• Bekenntnis zur Spange Nord verärgert die Grünen

    Spange Nord: 30 Jahre bürgerliche Zwängerei Schon seit Jahrzehnten versucht eine bürgerliche Mehrheit im Kanton Luzern gegen den Willen der Bevölkerung mit neuen, grösseren und schnelleren Strassen durch bewohnte Quartiere ihre einträgliche Einkaufsmeile in der Innenstadt zu bedienen ... Den ganzen Artikel: http://www.lu-wahlen.ch/kolumnen/kaufmann-felix/news/2019/10/18/15781-spange-nord-30-jahre-buergerliche-zwaengerei/

  • «Die Spange Nord ist so nicht mehrheitsfähig»

    Die GLP fordert nun als Partei und ganz offiziell die "untertunnelte Spange Nord zur Haldenstrasse", wie der LZ zu entnehmen ist. Damit schert sie aus dem konsequenten Nein-Lager aus und wechselt ins Befürworterlager und schwächt so auch die ablehnende Haltung der Stadtregierung; sie bringt dazu eine Variante ins Spiel, die gar nicht existiert, mindestens nicht als verbleibende Variante des BUWD. Das widerspricht total den Antworten, die die GLP-Kandidat/inn/en bei der Smartvote-Frage "Soll der Kanton Luzern auf den Bau der Spange Nord (Autobahnzubringer ins Stadtzentrum von Luzern) verzichten?" geantwortet haben, denn dort haben alle mit "Ja" geantwortet. Ich bedaure diesen Schwenker sehr; er schwächt die Gegnerschaft, stiftet Verwirrung und gibt den Befürwortern Auftrieb.

  • Spange Nord: Wieso die Luzerner Regierung nicht mit Anwohnern spricht

    Mir ist die Haltung der GLP nicht klar: Ist sie nun gegen die Spange Nord oder doch nicht? Eine "eine komplette Untertunnelung von der Haldenstrasse bis zum Lochhof" steht doch gar nicht zur Diskussion, ist nicht Teil der noch verbliebenen Varianten. Die verbliebene Variante "Spange Nord lang" sieht gemäss den externen Experten eine "Anbindung im Bereich Schlossberg und mind. einer zusätzlich weiteren Verbindung" vor, so steht es in der Präsentation zur Info-Veranstaltung vom 23.2.19. Das heisst beim Schlossberg müssten zwei Tunnelportale gebaut werden mit Anschlüssen in alle Richtungen. Das Ausmass eines solchen Eingriffs ist unvorstellbar katastrophal für das Quartier, darum wird diese Variante von den Experten auch zur Ablehnung empfohlen mit den Argumenten, es gäbe wenig "Zusatznutzen" und sie weise ein "schlechteres Nutzen-Kosten-Verhältnis" auf. Es erstaunt mich, dass Sie, Frau Huser Barmettler, Ihren Wählerinnen und Wählern so etwas zumuten.

  • Stadt Luzern soll Spange Nord mit langem Tunnel prüfen

    Schade, dass sich die GLP auf dieses zusätzliche Varianten-Spielchen mit rechtsbürgerlichen Parteien einlässt; ich dachte, sie sei Teil der Gegenbewegung! Denn es ist ausgerechnet diese Variante, die von den externen Ingenieuren Michel Simon und Martin Buck in der Präsentationsübersicht (https://gesamtsystem-bypass.lu.ch/projekt/ueberpruefung/phase_1) auf Folie 26 mit "Tendenziell verwerfen" qualifiziert wurde, denn, so die Ingenieure, sie ein "vergleichbarer Eingriffe in den Siedlungsraum wie Variante «kurz»" und dazu seien die "Mehrkosten übermässig hoch im Vergleich zum Zusatznutzen > schlechteres Nutzen-Kosten-Verhältnis erwartet". Mit anderen Worten, die Variante lang ist ein vergleichbarer, unannehmbarerer, zerstörerischer Eingriff in die Quartiere, der "bis das Vierfache der Varianten «kurz»" kostet. Das müsst ihr euren Wählerinnen und Wählern zuerst einmal verkaufen! Aber - und das freut mich als Spangen-Gegner - die Bevölkerung rund um die Haldenstrasse ist dadurch aufgeschreckt worden und ist nun ein aktiver Teil der Spangengegnerschaft!!

