Philip C. Brunner

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Liberal-konservativer Politiker in der Stadt Zug. Brunner war über 20 Jahre lang als selbständiger Gastgeber im Swisshotel Zug, vorher im Parkhotel Zug, tätig. Dipl. Hotelier EHL/SSH. verheiratet, 2 erwachsene Kinder. Seit 2009 Gemeinderat in der Stadt Zug und seit 2011 Kantonsrat. Vizepräsident und Präsident ad interim 2010/2011 der SVP Kanton Zug. Präsident der SVP Stadt Zug von 2015 bis Sommer 2020, seit 2011 amtierender Präsident der GPK Stadt Zug und seit Januar 2021 Fraktionspräsident der SVP Kantonsratsfraktion. Kosmopolit, der sein ganzes Berufsleben in Hotellerie/Gastronomie gearbeitet hat und u.a. mehrere Jahre in Afrika gelebt und gearbeitet hat. Er betrachtet es als Privileg, seit 1995 im Kanton Zug zu leben und zu arbeiten.

  • Der Winkelzug verdrängt den Trauerbalken

    Vorab Danke zentralplus+ und Marco Mathis für den Nachvollzug (mit Abbildungen) der diversen Auftritte der Stadtverwaltung. Erfolgreiche Weltmarken wie Nestlé, Coca-Cola, Microsoft, Apple, aber auch eine Stadt Zürich (Tram/Bus) ändern ihre Logos nie und wenn, dann so, dass es der Betrachter fast nicht merkt. Im Jahre 2002 stimmte die Stadt Zug über die SVP Volksinitiative "Logo-Stopp" ab. 44% der Stimmbürger waren mit der Einführung des neuen Vorschlages (Balken) nicht einverstanden. 56% waren mit dem Vorschlag des Stadtrates einverstanden. (Stimmbeteiligung 56%) 10 Jahre nach der Gründung der SVP Stadt Zug für eine so kleine Partei mit einem Wähleranteil von etwa 15% (gegen alle Parteien) damals sicher kein schlechtes Resultat. Der Stadtrat schrieb damals an die Bevölkerung folgendes: Zitat "Seit gut einem Jahr arbeitet die Stadtverwaltung mit dem neuen Erscheinungsbild. Es zeichnet sich durch schlichte Eleganz und kühle Sachlichkeit aus. Es ist funktional und ein Erscheinungsbild, welches der heutigen Zeit gerecht werden will. Mit dem neuen Stadtauftritt hat der Stadtrat auch die angestrebte Vereinheitlichung der verschiedenen Erscheinungsbilder der Departemente erreicht. Gegen das neue Logo im aktuellen Stadtauftritt ist die Initiative «Logo-Stopp» lanciert worden, über welche Sie am 2. Juni 2002 abstimmen. Kritisiert wird ein Teil des neuen Erscheinungsbildes: das Logo mit weisser Schrift auf dunklem Hintergrund. Die Volksinitiative verlangt die Rückkehr eines Logos mit Löwen und Mauerkronen. Werden mit dem modernen Erscheinungsbild die «Gefühle und der Stolz der Bevölkerung verletzt», wie dies die Initianten schreiben? Betrachten wir den symbolträchtigen Zuger Bannerträger auf dem Kolinbrunnen: Er trägt in der einen Hand den Schild und hält in der anderen die Zuger Fahne. Er kommt ohne Löwen aus und vertraut auf das schlichte und kraftvolle Zuger Wappen. Dieses ist fester Bestandteil des neuen Erscheinungsbildes, wie Sie sich anhand der nachfolgenden Beispiele überzeugen können. Das Zuger Wappen bleibt also unangetastet. Der Stadtrat und der Grosse Gemeinderat sind von der Qualität des neuen Erscheinungsbildes mit dem heute verwendeten Logo überzeugt. Es hat sich in der Praxis bewährt. Eine Änderung der Gemeindeordnung zum Zweck der Rückkehr zum bisherigen Logo mit den Löwen betrachtet der Stadtrat als unverhältnismässig. Zudem würden damit grosse Kosten ausgelöst. Wir empfehlen Ihnen, die Initiative «Logo-Stopp» abzulehnen. gez. Der Stadtrat von Zug" Ende Zitat. Die schönen Worte von damals in Ehren, heute tönt es wieder ähnlich; innovativ und zukunftsgerichtet, aber das Wappen um das es damals ging ist nun endgültig weg. Die Argumentation von damals tönt genau so hohl und abgehoben wie heute, vielleicht wären Begriffe wie Tradition, Heimat, Bescheidenheit, Verlässlichkeit, Interessant, dass heute eine Mehrheit (momentan 34%) der ZP-Leser wenig begeistert sind und mit 34% meinen, so ein "Arial-Logo" könnten sie auch produzieren. Weitere 15% wünschen ein Logo mit einem höheren graphischen Ansprüche. Mir hat das alte Design zu Beginn auch gar nicht gefallen, mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt und habe die Vorteile gesehen. Ich bedauere sehr, dass der Stadtrat selbstherrlich sich für die Lösung entschieden hat, es gäbe in dieser Stadt einige Themen die wichtiger wären in der heutigen Zeit als für viel Geld jede Drucksache, jedes Fahrzeug, jede Tafel im öffentlichen Raum usw. neu zu beschriften. Das einzig Positive sehe ich darin, dass es unsere Verwaltung nicht ganz alles selber machen kann und dazu diverse Firmen in elenden Coronazeiten beauftragen muss diese Beschriftungen zu ändern. So wird das Steuergeld wenigstens in die hoffentlich lokalen Betriebe ausgegeben, heute sehr wichtig, vielleicht überlebenswichtig. Philip C. Brunner, Gemeinderat, Stadt Zug

