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CScherrer

In der zentralplus Community seit: 12.12.2019

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  • Wenn sie Verse brönzeln, dann lachen sie – meistens

    Eher peinliche und holprige Angelegenheit. Gehört nicht zur Kernkompetenz der Luzerner Fasnacht und darf auch wieder verschwinden.

  • Fasnachtseröffnung in Luzern und Zug: Die Bilder

    Es schreibt sich richtig: GUUGGENMUSIG oder auch GUUGGEMUSIG. Keine Ahnung, warum die richtige Schreibweise für Journalisten so schwierig ist.

  • Last-Minute-Fasnacht: Wir basteln uns eine Politikerin

    Bei Eurer Checkliste habt ihr das WICHTIGSTE vergessen: Den "Grend", denn in Lozärn trägt der richtige Fasnächtler einen "Grend". Es ist so bequem, dass man es stundenlang tragen kann. Man sollte damit ein Bier trinken können. Das Entkleiden in der Toilette muss reibungslos vonstatten gehen. Wir setzen uns zusätzlich folgende Aufgabe: Das Kostüm sollte gratis, nachhaltig und schnell realisierbar sein.

  • Ja ist denn schon wieder Fasnacht?

    Es ist noch nicht Fasnacht. Die Fasnacht beginnt am "Schmotzige Donnschtig". Alles andere grenzt an Sauglattismus!

  • Zu wenig Personal: Kleine Läden können längere Öffnungszeiten nicht stemmen

    Natürlich verursachen längere Öffnungszeiten Probleme für die kleineren Läden. Die längeren Öffnungszeiten sind jedoch eine Möglichkeit und kein Muss. Zudem müssten sich die Läden vielleicht mal überlegen, wie sie die Öffnungszeiten optimieren. Wenn ich sehe, dass es tatsächlich noch Banken, Versicherungen und Ämter gibt, welche um 7.30 Uhr öffnen, aber von 12 Uhr bis 14 Uhr geschlossen und nur bis 17 Uhr geöffnet haben, dann überkommt mich schon das kotzen. Nein, die Öffnungszeiten sollen flexibel gestaltet werden können. Nämlich so, dass die arbeitnehmende Bevölkerung nicht andauernd frei nehmen muss, um irgendwelche Geschäfte erledigen zu können. Das ist jetzt plakativ formuliert. Trifft wohl aber die eigentliche Problematik.