  • Spange Nord: Bewohner fühlen sich abgehängt und übergangen

    Guter, sachlicher Artikel - herzlichen Dank! Die Spange Nord ist für uns Betroffene in erster Linie brachiale Gewalt an den Quartieren; sie werden damit nachhaltig zerstört. Das macht sie für uns auch zu einer höchst emotionalen Sache! Aber an diesem Abend sollte es nach dem Willen des Kantonsingenieurs nicht um Emotionen gehen. Lieber lässt er eine Stunde lang Consultants über die vielen technischen und hochkomplizierten Herausforderungen und machtbare und nicht machbare Varianten sprechen (33 Folien!). Allerdings, mit zwei, drei fachlich fundierten Fragen aus dem Publikum wurde dann auch schnell klar, hier macht ein Ingenieurbüro aus einer sensiblen und politisch umstrittenen Vorlage einen Sachzwang, indem ehrlich zugeben wird, dass wirkliche alternative Varianten nicht geprüft werden sollen. Beispiele: Die "Verkehrsentlastung im Zentrum Luzerns", wie ein Teil des Auftrags lautet, erstreckt sich praktisch nur auf die Seebrücke. Dass der Schlossberg auch zum Zentrum gehört, nehmen die Consultants verwundert zur Kenntnis. Die vorgestellten Varianten gehen nur von einer Umlegung bestehenden Verkehrsströme aus, wohl aus Kostengründen, wie ein junger Teilnehmer aus dem Publikum einwendet. Es wird überhaupt nicht berücksichtigt, dass die Spange mehr Verkehr generiert und damit z.B. den ÖV weniger attraktiv macht, usw. So bleibt der Fokus auf den eingeschränkten Perimeter (Fluhmühlebrücke - Friedentalhochleistungstrasse - Schlossbergknoten) beschränkt, eine andere Optik, die z.B. von einer Verkehrsplanung im Grossraum Luzern ausgeht, ist nicht Teil des Auftrags, wie der Kantonsingenieur bestätigt. Fazit: Der Regierungsrat lässt sich mit viel Mittel ein Weissbuch erstellen, damit er der Stimmbevölkerung die Spange Nord als technisch beste Variante verkaufen kann. Eine PR-Agentur brächte das auch hin - aber vielleicht kommt das ja noch!

  • Luzerner Gewerbler liest Stadtrat Borgula die Leviten

    Getöse und Gepolter: Die übliche, mit gereiztem Unterton vorgetragene, Selbstinszenierung von Wirtschafts- und Gewerbeverband, City Vereinigung und wer sonst noch zu diesen Kreisen gehört; dazu die übliche Schützenhilfe von FDP und SVP, die sich lange gewohnt waren, solchermassen ihre Politik durchzusetzen. Dass kaum einer von ihnen, der Regierungsrat allen voran, auch nur in der Nähe von Luzern wohnt, macht ihre Bekenntnisse zur Stadt Luzern unglaubwürdig und realitätsfremd. Nun ist es plötzlich anders: Eine Quartierbevölkerung akzeptiert diese "es gibt keine Alternative zur Spange Nord"-Diktat nicht mehr. Und dieser Widerstand ist tief verankert bei Wähler und Wählerinnen aus allen Lagern; sie sind nicht gewillt, ihr Quartier einer solchen Politik zu opfern: sie fordern den Verzicht auf dieses unsinnige Projekt!

  • Luzerner Umfahrungsgegner protestieren mit einer Menschenkette

    Wie kommt Zentralplus auf die Idee, uns Gegner der Spange Nord als "Umfahrungsgegner" zu bezeichnen? Die Spange Nord umfährt doch nichts; sie führt direkt und mitten durchs Quartier; ja, sie zerschneidet es richtiggehend! Das ist nachhaltige Zerstörung, ein Stich ins Quartierherz!

  • Wie die Spange-Nord-Befürworter die Luzerner Öko-Allianz umgehen wollen

    Einmal mehr setzt sich Zentralplus für die Spange Nord-Befürworter ein, gibt der Gewerbe-Lobby und dem rechten Polit-Filz viel Platz, druckt Zitate und Bilder ihrer unsinnigen Kampagne ab. Da zitiert ihr: «Wichtig ist, dass CVP, FDP, SVP, Wirtschaft, Tourismus sowie Verbände in der Stadt möglichst geschlossen hinter dem Projekt stehen». Ja, und Zentralplus schliesst die Reihe und lässt sich instrumentalisieren!

  • Kanton will Spange Nord durchpauken – gegen Widerstand der Stadt

    Wie schöne wäre es, wenn wir Stadtbewohner und -bewohnerinnen, die wir grossmehrheitlich dieses zerstörerische Projekt ablehnen eine Stimme hätten, anstatt diese willfährige Berichterstattung mit diesem abstrusen, abgemessenem Ausgewogenheits-Journalismus, der immer beide Seiten zu Wort kommen lässt und so tut, als wäre die Wahrheit eine geometrische Mitte. Wieso haben wir hier in Luzern keine standfeste Meinungspresse, die z.B. diesem Regierungsrat, von dem kein einziger hier in der Stadt wohnt, oder dem ACS, TCS und dem Gewerbeverband Paroli bieten kann. Die in dieser Sache für Werte, die von den Einwohner/innen vertreten werden, einsteht und die Leute aus den Quartieren zu Wort kommen lässt und die eine klare Haltung gegen dieses unsinnige Projekt vertritt! Leider, leider, liebe Leute von Zentralplus, produziert ihr unsäglich unausstehliche, ausgewogene Beträge zur Spange Nord - und das ist jammerschade!

  • Experte plädiert für reduzierte Variante des Bypass

    Man muss weder Experte noch Forscher sein, um zu begreifen, dass dieses Projekt eine Planungsleiche der 70er Jahre ist. Es ist die Spätfolge der Zersiedelungspolitik der letzten Jahrzehnte, die auf der Auto-Mobilität beruhte, Städte waren nur noch als Shopping-Centern und Auffangbecken für Bedürftige vorgesehen (sog. A-Städte), die Mittelschicht eroberte die Agglomeration. Das hat gekehrt. Wohnen in der Stadt ist äusserst attraktiv geworden und es ist Zeit, die fantasielosen Megaprojekte zu beerdigen. Die Frage wird politisch entschieden werden: Gelingt es, die Profiteure uneingeschränkter Mobilität und die Lobbyisten des schnellen Profits zu stoppen? Bern, Basel und Zürich zeigen, wie attraktiv Städte sein können, wenn der politische Wille da ist.

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