• Unser EVZ hat einen neuen Gegner: den GGR

    Auch ich möchte zum Beitrag des Präsidenten der FDP Kanton Zug, Cédric Schmid äussern: Vorab dazu einmal die Vorbemerkung, dass sich der Kanton zusammen mit den Gemeinden zuletzt im Jahre 2009/10 mit einer einmaligen Zahlung von rund CHF 4,7 Mio. an der damaligen Investition von weit über CHF 62 Mio. beteiligt hat. Seither hat die Stadt Zug im Alleingang Abschreibungen und Unterhalt zusammen mit der KEB getragen. Der geneigte Leser soll auch wissen, dass es sich bei der negativen Haltung des Stadtzuger Parlaments (GGR) zum 2. Zwischenbericht um eine absolut demokratische Willensäusserung handelte, wie wir sie an jeder Sitzung haben, bei einem mehrjährigen relativ komplexen Thema zur Frage, in welche Richtung der zukünftige Prozess gehen soll. Einerseits ging es zuletzt um die Haltung zum geplanten (erweiterten) Bebauungsplan dem in einer Konsultativabstimmung grossmehrheitlich zugestimmt wurde. Mit anderen Worten, der GGR wünscht, dass diesbezüglich in die vom Stadtrat und dem EVZ festgelegte Richtung zum Bauvorhaben weitergearbeitet und weitergeplant werden soll. Uneinig war man sich über die vorgeschlagene Finanzierungslösung, welche ein Baurecht an den EVZ für 35 Jahren bei einem Baurechtszins von jährlich lediglich CHF 360'000.- bedeutet hätte. Zudem hätte der EVZ bei dieser Lösung von der früher vom kantonalen Finanzhaushaltsgesetz (FHG) vorgeschriebenen degressiven Abschreibung übermässig profitiert, die teilweise für die Verluste in der städtischen Jahresrechnung 2010-2014 verantwortlich waren. Mit der heute gültigen sanfteren linearen Abschreibung läge der Buchwert (vom realen Wert ganz zu schweigen) nach Eröffnung (2010) heute eher bei CHF 40-45 Mio. als bei den vom Stadtrat vorgeschlagenen rund CHF 8 Mio. Eine Lösung der Finanzierungsfrage darf in Bälde erwartet werden: Im EVZ-Heft Nr. 7 (2021/22) zum 3. Schweizer Meister schreibt CEO Patrick Lengwiler: (Zitat) "Nach Ablehnung dieses Baurechts haben wir einen neuen Vorschlag ausgearbeitet, bei welchem die (Bossard) Arena im Besitze der Stadt Zug verbleibt, was dem politischen Willen (des GGR, red.) entspricht. Wir haben dies der Stadt Zug (dem Stadtrat, red.) präsentiert. Jetzt wird sich zeigen, wie ernst es die Politik mit diesem für uns wichtigen Projekt meint". (Ende Zitat). Ich bin persönlich nun auf diese neue Lösung gespannt, vermutlich handelt es sich um einen Mieterausbau mit den nötigen Anpassungen des Mietvertrages zwischen Kunsteisbahn AG (KEB) und der EVZ Holding AG und Beiträgen der Stadt Zug für gewisse Investitionen. Dass auch die Namensrechte zukünftig vom EVZ besser vermarkt werden als von der dabei unerfahrenen Stadt bin ich auch überzeugt. Ich bin ganz sicher, dass GGR und auch die SVP Stadtpartei hinter jeder vernünftigen Lösung steht, welche die Interessen von EVZ und der Stadtzuger Oeffentlichkeit fair berücksichtigt. Und wenn es dazu eine Volksabstimmung geben sollte, dann werde ich für jede gute Lösung zusammen mit dem EVZ mitkämpfen. Der GGR ist doch nicht per se ein "Gegner des EVZ" (wie es im Titel heisst), ganz im Gegenteil, die allermeisten Gemeinderäte freuen sich am langjährigen Erfolg des Vereins, der auch nur möglich war, weil 2008 ein knappe Mehrheit dem damaligen schwergewichtigen Vorlage zum Bau der neuen Eishalle Herti zugestimmt hat. Das darf man nicht vergesse und das bestätigen auch die Verantwortlichen des EVZ. Zusammengefasst bin ich bei diesem Geschäft sehr froh, dass sich eine gute zukünftige Lösung abzeichnet, damit der EVZ auch zukünftig ganz vorne im Schweizer Eishockey mitspielen kann. Die Stadt Zug war dabei in den letzten über 55 Jahren ein guter sportlicher Partner und hat in dieser Zeit weit über 90 Mio. für den Eissport (inkl. alle Investitionen, Rettungsplänen, Sanierungen, inkl. Curling und Eiskunstlaufen, Trainingshalle etc.) investiert. Es ist davon auszugehen, dass der GGR die Zusammenarbeit zwischen Stadt und dem EVZ auch zukünftig sehr ernst nimmt und die entsprechende Unterstützung des Sports, auch des Eissportes in der Region Zug auf allen Ebenen zusichert. Dazu muss man nicht fluchtartig für 35 Jahre sein durch Verkäufe von städtischem Land finanzierte Eigentum aus der Hand der Oeffentlichkeit geben sondern den bisherigen pragmatischen und sehr erfolgreichen Weg weiterverfolgen. Philip C. Brunner Kantons-und Gemeinderat, Stadt Zug