  • Vom Nörgler zum Mittäter: Wie ich die Fasnacht lieben lernte

    Mein Urknall Der Weihnachtsbraten liegt einigen noch immer auf dem Magen. Langsam weicht die besinnliche Lethargie des Dezembers dem Sauglattismus vor Ostern. Die Stadt badet im vorfasnächtlichen Treiben und ist voll von huttragenden schwarz gekleideten Oberlustigen. Wochenende für Wochenende posaunen einheitlich gekleidete Guuggenmusigen in Einkaufszentren nicht erkennbare Melodien hinaus. Man trägt wieder Ohrstöpsel. Die Stadt hat sich herausgeputzt. Schaufenster sind mit stark vergilbten Luftschlangen und schön konfektionieren Konfetti geschmückt. Fasnacht dieses ungeheuerliche Ungeheuer, wo der durchschnitte Wohnwandbesitzer sich verkleidet und selbst ernannte Fasnachtsexperten frisch und fröhlich jeden Seich von sich geben. Das ist so eine Sache mit der „Lozärner Fasnacht“. Der lokale Fernsehsender berichtet tagelang und so manch ein Künstler kommentiert das Treiben, wie ein ausrangierter Alt-Fußballer während eines Spiels, der doch tatsächlich die irrationale Meinung vertritt, dass er damals alles andere, aber sicher keinen Standfußball gespielt hat. So kommt es, dass jeder mit seinem „Seich“ über die „Lozärner Fasnacht“ immer wieder ein wenig Recht hat, doch den Nagel nie ganz auf den Kopf trifft. Schlussendlich und definitiv ist es absolut unwichtig und absolut irrelevant, wer die erste, die zweite oder die letzte Guuggenmusig gegründet hat. Interessiert keinen und nur eine Handvoll erinnert sich an die wirklich gute alte Zeit. Es gibt wichtigere Dinge an der Fasnacht. Natürlich das Essen oder das Trinken von wirklich gutem Rotwein. In vielen Rotwein durchtränkten Nächten habe ich dem stundelangen rezitieren vergangener Geschichten alter und alternder Alt-Guugger, Gold-Guugger, Platinum-Guugger und anderweitig verwirrten Fasnächtler schon zuhören müssen. Diese Geschichten nehmen mich jeweils mit auf eine Reise in eine längst vergessene Welt. So unterschiedlich die Erinnerungen auch sind, eines haben alle Erzähler gemeinsam: Die Fasnacht ist in etwa so unwichtig, wie der Furz einer Meise. Damals, als alles begann, schien die gutbürgerliche und heile Welt in dieser Stadt am See noch halbwegs in Ordnung zu sein. Krawattiert, das Hemd weiß und gebügelt. Den Hut beim Gruß in der Hand. Und der Bankdirektor war zu dieser Zeit ganz gewiss noch ein Ehrenmann. Zu dieser Zeit war die Veranstaltung „Fasnacht“ mehr oder weniger ein langweiliger Anlass ohne, dass wirklich Bewegendes passiert. Etwas „brüelle“ am frühen Morgen, danach etwas Orangen werfen und am Nachmittag ein klein wenig Umzug. Komische Veranstaltungen gab es in den großen Hotels in der Stadt. Die Leute wurden durch das Orchester zum Tanzen animiert. Wer etwas auf sich hielt, tanzte natürlich schon damals maskiert. Im Minimum ein „Ebinger-Mäskeli“ musste es dann schon sein. Die katholische geprägte Stadt, geteilt durch die Reuss, tanzte an den Abenden in den schönen Ballsälen bis in die frühen Morgenstunden. Es wurden noch nie Wintergeister vertrieben, denn die katholische Obrigkeit hätte diesen heidnischen Brauch nicht toleriert. Apropos Obrigkeit: Schon damals kam es vor, dass sich die Luzerner ganz gehörig lustig über die Obrigkeit machte. Immer wieder etwa zum Missfallen der Obrigkeit. Irgendwann zwischen 1947 und 1948 geschah endlich etwas wirklich Bewegendes. Blickt man heute zurück, würden sich aufsatzschreibende Medienleute mit Superlativen wohl selbst übertreffen. Ein gehöriger Paukenschlag war es aber allemal. Inspiriert von einer aus Basel stammenden Guuggenmusig (der elende Fasnachtstourismus wurde schon damals praktiziert), begann sich schlagartig etwas zu verändern. Es wäre nicht typisch Luzern, hätte man den „Seich“ aus Basel einfach nur kopiert. Nein, auf keinen Fall. Das macht man in Luzern anders und erst noch besser. So geschehen in diesen geschichtsträchtigen Stunden anno 1948. Im Gegensatz zu den Guuggenmusigen aus Basel, welche sich im ordentlichen Militärmarschschritttempo fortbewegten und gelegentlich quasi den Spalenberg rauf und runter „secklen“, wird in Luzern durch die Gassen eher gemächlich und langsam „gezügelt“. „Gässlet“ wird in Basel. Weiter spielt die Luzerner Guuggenmusig selbstverständlich die Märsche wie „Sempacher“, „Alte Kameraden“, „Aida“ entsprechend dem gemächlichen Schritt auch langsamer und – entscheidend und wichtig – kakophonisch falsch. Die „Lozärner Fasnacht“ erwachte aus einem lethargischen Schlaf. Guuggenmusig um Guuggenmusig entstand. Einige verschwanden, um anderntags Neuem zu weichen. Erst richtig turbulent und wild wurde es dann in den 1960er Jahren. Da wurde schon mal gehörig protestiert und tränenübergossen Kutsche gefahren. Es folgte die Selbsterkenntnis