  • Dreckschleudern sollen in Zug ausgeschlossen werden

    Es ist schon sehr bedauerlich, welche Diskussion die Zuger CVP grade vom Zaune reisst, vorallem nachdem der Kanton Zug bereits den höchsten Anteil an Elektrofahrzeugen in der Schweiz aufweist, freiwillig notabene. Es ist der zum Scheitern verurteilte krampfhafte Versuch als neugebildete Mittepartei Stimmen von links-grün-rot zu gewinnen. Diese Rechnung wird deshalb nicht aufgehen, weil erstens der geneigte CVP-Wähler meist das Original wählen wird, sei es links oder rechts von der Mitte. Und zweitens sind auch viele CVP-Wähler mit traditionellen Automodellen unterwegs und sind zum heutigen Zeitpunkt noch nicht von der Elektromobilität überzeugt. Den besten Ratschlag den man von aussen der verirrten CVP-die Mitte raten kann, ist: Besinnt Euch doch wieder auf Eure langjährigen traditionellen Werte und Einstellungen - sie haben wesentlich mehr Erfolgspotential, als die aktuelle grüne Welle, die sich der Mann/die Frau von der Strasse gar nicht leisten können. (CO2-Gesetz). Der ökologische Wandel wird durch den technischen Fortschritt vorangetrieben - nicht durch politische Vorstösse, welche realitätsfremd sind. Philip C. Brunner, KR, Zug

  • «Mogelpackung»: Zuger Linke kämpfen trotz Rekordgewinn des Kantons gegen Steuersenkung

    In der Demokratie darf man immer anderer Meinung sein. Das ist richtig und auch gut so. Aber dieser Artikel zur Abstimmung über das Zuger Steuerpaket vom 7.3.2021 lässt leider nur die eine, die ablehnende Seite mehrfach zu Wort kommen. Nur am Rande erfährt der Leser, dass z.B. mit der unbefristete Vereinfachung und Ausbau des Mietzinsabzugs auch ein wichtiges Mieteranliegen in das Paket aufgenommen wurde. Eigentlich sind es sogar 4 Massnahmen von denen über 3 abgestimmt wird: Die sehr moderate Steuersenkung von 82% auf 80%, die befristete Erhöhung der persönlichen Abzüge und der erwähnte Ausbau Mietzinsabzugs. Zusätzlich hat der Regierungsrat in eigener Kompetenz die Abzüge auf die Krankenkassenbeiträge massiv erhöht. Als im Jahre 2020 existentiell von der Coronakrise betroffener selbst. Unternehmer hoffe ich sehr, dass die Stimmbürger nicht den ideologisch geprägten Statementes von Rot-Grün folgt und dem Steuerpaket zustimmt. Philip C. Brunner, Kantonsrat, Zug

