Neuste Ausgabe des Gault Millau erschienen Ausgezeichnete Luzerner Köche und Restaurants

2 min Lesezeit 10.10.2016, 13:52 Uhr

Seit Montag ist die Ausgabe 2017 des Gault Millau erhältlich. Auch Luzerner Köche sorgen wieder für Spitzenplätze. Und ein neuer Star ist in Luzern im Anflug.

Die neuste Ausgabe des Gault Millau ehrt drei Luzerner Gastronomen: Othmar Schlegel geht nach erfolgreichen Jahrzehnten im «Castello del Sole» in Ascona in den Ruhestand – der 18-Punkte-Chef ist «Aussteiger des Jahres». Silvio Germann kocht für Andreas Caminada im «Igniv» in Bad Ragaz und ist die «Entdeckung des Jahres». Markus Odermatt schliesslich führt die «Villa Feltrinelli» am Gardasee als General Manager. Sie sei für viele das schönste Luxusresort Europas. Odermatt wird als «Schweizer Star im Ausland» ausgezeichnet.

Aber auch im Kanton Luzern tätige Köche finden lobende Erwähnung: Natürlich der Starkoch Nenad Mlinarevic (35) des Park Hotel Vitznau. Der junge Chef mit seinem ehrgeizig-eigenwilligen Konzept («nur Schweizer Produkte!») wurde vor einem Jahr «Koch des Jahres» – Auslastung und Umsatz schnellten seither in die Höhe. Er wurde mit 18 von 20 möglichen Punkten ausgezeichnet. Ein zweiter Vertreter der Kategorie «eigenwillig, aber genial» kocht ebenfalls im Kanton Luzern: Stefan Wiesner, der «Hexer» im «Rössli» Escholzmatt (17 Punkte).

Neu mit 16 Punkten ist Beat Amrein von «Amrein’s» in Sursee dabei. Sein Konzept der klassischen Küche, lustvoll umgesetzt und mit regionalen Produkte zu vernünftigen Preisen, überzeugte die Tester von Gault Millau.

In der Stadt Luzern ist Raphael Tuor vom «Reussbad» mit 16 Punkten vorne dabei. Der begabte Patron nimmt den Begriff «Marktküche» ziemlich wörtlich: Er geht auf den Luzerner Wochenmarkt und setzt dann um, was die Produzenten der Region hergeben. Das sei «gehobene Brasserie-Küche», urteilen die Tester.

Daneben sind italienische Restaurants aus Luzern dabei – die beste Adresse darunter ist das «La Perla». Chef Philipp Tresch holt sich mit seinem schier grenzenlosen Repertoire den 15. Punkt. Und neu dabei ist «Il Cortile» (13 Punkte). Und bald in Luzern ist ein sehr talentierter Mann: Ralf Thomas (15 Punkte im «Kreuz» Dallenwil) startet im neuen Jahr im «Bam Bou» im «The Hotel».

Im Kanton Zug ist Peter Doswald im «Falken» Neuheim erste Wahl (16 Punkte). Michèle Meier in «The Blinker» in Cham und Markus Furrer (mit Sohn Marco) im «Lindenhof» Unterägeri sind neu mit je 14 Punkten ausgezeichnet. Im «Sternen» in Walchwil geht das Leben nach der Ära René Weder weiter: Heimo Franz und Sandra Anliker (früher Golfclub Küssnacht) haben übernommen und steigen mit 14 Punkten ein.

Insgesamt empfiehlt der Gault Millau in seiner aktuellen Ausgabe 818 Adressen, 63 Restaurants sind neu dazugekommen. Das Buch ist im Handel erhältlich (52 Franken).

Die Aufsteiger der Zentralschweiz:

  • Belvédère, Hergiswil (17 Punkte)
  • Amrein’s, Sursee (16 Punkte)
  • Pur, Seedamm Plaza, Pfäffikon (16 Punkte)
  • Japanese Restaurant, Chedi, Andermatt (16 Punkte)
  • La Perla, Luzern (15 Punkte)
  • Gasthaus im Feld, Gurtnellen (15 Punkte)
  • The Blinker, Cham (14 Punkte)
  • Lindenhof, Unterägeri (14 Punkte)

Neu dabei:

  • Sternen, Walchwil (14 Punkte)
  • Il Cortile, Luzern (14 Punkte)

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