vieler Guugger, dass man trotz Fasnacht eben doch nicht ganz dem kleinkarierten bürgerlichen Leben entfliehen kann. So geschehen im Jahre des Herrn 1964 oder so. Doch sie lebte, die „Lozärner Fasnacht“. In der Stadt hatte es damals noch ein paar richtige „Beizen“. Das „Hubertus“ war so eine richtige Beiz. Andere natürlich auch. Es guuggte schräg und laut in den Gassen der Stadt. Reservationen oder eine detaillierte Planung der Fasnacht waren kaum notwendig. Zog eine Guuggenmusig gerade an einer dieser Beizen vorbei, eilte nicht selten der Wirt auf die Gasse und bat die Guuggenmusig herein. Die Gäste wurden mit kakophonischen Klängen verwöhnt. Danach gab es Weißwein in rauen Mengen für die Musig. Ab und zu gar wirklich schlechten Weißen. Und war dann „de Wyssi“ ganz grauselig, da reichte es dem einen oder anderen Tambourmajor ganz gehörig und es flog dann schon mal ein Tablet voller Weissweingläser. Aber das ist eine andere Geschichte und soll hier nicht weiter vertieft werden. Ob die Hippies und Achtundsechziger das nächste Jahrzehnt prägten, ist in den bunten Farben der LSD-Nachwehen nicht mehr klar. Die Guuggenmusigen trieben es immer noch wild. Alles verblast im Dunst der gerauchten „Mushrooms“ und so manch einer tanzt noch heute auf der frisch gepuderten Linie herum. Es krachte und schränzte in der Stadt. Irgendwann schien es sich ein weiteres Mal zu verändern. Die 1980er und 1990er Jahre standen vor der Türe. Die im Rausch gezeugten wurden flügge und besetzten die Chargen in Vorständen. Strukturen mussten her. Statuten wurden geschrieben. Notenblätter verteilt. Das Vögeln und das Saufen wurden weniger. Und erschrocken sahen sich die alt gewordenen Achtundsechziger fragend an: Oh Gott, was haben wir getan? Es folgen Jahre ohne, dass wirklich etwas Bewegendes geschieht. Spießbürgerlich soll sie künftig sein. Hauptsache, die VBL-Busse können um viertel nach fünf Uhr morgens fahrplanmäßig korrekt wieder fahren. Der Schmassmann ist eben kein Spassmann und abgesperrt wird nur, wen kräftig gejodelt wird. Die Stadtverwaltung, unflexibel und stur. Und jeder der irgendwie meint, die Fasnacht erfunden zu haben, zeigt seine Fresse am lokalen Regionalsender. Hauptsache am Fernsehen! Verantwortliche Chefredaktoren werden an Präsidentenversammlungen zitiert, weil die eine Guuggenmusig dreikommaacht Sekunden länger als die Andere am Fernsehen gezeigt wurde! Das geht gar nicht. Und als ob die Realsatire nicht schon komplett genug ist, wird das „Grende“ tragen eifrig diskutiert. Da meint einer doch tatsächlich, dass dies ein Sicherheitsrisiko sei und bei den vielen Flaschen, welche am Boden liegen, die Gefahr bestünde, dass er darauf ausrutsche. Man hätte ihn doch gleich mit einer leeren Flasche erschlagen. Und so dümpelt die „Lozärner Fasnacht“ vor sich hin. Immer das Gleiche, ohne dass etwas wirklich Bewegendes passiert. Ab und an versucht mal der Einte oder Andere etwas Neues. Im Ansatz gut, in der Umsetzung gewöhnlich und bieder. Schade eigentlich. Doch die Luft ist raus. Explodiert ist es schon lange und etwas mehr Konfetti macht noch lange keine Fasnacht. Ich habe schon lange genug. Manchmal, wenn ich davon erzähle, dann blitzt das Feuer in meinen Augen ganz kurz auf. Dann stehe ich in schwarz/weiss auf dem Mühleplatz. Von allen Seiten strömen Guuggenmusigen auf mich zu. Zum Greifen nahe. „Weisch no de Sepp met dene tolle Sujet?“ „Jo klar. Ond de Leopold het’s es Johr spöter nochegmacht.“ „Ond weisch no, die Ander, wie het sy gheisse? Weisch, die wo eus amigs Kleider gnähet het? Hei, hei, hei……“ „Und weisch no de Erwin. D’Wyber händ rüüdig freud gha!“ „De Erwin esch aber au e statlech schöne Maa gsy.“ „Ond im Aschtoria esch es amigs rüüdig zue ond här gange. I de Dachterasse ond uf de Gäng vom Hotel.“ Ich wache aus meinem Tagtraum auf. Die Zeiten sind vergänglich. Die Erinnerungen aber bleiben. Die gute alte Zeit war besser und ich werde einmal mehr philosophisch in meinen Gedankengängen. Was hat der Sepp einst gelehrt. Damals im Bahnhofbuffet morgens um zwei Uhr als die beiden Polizeibeamten mit ernster Miene beenden wollten, was nicht zu beenden war. Die Frage aller Fragen. Philosophisch betrachtet geht es dabei tatsächlich um den Sinn und Unsinn der „Lozärner Fasnacht“ als Sepp auf den Stuhl stieg, an der Uhr drehte und fragte: „Was wänd er för Zyt?“ Augenzwinkernd und fast flüsternd meine ich: „Ich sehne mich danach und es wird die Zeit kommen, da wird der Sepp vom Stuhl herunter steigen um uns allen einmal gehörig und kräftig seinen Tambourmajorenstab um die Ohren zu hauen.“ Und wenn ich spätabends durch die Gassen der Altstadt heimwärts schlendere, da scheint es mir, als höre ich ganz leise von irgendwo her eine Guuggenmusig.