  • Aus dem Zuger Swisshotel wird ein Wohnheim

    Sehr geehrte Leserinnen und Leser von zentralplus+ : Zum Zitat: "Der Betreiber des Swisshotels Zug, der Zuger Politiker Philip C. Brunner, wollte ebenfalls keine Auskunft über das Ende des Betriebs geben." Ueber diesen einzelnen Punkt kann man hier durchaus offen Auskunft geben: Unser Mietvertrag mit der Paul Amrein AG mit Beginn 1. Mai 2000, wurde schon vor vielen Jahren auf den 31.12.2020 verlängert. Wir werden zu diesem Zeitpunkt während 248 Monaten lang Mieter gewesen sein. Jeder vereinbarte Mietzins wurde in guten und weniger guten Zeiten gewissenhaft an die Vermieterchaft überwiesen. Das genaue Datum der betrieblichen Schliessung wird voraussichtlich anfangs Dezember 2020 sein, damit das Mietobjekt Chollerstr. 1a ordentlich an die Eigentümer zurückgegeben und das Inventar geordnet aufgenommen werden kann. Ich wollte Frau Valeria Wieser deshalb nicht über die zukünftige Nutzung der Liegendschaft orientieren, weil dies alleinige Sache und in der Verantwortung der Eigentümerschaft und ihrer Vertreter ist. Dieser Nachtrag und Präzisierung sind uns wichtig. mit freundlichen Grüssen Anglo Swiss Hotel (ASH) GmbH Philip C. Brunner, Hotelier in Zug Zug, 12.1.2020

  • Mahnwache für Syrien abgesagt – aus Sicherheitsgründen

    Wenn unser demokratische Staat, bzw. die Zugerpolizei nicht mehr in der Lage sind, eine ad hoc organisierte friedliche Mahnwache zu schützen haben wir ein gravierendes Problem. Wir stellen für Sicherheit im Kanton Zug im übrigen Steuergeld zur Verfügung. Der finanzielle Aufwand der Zugerpolizei im Jahre 2018 betrug Netto CHF 41 Mio. brutto über CHF 50 Mio. Im Vorjahr in gleicher Höhe. Genau so wie eine friedliche SVP, eine friedliche AUNS-Veranstaltung oder irgendeine GV einer Zuger AG geschützt werden muss, wenn sie von radikalen Kräften bedroht wird, genau so haben die Juso und die SP das legitimierte Recht für ihre persönliche Meinung friedlich zu demonstrieren und in diesem Fall für den Frieden im Mittleren Osten einzustehen. Persönlich begrüsse ich es explizit, wenn sich Zugerinnen und Zuger für den Frieden in Nordsyrien einstehen. Danke! Genau weil ich für den Frieden und für die Neutralität der Schweiz bin, habe ich aus Ueberzeugung 1'000 Tage Schweizer Militärdienst geleistet, damit das uns möglichst nicht geschieht, da ist die Juso vermutlich nicht meiner Meinung. Wie 100'000-er Schweizer habe ich mich genau deshalb engagiert, weil man den Grossmächten nie trauen konnte und heute noch weniger kann, übrigens auch nicht mehr der NATO, welche das Bündnismitglied Türkei verurteilen müsste für ihren dreisten Angriff auf Syrien. Was im mittleren Osten momentan geschieht, notabene mit dem Kalkül der regionalen Mächte, aber auch der Grossmächte (Russland) ist sehr gefährlich. Von den indirekten Konsequenzen auf die gefangenen IS-Kämpfer ganz zu schweigen. Wir können uns ein Beispiel an den Kurden nehmen, welche für ihr Volk, für Ihre Freiheit und für einen eigenen Staat kämpfen. Wären die heutigen Wohlstands-Schweizer dazu noch in der Lage? Ich zweifle daran, wir haben mittlerweile derart abgerüstet, dass die Armee dazu nicht mehr in der Lage ist. Die Verantwortung tragen die Linken und die Bürgerlichen, welche solches in einem wahren Friedenstraum bestätigt haben und den unglücklichen VBS-Chefs die Mittel für die Landesverteidigung entzogen. Ich bitte den Zuger Stadtrat und die Behörden ihren Entscheid nochmals gut zu überdenken. Es geht um grundlegende Meinungsfreiheit, es geht um das Einstehen für Menschen in Not im mittleren Osten, die Flüchtlinge, welche wirklich bedroht sind an Leib und Leben. Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, dass nicht ohne zwingende Gründe eingeschränkt werden darf, selbst wenn die Polizei dieses gegen allfällige Leute verteidigen müsste, welche nicht dieser Meinung sind. Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP Zug