  • Carola Rackete kämpft in Luzern gegen Frontex-Gelder

    JA zu Frontex ! Ja, ich habe den Beitritt der Schweiz zu Schengen/Dublin seinerzeit aus Ueberzeugung bekämpft und bin auch heute kein Freund der EU in ihrer heutigen Form, sondern stehe beherzt zu einer souveränen und neutralen Schweiz. Trotzdem befürworte ich das JA zu Frontex aus aktuellen sicherheitspolitischen Ueberlegungen, denn Frontex ist das operative Ausführungsorgan der Schengen-Staaten. Die Schweizer Sicherheitsbehörden haben seit unserem Schengen-Beitritt direkten Zugang zum Schengener Informationssystem (SIS II) und zum Visa-Informations-System (VIS). Diese Systeme sind für unsere Sicherheitsorgane unentbehrliche zentrale Fahndungsinstrumente. In der Schweiz haben alle Kantonspolizeien, das Grenzwachtkorps, das Bundesamt für Justiz, das Staatssekretariat für Migration, die visaausstellenden Botschaften und Konsulate im Ausland, die kantonalen Migrationsämter sowie weitere Behördenstellen Zugriff auf das SIS. International gesehen sind die Polizei-, Grenzschutz- und Visumsbehörden in 26 EU-Ländern sowie Norwegen und Island angeschlossen. Das VIS System speichert Daten von Personen, denen durch die Schweiz oder ein anderes Schengen-Land ein Visum verweigert wurde. Durch die Erfassung biometrischer Daten wird auch der Visumsmissbrauch stark verringert. Auch im Migrationsbereich wären bei einem Nein zu dieser Vorlage die negativen Folgen gravierend. Ohne diese Zusammenarbeit könnten Migranten, die bereits ein Asylgesuch in Europa gestellt haben, in der Schweiz nochmals Asyl beantragen. Es ist sicher, dass damit die Anzahl Asylgesuche in der Schweiz stark ansteigen würde, was mit erheblichen Folgekosten verbunden wäre. Das Referendum wurde durch die Linke, namentlich den Grünen, der SP, den JUSO und der GSoA ergriffen. Von dieser Seite sind die Ziele jedenfalls klar erkennbar. Löchrige EU-Aussengrenzen, eine Schwächung der Grenzkontrollen, keine Rückführung von irregulären Migranten. Diese Kreise würden bei einem Nein zu Frontex die zusätzlichen Gelder nicht unterstützen, die für die wirksame Sicherung unserer Landesgrenzen notwendig wären. Damit hätten wir eine noch masslosere Zuwanderung von Kriminellen und Wirtschaftsflüchtlingen als heute schon. Frontex muss deshalb richtigerweise ausgebaut werden, um die europaweite Zusammenarbeit beim Grenzschutz und die Rückführung von illegal Eingereisten weiter zu verbessern und zu stärken. Die SVP des Kantons Zug und die SVP Schweiz unterstützen am 15.5.2022 ein «JA zu Frontex» in der heutigen, durch den russischen Ueberfall auf die Ukraine stark erschwerten Sicherheitssituation in Europa. Philip C. Brunner Kantonsrat, Zug