  • Land gegen Stadt: Antistauinitiative für Luzern kommt zu Stande

    Hören Sie auf mit Ihren dümmlichen und nicht belegten Provokationen. Auch für Sie gilt: Nehmen Sie zur Kenntnis, dass der motorisierte Individualverkehr in Zukunft nichts mehr in den Innenstädten zu suchen hat. Und da spreche ich nicht mal von Suchverkehr der ewig gestrigen Parkplatzfetischisten. Der Automobilist steht im Stau, weil er diesen verursacht. Kapiert oder muss Ihnen das einmal gezeichnet werden?

  • Land gegen Stadt: Antistauinitiative für Luzern kommt zu Stande

    Das hat überhaupt nichts damit zu tun. Und hören Sie auf mit Ihrem ewig gestrigen Geschwafel von links-grünen Demagogen. Die Stadtbevölkerung hat genug von dem Verkehrschaos und will endlich Lösungen. Sie scheinen wohl auch einer dieser Parkplatz- und freie-Fahrt-für-freie-Bürger-Fetischisten zu sein. Keine Lösungen anbieten, aber ewig die gleiche Keule schwingen und etwas davon schwafeln, dass dann die Touristen direkt nach Interlaken gehen, wenn Luzern keine Parkplätze mehr zur Verfügung stellt. Tja, dann ist wohl Luzern nicht so interessant für Touristen, wie angenommen und vier Unternehmen (Bucherer, Gübelin, Casagrande und Bachmann) immer behaupten. Abschliessend können Sie im Achteck hin- und her springen, täubelen und stämpfelen. Die Zukunft wird es zeigen, dass der motorisierte Individualverkehr nichts mehr in den Innenstädten zu suchen hat.

  • Pilatusplatz: Wer aufs Auto verzichten kann – und wer nicht

    Alles eine Frage der Organisation. Auch Sie jammern nur und bringen keine Lösungen. Läppisches Argument. Gerade Handwerker, Servicetechniker und andere Lieferanten sollten sich selbst mal an die Kandare nehmen und ihre sinnlose rum Fahrerei hinterfragen. Wenn ich sehe, dass der gleiche Lieferant x-mal in die Stadt fährt um irgend ein Paket zu liefern, dann kommt mir aber schon die Galle hoch. Ziemlich überheblich von Ihnen, Rentner für das Verkehrschaos in der Stadt verantwortlich zu machen. Ich vermute mal, dass Sie Mitglied des Wirtschaftsverbandes der Stadt Luzern und der FDP sind.

  • Pilatusplatz: Wer aufs Auto verzichten kann – und wer nicht

    Diese ewig gestrigen Parkplatz-Fetischisten sollen endlich zur Kenntnis nehmen, dass der motorisierte Individualverkehr in den Städten keine Zukunft mehr hat. Seit Jahren jammert das Gewerbe, aber auch der Wirtschaftsverband seinen immer gleichen Nonsens von wegen Verlust. Schlage vor, dass man das Gewerbe nach Verursacherprinzip belastet. Nimmt mich dann wunder, ob dann noch alle Kunden mit dem Auto kommen. Schon lustig, dass es anscheinend Automobilisten gibt, die die Parkhausgebühr nicht vermögen, aber dann in einem der Hotels oder Restaurants essen und sich eine Flasche Rotwein gönnen. Aber lieber 30 Minuten in den Quartieren der Stadt nach einem Parkplatz suchen. Peinliche Kundschaft hat das Gewerbe.

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