  • Tipps einer Kampftrainerin: «Selbstverteidigung beginnt im Kopf»

    Bei allen hier genannten gut gemeinten Ratschlägen, wie man sich selber aktiv verteidigen soll, muss etwas ganz klar sein: Es ist die erste, die prioritäre Aufgabe des Staates und seiner Organe, der jeweilig zuständigen Polizei, dafür besorgt zu sein, dass "Sicherheit" im gesamten öffentlichen Raum (und natürlich auch in privaten Räumlichkeiten) nicht einfach ein "Gerücht" und Zustand der besseren Vergangenheit bleiben. Die persönliche Sicherheit aller Menschen, von Kindern und Erwachsenen, aller Bürgerinnen und Bürger zu schützen und zu verteidigen war und ist immer allererste Staatsaufgabe. Vielen Dank darum an dieser Stelle allen aktiven Angehörigen der Blaulichtorganisationen, aber ganz speziell der Armee, den Feuerwehren und den Angehörigen der Polizeikorps für alles, was sie täglich für uns tun damit wir sicher sind. Mehr Sicherheit im öffentlichen Raum, statt läppische Verkehrs-und Radarkontrollen aller Art von unschuldigen Bürgerinnen und Bürger zu allen Tages-und Nachtzeiten, das ist doch nicht die Priorität der Polizeiorgane, wen solche Gewaltstäter frei in diesem Land herumspazieren. Selbst bürgerliche Regierungsräte lassen ihren allmächtigen Polizeikommandanten leider zu viele freie Hand für "mehr Sicherheit auf den Strassen zu sorgen". Was ist mit der Sicherheit im öffentlichen Raum?- Das ist doch unser Hauptproblem und nicht der anständige Steuerzahler als wandelnde Brieftache, der ein Bagatellvergehen im Verkehrsbereich begangen hat und dafür eine drastische Busse kriegt und gerade bei kleinsten Alkoholvergehen wie ein Verbrecher behandelt wird. Unser Hauptproblem sind viel mehr die notorischen Verbrecher, welche unsere Gesetze dreist immer wieder brechen und Menschen verletzen. Ich bin darum sehr froh, dass unsere Gerichte zunehmend bei notorischen Verbrechern die entsprechenden gesetzlichen Möglichkeiten zur Bestrafung ausnutzen und durchsetzen. Leider werden die Täter am Schluss durch unverständliche Bundesgerichtsentscheide nicht ausgeschafft, von "pfefferscharfen" Ausschaffungsurteilen kann man dabei nur träumen. Beunruhigend in diesem Zusammenhang ist die leider überdurchschnittle Zahl von Ausländern, weit über dem %-Bevölkerungsanteil, vorallem und gerade auch von gewaltbereiten Männern, welche mit unseren Gesetzen in Konflikt geraten. Es ist Aufgabe der Politik, die nötigen Mittel für unsere Polizei und alle Sicherheitsorgane zur Verfügung zu stellen und die gewählten Behörden zu zwingen, nicht wegzuschauen. Auch eine Kehrseite der Masseneinwanderung, ganz notabene. Ganz besonders wichtig ist es, bei allen Meldungen die Nationaliäten der Täter und der Verhafteten auch öffentlich zu publizieren. Aus politischen Gründen wird ständig versucht, die nötige Transparenz in den Medien zu vermeiden und zu verwedeln, dass die Täter zu über 55% Ausländer sind, dies bei einem Anteil von unter 30% an der CH - Wohnbevölkerung. Wenn ein (z.B. eingebürgerter) Schweizer der Täter war muss das genau so auf den Tisch, wie wenn es Kriminelle aus andern Staaten waren. Ich verzichte darauf, die Statistik der Gefängnisinsassen in der Schweiz hier aufzuführen, sie ist selbsterklärend. Philip C. Brunner Kantonsrat Zug

