschätzung ist aber realistisch: 1. Zum Sparargument: Die Mehrheit im Kantonsrat wird ein negatives Ergebnis der Stadttunnel- Volksabstimmung und damit zum sofortigen Sparen sicher nicht ausschlagen – es wird tendenziell überall gemäss dem vorliegenden Spar-und Entlastungsprogramm der Regierung schmerzhaft bei den laufenden Ausgaben gekürzt werden. Das Sparziel von CHF 80 - CHF 100 Mio. wird locker erreicht. Argumentation ist simpel und einfach, man befolgt nur den erteilten "Volksauftrag". 2. Beim öffentlichen Verkehr wird es ebenfalls zu schmerzlichen Einschnitten kommen – die Bevölkerung will offenbar keine weitere Priorisierung des Busverkehr. Wirklich? 3. Jegliche basisdemokratische „Mitwirkungsprojekte“ kann man sich zukünftig voll abschminken – zeitlich und finanziell - die gleichen Bürger die einstimmig einem solchen Projekt wie dem Stadttunnel in konsultativ einstimmig zustimmen – treten später vor der wenig informierten Allgemeinheit als direkte Projektgegner auf. Für mich als Demokrat schon sehr enttäuschend! 4. Und weiter: Damit es nicht zu einem totalen städtischen Verkehrskollaps kommt – müssen verkehrsberuhigende Massnahmen wie Pforten- und Tröpfchensysteme auf allen Einfallachsen geprüft werden. Die bürgerlichen Gegner (und wir Befürworter ...) werden schrill aufschreien, gerade auch die Befürworter aus den direkt betroffenen bürgerlichen Aussengemeinden, wenn sich der Verkehr inkl. dem öV zurückstaut. 5. Das noch brachliegende Projekt einer Verlängerung der General-Guisan-Strasse nach Westen wird rasch brandaktuell. Die Hertianer sind die ersten Verlierer, wenn der Stadttunnel abgelehnt wird. Falsche Propheten haben die verkehrsskeptische und schlecht informierte Stadtbevölkerung getäuscht und auf Jahrzehnte hinaus betrogen. Darum - wer das alles nicht will – geht noch aktiv stimmen - stimmt jetzt JA zum alternativlosen Stadttunnel– zukünftige Generationen werden es uns danken! Es ist mir eine grosse persönliche Freude zu wissen, dass es auch auf der linken Seite mutige und Leute mit Rückengrad wie Martin Stuber gibt, die bereit sind in einem öffentlichen Mitwirkungsverfahren kritisch und konstruktiv mitzuarbeiten um dann am Schluss zu Lösungen zu stehen. Man darf als Demokrat eine andere Meinung haben, aber wer, wie gewisse Gegner, im damaligen Mitwirkungsverfahren noch einstimmig dem Kompromiss-Projekt des Stadttunnels zustimmt um dann im Abstimmungskampf populistisch dagegen zu sein - das ist für mich, ganz unabhängig vom Abstimmungsausgang - die ganz grosse Enttäuschung. Alt-ALG-Kantonsrats Martin Stuber hingegen - er ist für mich als Demokrat ein Aufsteller und grosser Hoffnungsträger! Demokratie ist eine schwierige Staatsform - politische Konflikte und Diskussionen Teil des Systems - aber ohne eine minimale Fairness und pragmatische Redlichkeit geht es nie und nimmer - Martin Stuber erhält von mir den fiktiven "Stadttunnel-Fairplay-Pokal" ;-) ! Philip C. Brunner Präsident der SVP Stadt Zug Präsident der GPK Stadt Zug Kantonsrat

  • Pro Velo Zug versenkt sich

    Das Zentrum Plus ist doch gerade für die Velofahrenden ein Riesenschritt vorwärts. Und wer die Pläne anschaut, sieht: auch die Aussenquartiere profitieren direkt. Dass Pro Velo Zug in der entscheidenen Abstimmung zum Thema Velomobilität so jämmerlich versagt ist wirklich nur noch tragisch! Philip C. Brunner, Kantonsrat SVP, Zug P.S. Auch der öV profitiert unglaublich - warum ist das kein Thema bei dieser Abstimmung? Dass über Monate ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt wurde scheint auch kein Thema zu sein - alle konnten sich dabei einbringen - der Stadttunnel und das ZentrumPlus wurden nicht in irgend einem Planungsbüro oder in der Baudirektion entwickelt - sondern vom Volk! Demokratischer geht es nicht!

  • «Es braucht Mut, der SVP beizutreten»

    Ich, als selbständiger Zuger KMU Unternehmer freue mich jedenfalls sehr über die Erfolge von SVP Nationalrat Thomas Aeschi. Er vertritt seit letzter Woche nicht nur meine Interessen ganz direkt in der WAK-N (Nationalrat). Seit 1999 war kein Zuger Nationalrat mehr dort - und das merkt man auch ständig - der Kanton Zug wird laufend finanziell geschwächt wo es nur geht. Die Nachricht ist für unseren Kanton auch eine sehr gute, weil enorm wichtige zukünftige Geschäfte wie die USR III, Anpassungen beim NFA und so weiter in dieser Kommission vorbereitet werden und der Kanton Zug in Bern dank Aeschi ein bisschen mehr an Einfluss gewinnt. Erfreuliche Aussichten und herzliche Gratulation – bei gleichzeitigem Dank an die SVP-Wähler im ganzen Land, welche der SVP-Fraktion in dieser wichtigen Kommission insgesamt sieben Sitze zugeteilt haben. In einem Jahr sind wieder Wahlen: Ich unterstütze den erfolgreichen SVP-Nationalrat Thomas Aeschi bei seiner Wiederwahl in die Grosse Kammer in Bern schon heute! Es braucht auf jeden Fall mehr solche Volksvertreter wie ihn in Bern. Philip C. Brunner, Zug

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