  • Panne in Oberägeri: Darum dauerte die Auszählung so lange

    Nein, kein Unsinn, hier noch die Fragen/Antworten in den Unterlagen des Regierungsrates: https://kr-geschaefte.zug.ch/gast/geschaefte/2206 Es ging und geht nicht um einen "Wettbewerb". Bei den eidgenössischen Abstimmungen fiel mir schon vor Jahren auf, dass der kleine Kanton Zug einfach immer im hinteren Feld bei den Kantonen seine Resultate der eidg. Abstimmungen. Das hat mich gestört. Es ging mir auch nie um direkte Kritik an der Arbeit der freiwilligen Stimmenzählenden, sondern um ehrliches Interesse daran, die Abläufe zu verbessern. Die Stimmenzählenden leisten einen wichtigen Beitrag für die Oeffentlichkeit und dafür bin ich ihnen dankbar. Philip C. Brunner, Kantosrat, Zug

  • Fabio Iten ist nicht mal 30 – und schon Fraktionschef

    Dann wünsche ich Dir, geschätzter Fraktionspräsident der Mitte, für Deine neue Aufgabe jedenfalls viel Erfolg. Schön wäre es, wenn es dann in der einen oder anderen Sache ein gemeinsamer Erfolg wäre. Persönlich bedauere ich (im Kantonsrat seit 2011) den von der CVP-und später Mitte- Fraktion eingeschlagenen Kurs, bei dem in bezug auf (rot)-grüne Anliegen jedenfalls nicht viel Kompromissbereitschaft zu spüren ist. Dazu sei die Haltung der Mitte beim nach hinten geschobenen Energiegesetz als Beispiel genannt. Historisch richtig ist , dass der Kanton Zug der KK und später der CVP für ihren stramm bürgerlich konservativen Weg in der gegenseitigen bürgerlichen Auseinandersetzung mit den hiesigen Liberalen (FDP) viel zu verdanken hat. Leider tempi passati. Wären die bürgerlichen Wählerinnen und Wähler mit dem von diesen beiden Parteien eingeschlagenen Weg wirklich zufrieden, wäre die SVP niemals zu dieser Wähler-und Fraktionsstärke aufgestiegen, im Nationalratsproporz sogar zur stärksten Partei im Kanton Zug. In dieser Legislatur hat sich der Kurs der Mitte zusammen mit der glp nochmals in die rot-grüne Richtung verstärkt. Das merkt man in fast jeder kantonsrätlichen Kommission. Einzelne Exponenten, zum Glück nicht alle, könnten sicher bei den Grünen oder Roten beste Karriere machen. Schade. Ich hoffe, dass es Dir gelingt in Deiner Fraktion auch die berechtigten Anliegen der KMU-und Gewerbevertreter, der Selbständigen und noch verlässlichen bürgerlichen Mitte-Politiker zu stärken, bevor diese zur SVP übertreten. In zahlreichen Kantonen haben früher solche Parteiübertritte stattgefunden, darunter mehrere im Kanton St. Gallen. Aber wenn jemand doch noch vor den Wahlen kommen will, an mir soll es nicht fehlen. mit KR-freundlichen Grüssen Philip C. Brunner Fraktionspräsident SVP

  • Abfall und Lärm am Zuger Seeufer: Alkoholverbot stösst auf Widerstand

    FDP-GGR-Mitglied Laurence Uttinger hat völlig recht! Es gibt zum gleichen Themenkreis noch die "Interpellation betreffend Sauberkeit x Sicherheit in Zug mit Schwerpunkt diverser „Hot-Spots“ von Seeliken-Altstadt-Promenade-Hafen. Wie weiter in der „Güsel-Stadt“ Zug?" - von den GGR-Mitgliedern Corina Kremmel, (CVP-) die Mitte, Philip C. Brunner, SVP und David Meyer, GLP. Sie wurde kürzlich beantwortet. Leider befriedigen mich persönlich die Antworten des Stadtrates bei diesem Vorstoss ebenfalls nicht. Es braucht definitiv einen Sondereinsatz der Politik, insbesondere des Stadtrates, der offenbar die Dimensionen der Herausforderung nicht begriffen hat. Philip C. Brunner, Kantons-und Gemeinderat, Zug