  • Umzug ins Landis & Gyr-Gebäude statt Wellnessbäder

    ... Sie haben recht Herr Michel: Die Redaktion von Zentralplus+ setzte in eigener Regie den provokativen Titel, den ich auch nicht so glücklich finde. In der Sache ist es so: Im Jahre 2016 zahlte die Gemeinde Oberägeri CHF 1,05 Mio. in den ZFA ein. Die Gemeinde Unterägeri hingegen, welche ich mit dem teuren neuen Oeki-und Werkhof und auch mit der allergrössten Veranstaltungshalle des ganzen Kantons meinte, erhielt vom ZFA CHF 15,35 Mio. Das ist neben der Gemeinde Cham (CHF 17,6 Mio) , die fast doppelt so gross ist, der höchste Beitrag den eine Zuger Gemeinde erhält. Pro Kopf ist sogar der höchste Betrag. Der Nettobetrag der Stadt Zug betrug rund CHF 41,0 Mio. Das sind die Zahlen welche die Finanzdirektion publiziert hat und öffentlich einsehbar sind. Die Frage des ZFA ist bei der zentralen Frage des Verkaufs des L&G-Gebäudes ein Nebenschauplatz. Theoretisch ist es so, dass die Stadt Zug, hätte sie keinen NFA-ZFA zu tragen sich jedes Jahr (mehr als) ein weiteres L&G-Gebäude kaufen und sofort auf Null abschreiben könnte. Zum Glück ! ist es nicht so. Die Solidarität unter den Gemeinden soll es geben, aber man darf auch erwarten, das mit den Geldern mit Zurückhaltung umgegangen wird. Die Probleme der Stadt Zug sind nicht, wie faktenwidrig behauptet wird, eine Schuldenwirtschaft sondern die sich stetig entwickelenden Kosten im Sozial-und Bildungsbereich sowie, neben den Zentrumslasten von CHF 25,0 Mio. (off. Stand um 2010) wie in meinem Artikel erwähnt der NFA (Gemeindeanteil 6%) und vorallem der ZFA. Ich hoffe zur Klärung der Zahlengrössen beigetragen zu haben und gönne den Aegeritalern ihre neues Hallenbad am See! P.S. Ob Oberägeri auch nächstes Jahr noch eine Gebergemeinde bleibt ist noch offen, es würde mich nicht wundern, wenn es wieder, wie auch schon wechselt. In Oberägeri hat der Zu-oder Wegzug von einzelnen natürlichen Steuerzahlern eine grosse Bedeutung und Einfluss auf die gemeindliche finanzielle Situation.

