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Ausnahmebewilligung für Public-Viewing bei der Ufschötti

2 min Lesezeit 13.02.2014, 10:49 Uhr

Im Zusammenhang mit der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hat der Stadtrat dem karitativen Verein «Am Ball für Strassenkinder» eine Ausnahmebewilligung für den Betrieb eines Public-Viewing auf dem Mergelplatz bei der Ufschötti erteilt. Zur Vermeidung von übermässigen Beeinträchtigungen für die Anwohnenden werden zahlreiche Massnahmen getroffen. Der Quartierverein Tribschen-Langesand hat dem Betrieb zugestimmt.

Während der Fussball-WM vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 wird im Innenstadtbereich kein öffentlicher Grund für Public-Viewing-Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Ausnahmen sieht der Stadtrat für das OK Luzerner Fest vor, sowie für das KKL, dem das Public-Viewing in der Seebar anlässlich der WM 2014 mit einer Ausnahmebewilligung und mit Auflagen betreffend Verkehr, Sicherheit, Lärm, Reinigung und Kommunikation bewilligt wurde. 

Ein weiteres Ausnahmegesuch für ein Public-Viewing hat die Abteilung Stadtraum und Veranstaltungen nun dem karitativen Verein „Am Ball für Strassenkinder“ bewilligt. Auch der Quartierverein Tribschen-Langensand unterstützt den Betrieb des Public-Viewing, da der Gesuchsteller glaubhaft darlegen konnte, dass grosse Anstrengungen zur Vermeidung von übermässigen Beeinträchtigungen für Anwohnende unternommen werden. Konkret werden folgende Massnahmen umgesetzt:

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  • Vor, während und nach den Übertragungen werden keine Musikbands aufspielen. 
  • Die Verstärkeranlage der Übertragungstechnik wird im Vorfeld der WM auf eine vereinbarte Dezibelzahl plombiert, sodass der obere Grenzwert nicht überstiegen wird. 
  • Abstrahlung der Lautsprecher Richtung See und schmaler Abstrahlwinkel des Tones direkt zum Publikum. 
  • Die 11 Spiele, die nach mitteleuropäischer Zeit nach Mitternacht angepfiffen werden, werden nicht gezeigt. 
  • Von Sonntag bis Donnerstag wird die Tonübertragung spätestens 5 Minuten und das Bild spätestens 15 Minuten nach Matchende beendet. 
  • Es werden keine Vuvuzelas zugelassen. 
  • Anbringen einer schalldämmenden Vorrichtung an der Technik. 
  • Regelmässige Rücksprachen mit der Bewilligungsbehörde und dem Quartierverein Tribschen-Langensand. 
  • Verzicht auf eine Bühne. 
  • Verkleinerung des Public Viewings auf ein Fassungsvermögen von maximal 700 Personen

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