  • Der Winkelzug verdrängt den Trauerbalken

    Vorab Danke zentralplus+ und Marco Mathis für den Nachvollzug (mit Abbildungen) der diversen Auftritte der Stadtverwaltung. Erfolgreiche Weltmarken wie Nestlé, Coca-Cola, Microsoft, Apple, aber auch eine Stadt Zürich (Tram/Bus) ändern ihre Logos nie und wenn, dann so, dass es der Betrachter fast nicht merkt. Im Jahre 2002 stimmte die Stadt Zug über die SVP Volksinitiative "Logo-Stopp" ab. 44% der Stimmbürger waren mit der Einführung des neuen Vorschlages (Balken) nicht einverstanden. 56% waren mit dem Vorschlag des Stadtrates einverstanden. (Stimmbeteiligung 56%) 10 Jahre nach der Gründung der SVP Stadt Zug für eine so kleine Partei mit einem Wähleranteil von etwa 15% (gegen alle Parteien) damals sicher kein schlechtes Resultat. Der Stadtrat schrieb damals an die Bevölkerung folgendes: Zitat "Seit gut einem Jahr arbeitet die Stadtverwaltung mit dem neuen Erscheinungsbild. Es zeichnet sich durch schlichte Eleganz und kühle Sachlichkeit aus. Es ist funktional und ein Erscheinungsbild, welches der heutigen Zeit gerecht werden will. Mit dem neuen Stadtauftritt hat der Stadtrat auch die angestrebte Vereinheitlichung der verschiedenen Erscheinungsbilder der Departemente erreicht. Gegen das neue Logo im aktuellen Stadtauftritt ist die Initiative «Logo-Stopp» lanciert worden, über welche Sie am 2. Juni 2002 abstimmen. Kritisiert wird ein Teil des neuen Erscheinungsbildes: das Logo mit weisser Schrift auf dunklem Hintergrund. Die Volksinitiative verlangt die Rückkehr eines Logos mit Löwen und Mauerkronen. Werden mit dem modernen Erscheinungsbild die «Gefühle und der Stolz der Bevölkerung verletzt», wie dies die Initianten schreiben? Betrachten wir den symbolträchtigen Zuger Bannerträger auf dem Kolinbrunnen: Er trägt in der einen Hand den Schild und hält in der anderen die Zuger Fahne. Er kommt ohne Löwen aus und vertraut auf das schlichte und kraftvolle Zuger Wappen. Dieses ist fester Bestandteil des neuen Erscheinungsbildes, wie Sie sich anhand der nachfolgenden Beispiele überzeugen können. Das Zuger Wappen bleibt also unangetastet. Der Stadtrat und der Grosse Gemeinderat sind von der Qualität des neuen Erscheinungsbildes mit dem heute verwendeten Logo überzeugt. Es hat sich in der Praxis bewährt. Eine Änderung der Gemeindeordnung zum Zweck der Rückkehr zum bisherigen Logo mit den Löwen betrachtet der Stadtrat als unverhältnismässig. Zudem würden damit grosse Kosten ausgelöst. Wir empfehlen Ihnen, die Initiative «Logo-Stopp» abzulehnen. gez. Der Stadtrat von Zug" Ende Zitat. Die schönen Worte von damals in Ehren, heute tönt es wieder ähnlich; innovativ und zukunftsgerichtet, aber das Wappen um das es damals ging ist nun endgültig weg. Die Argumentation von damals tönt genau so hohl und abgehoben wie heute, vielleicht wären Begriffe wie Tradition, Heimat, Bescheidenheit, Verlässlichkeit, Interessant, dass heute eine Mehrheit (momentan 34%) der ZP-Leser wenig begeistert sind und mit 34% meinen, so ein "Arial-Logo" könnten sie auch produzieren. Weitere 15% wünschen ein Logo mit einem höheren graphischen Ansprüche. Mir hat das alte Design zu Beginn auch gar nicht gefallen, mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt und habe die Vorteile gesehen. Ich bedauere sehr, dass der Stadtrat selbstherrlich sich für die Lösung entschieden hat, es gäbe in dieser Stadt einige Themen die wichtiger wären in der heutigen Zeit als für viel Geld jede Drucksache, jedes Fahrzeug, jede Tafel im öffentlichen Raum usw. neu zu beschriften. Das einzig Positive sehe ich darin, dass es unsere Verwaltung nicht ganz alles selber machen kann und dazu diverse Firmen in elenden Coronazeiten beauftragen muss diese Beschriftungen zu ändern. So wird das Steuergeld wenigstens in die hoffentlich lokalen Betriebe ausgegeben, heute sehr wichtig, vielleicht überlebenswichtig. Philip C. Brunner, Gemeinderat, Stadt Zug