  • CVP will weniger Regierungsräte – aber gleich viele für sich

    Der mir nicht bekannte Hans Peter Roth hat mit seinem überspitzten, aber treffenden Kommentar den Nagel auf den Kopf getroffen. Eine 1-Mann, bzw. eine ein Frau-Regierung ist mit Abstand die allereffizienteste Lösung! Zumindest in der Wirtschaft, die per se nach Effizienz strebt. Jedes mittelgrosse KMU mit gegen 1800 Mitarbeitern, die Grösse der kantonalen Zuger Verwaltung, hat einen CEO der mit seiner Geschäftsleitung, im Falle der kantonalen Verwaltung die mächtigen Generalsekretäre, das problemlos Unternehmen führt. Aber eben, der Kanton ist kein Unternehmen, darum darf es die undemokratischste Form von Führung, die Diktatur oder Alleinherrschaft eines Einzelnen, einer einzelnen Partei oder Interessensgruppierung nicht geben. Wäre ein Triumphirat nach römischem Vorbild die bessere Lösung? Schon im im Jahr 60 v. Chr. schlossen sich Caesar, Pompeius und Crassus zu einem Dreier-Regierungsbündnis zusammen. Offenbar auch nicht die beste Form nach heutigem Demokratieverständnis, so hat kein Kanton der Schweiz diese Regierungsform gewählt oder meines Wissens nach versucht. Also die Regierung mit 5 Regierungsräten, wie sie bald dem Kantonsrat, später dem Volk vorgeschlagen wird? Dass wir eine Verwaltungs-und Aufgabenreform brauchen bestreite ich ja gar nicht. Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten von der Bedeutung und Grösse her geändert. Es ist heute nicht (mehr!) sinnvoll eine Gesundheitsdirektion, als Minidirektion zu führen. Die richtige Zuger Lösung heisst "Sechs + Ein = Sieben", sozusagen die "Zwischenlösung". Sechs Direktionen, z.B. Finanzen/Steuern; Bau-Raumplanung-Wald-Umwelt-Energie; Sicherheit-Rettungsdienste-Feuerwehr-Militär; Volkswirtschaft-Verkehr-Berufsbildung; Schulen-Sport-Kultur; und neue Inneres;-Soziales, Gesundheit und Jagd-Fischerei usw.. Und neu: Eine "präsidiale Direktion" des Zuger Landammann, mit der Staatskanzlei, IT, mit anderen Querschnitts-und logistischen Aufgaben und administrativ angeschlossenen Stellen wie Ombudsstelle, Datenschutz etc. Die Aufgaben: Führung der Regierung, Repräsentation gegenüber Bern, den anderen Kantonen (KdK), und vorallem gegenüber der Zuger Bevölkerung. Das wäre die Lösung, die eine breite politische Vertretung der Meinungen in der Regierung garantiert, gleichzeitig eine notwendige Reform mit sich bringt. Durch die Rotation des Landammanns alle zwei Jahre ergäbe sich eine sehr bewusst angelegte Wechsel der Direktionen indem man ausschliessen könnte, dass die gleiche Person länger als zwei Jahre sich auf dem Präsidium breitmacht. Darum JA zu einer Reform und gleichzeitig JA zu sieben Regierungsräten muss sich nicht ausschliessen. 6+1=7 ist die starke demokratische Lösung! Nein zu rein machtpolitisch motivierten Reformen, welche nur die Verwaltung und ihre mächtigen Generalsekretäre im Hintergrund stärkt und finanzielle Vorteile eh kaum ins Gewicht fallen dürften, in dem die Effizienzgewinne nur kurzfristigst sind. Nein zu durchsichtigen politischen Spielchen nach dem Motto: Der Majorz war der erste Streich, der Zweite folgt sogleich ... ! Der Zuger Kantonsrat ist einmal mehr gut beraten, die geplante Vorlage der Regierung sehr kritisch zu durchleuchten, bzw. bessere Gegenvorschläge zu erarbeiten, bevor eine solche tiefgreifende Verfassungsänderung dem Volk vorgeschlagen wird. Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP

  • Über die Wahlen 2014 hinaus – zu den eidgenössischen Wahlen 2015

    Die vorgängige präzise Bemerkung von FDP-Grossgemeinderat Stefan Moos ist natürlich völlig richtig, es sind einzelne Exponenten aus dem GGR, der Fraktionen von SVP und FDP Stadt Zug, welche sich im Komitee "Nein zur offenen Drogenszene im Podium41" formiert haben. Die Fraktion und der Vorstand der SVP Stadt Zug stehen allerdings einstimmig hinter dem Anliegen des Co-Präsidiums. Ich kann mir ja nicht wirklich vorstellen, dass eine Mehrheit innerhalb der FDP der Stadt Zug noch lange hinter dem heutigen Konzept mit den entsprechenden Auswüchsen stehen kann. Rund 25 Jahre nach Eröffnung des damaligen Chaotikums ist es auch richtig, dass die finanzierenden Steuerzahler sich einmal zu dieser Institution an der Urne äussern können, welche nebenbei auch eine rund 50%-Zentrumslast darstellt. Die anderen Zuger Gemeinden stehen einmal mehr nicht dahinter. Die FDP hat als Fraktion ! richtigerweise bereits im Frühjahr 2011 im GGR, mit der Vorlage Nr. 2'138, eine "Interpellation (der FDP-Fraktion) zur Situation des Podiums 41" eingereicht. Die Antworten des damaligen Stadtrats vom 1. März 2011 finden sich hier: http://www.stadtzug.ch/dl.php/de/4d7f1befc14b8/G2138.pdf . Seither sind wieder weitere CHF 1,5 Mio. für verbilligte alkoholische Getränke für rund 100-150 Randständige in ein Restaurant geflossen, welches eigentlich für alle Familien mit Kindern ideal geeignet wäre und selbsttragend betrieben werden kann. Philip C. Brunner, Präsident SVP Stadt Zug, Kantonsrat Mitglied des Referendumskomitees

  • Kolportiert die Zuger SVP falsche Zahlen?

    Bis Ende Mai 2015 gab es dort an der Chamerstrasse 41 statistisch gesehen alleine unter der Rubrik "Gewalt" (das heissst: Streit, Schlägerei, Angriff, Tätlichkeit, Körperverletzung, Drohung, Nötigung, Gewaltung und Drohung gegen Beamte etc.) 6 (sechs) polizeiliche Einsätze - im ganzen Vorjahr 2014 waren es total 14 (vierzehn) Einsätze. Wir sind bei den diesjährigen Einsätzen im Bereich Gewalt "also auf Kurs". Nur: Zusätzlich kommen weitere Delikte aus dem Bereich Betäubungsmittel/Drogen, Vergehen gegen das Ausländergesetz und Hausfriedensbruch und Missachtung von Hausverboten dazu. Alleine 13 Einsätze bei der Missachtung des Hausverbots in 5 Monaten. Es ist garantiert nicht davon auszugehen, dass heuer die Vorjahreszahlen 2014 nicht übertroffen werden - dazu bedarf es keiner Glaskugel. Die Relativierung und Verharmlosung der polizeilichen Einsätze und Verzeigungen (die Statistik der Securitas ist gar noch nicht einbezogen!) ist fester Bestandteil gewisser Kreise, welche es als normal betrachten, dass sich die hart arbeitende, sich an unsere Gesetze und gängie Regeln haltende Durchschnittsbevölkerung sich nicht mehr in die nähere Umgebung um das Podium41 wagt. Aber zahlen - zahlen sollen 99,5% für diesen 0,5% Anteil der Bevölkerung (150 Personen) - CHF pro Kopf 9'000.- für 4 Jahre - macht CHF 1,3 Mio. aus für Leute, die zu über 50% nicht einmal in der Stadt wohnhaft sind und so vermutlich sich auch kaum an den Kosten beteiligen. Die Stadtzuger-Innen tragen und das ist eben auch erwähnenswert - nicht nur diese Zentrumslast - von irgendwelcher aussergemeindlicher Solidarität ist zumindest beim Podium41 nichts zu spüren.

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