  • Dreckschleudern sollen in Zug ausgeschlossen werden

    Es ist schon sehr bedauerlich, welche Diskussion die Zuger CVP grade vom Zaune reisst, vorallem nachdem der Kanton Zug bereits den höchsten Anteil an Elektrofahrzeugen in der Schweiz aufweist, freiwillig notabene. Es ist der zum Scheitern verurteilte krampfhafte Versuch als neugebildete Mittepartei Stimmen von links-grün-rot zu gewinnen. Diese Rechnung wird deshalb nicht aufgehen, weil erstens der geneigte CVP-Wähler meist das Original wählen wird, sei es links oder rechts von der Mitte. Und zweitens sind auch viele CVP-Wähler mit traditionellen Automodellen unterwegs und sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht von der Elektromobilität überzeugt. Den besten Ratschlag den man von aussen der verirrten CVP-die Mitte raten kann, ist: Besinnt Euch doch wieder auf Eure langjährigen traditionellen Werte und Einstellungen - sie haben wesentlich mehr Erfolgspotential, als die aktuelle grüne Welle, die sich der Mann/die Frau von der Strasse gar nicht leisten können. (CO2-Gesetz). Der ökologische Wandel wird durch den technischen Fortschritt vorangetrieben - nicht durch politische Vorstösse, welche realitätsfremd sind. Philip C. Brunner, KR, Zug

  • «Mogelpackung»: Zuger Linke kämpfen trotz Rekordgewinn des Kantons gegen Steuersenkung

    In der Demokratie darf man immer anderer Meinung sein. Das ist richtig und auch gut so. Aber dieser Artikel zur Abstimmung über das Zuger Steuerpaket vom 7.3.2021 lässt leider nur die eine, die ablehnende Seite mehrfach zu Wort kommen. Nur am Rande erfährt der Leser, dass z.B. mit der unbefristete Vereinfachung und Ausbau des Mietzinsabzugs auch ein wichtiges Mieteranliegen in das Paket aufgenommen wurde. Eigentlich sind es sogar 4 Massnahmen von denen über 3 abgestimmt wird: Die sehr moderate Steuersenkung von 82% auf 80%, die befristete Erhöhung der persönlichen Abzüge und der erwähnte Ausbau Mietzinsabzugs. Zusätzlich hat der Regierungsrat in eigener Kompetenz die Abzüge auf die Krankenkassenbeiträge massiv erhöht. Als im Jahre 2020 existentiell von der Coronakrise betroffener selbst. Unternehmer hoffe ich sehr, dass die Stimmbürger nicht den ideologisch geprägten Statementes von Rot-Grün folgt und dem Steuerpaket zustimmt. Philip C. Brunner, Kantonsrat, Zug

  • Aus dem Zuger Swisshotel wird ein Wohnheim

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser von zentralplus+ : Zum Zitat: "Der Betreiber des Swisshotels Zug, der Zuger Politiker Philip C. Brunner, wollte ebenfalls keine Auskunft über das Ende des Betriebs geben." Ueber diesen einzelnen Punkt kann man hier durchaus offen Auskunft geben: Unser Mietvertrag mit der Paul Amrein AG mit Beginn 1. Mai 2000, wurde schon vor vielen Jahren auf den 31.12.2020 verlängert. Wir werden zu diesem Zeitpunkt während 248 Monaten lang Mieter gewesen sein. Jeder vereinbarte Mietzins wurde in guten und weniger guten Zeiten gewissenhaft an die Vermieterchaft überwiesen. Das genaue Datum der betrieblichen Schliessung wird voraussichtlich anfangs Dezember 2020 sein, damit das Mietobjekt Chollerstr. 1a ordentlich an die Eigentümer zurückgegeben und das Inventar geordnet aufgenommen werden kann. Ich wollte Frau Valeria Wieser deshalb nicht über die zukünftige Nutzung der Liegendschaft orientieren, weil dies alleinige Sache und in der Verantwortung der Eigentümerschaft und ihrer Vertreter ist. Dieser Nachtrag und Präzisierung sind uns wichtig. mit freundlichen Grüssen Anglo Swiss Hotel (ASH) GmbH Philip C. Brunner, Hotelier in Zug Zug, 12.1.2020

  • Mahnwache für Syrien abgesagt – aus Sicherheitsgründen

    Wenn unser demokratische Staat, bzw. die Zugerpolizei nicht mehr in der Lage sind, eine ad hoc organisierte friedliche Mahnwache zu schützen haben wir ein gravierendes Problem. Wir stellen für Sicherheit im Kanton Zug im übrigen Steuergeld zur Verfügung. Der finanzielle Aufwand der Zugerpolizei im Jahre 2018 betrug Netto CHF 41 Mio. brutto über CHF 50 Mio. Im Vorjahr in gleicher Höhe. Genau so wie eine friedliche SVP, eine friedliche AUNS-Veranstaltung oder irgendeine GV einer Zuger AG geschützt werden muss, wenn sie von radikalen Kräften bedroht wird, genau so haben die Juso und die SP das legitimierte Recht für ihre persönliche Meinung friedlich zu demonstrieren und in diesem Fall für den Frieden im Mittleren Osten einzustehen. Persönlich begrüsse ich es explizit, wenn sich Zugerinnen und Zuger für den Frieden in Nordsyrien einstehen. Danke! Genau weil ich für den Frieden und für die Neutralität der Schweiz bin, habe ich aus Ueberzeugung 1'000 Tage Schweizer Militärdienst geleistet, damit das uns möglichst nicht geschieht, da ist die Juso vermutlich nicht meiner Meinung. Wie 100'000-er Schweizer habe ich mich genau deshalb engagiert, weil man den Grossmächten nie trauen konnte und heute noch weniger kann, übrigens auch nicht mehr der NATO, welche das Bündnismitglied Türkei verurteilen müsste für ihren dreisten Angriff auf Syrien. Was im mittleren Osten momentan geschieht, notabene mit dem Kalkül der regionalen Mächte, aber auch der Grossmächte (Russland) ist sehr gefährlich. Von den indirekten Konsequenzen auf die gefangenen IS-Kämpfer ganz zu schweigen. Wir können uns ein Beispiel an den Kurden nehmen, welche für ihr Volk, für Ihre Freiheit und für einen eigenen Staat kämpfen. Wären die heutigen Wohlstands-Schweizer dazu noch in der Lage? Ich zweifle daran, wir haben mittlerweile derart abgerüstet, dass die Armee dazu nicht mehr in der Lage ist. Die Verantwortung tragen die Linken und die Bürgerlichen, welche solches in einem wahren Friedenstraum bestätigt haben und den unglücklichen VBS-Chefs die Mittel für die Landesverteidigung entzogen. Ich bitte den Zuger Stadtrat und die Behörden ihren Entscheid nochmals gut zu überdenken. Es geht um grundlegende Meinungsfreiheit, es geht um das Einstehen für Menschen in Not im mittleren Osten, die Flüchtlinge, welche wirklich bedroht sind an Leib und Leben. Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, dass nicht ohne zwingende Gründe eingeschränkt werden darf, selbst wenn die Polizei dieses gegen allfällige Leute verteidigen müsste, welche nicht dieser Meinung sind. Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP Zug

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