Aus Sicht der Grünen hat der Kanton Luzern ein Einnahmenproblem

1 min Lesezeit 26.05.2014, 16:35 Uhr

Die Grüne Fraktion hat heute im Kantonsrat ein Vorstosspaket eingereicht in welchem sie eine Anpassung des Steuergesetztes verlangt. 

Neben dem vom Regierungsrat geplanten Sparpaket «Leistungen und Strukturen II» brauche es auch auf der Einnahmenseite einen Ausgleich, auch um nochmalige Steuererhöhungen zu verhindern, wie die Grüne Fraktion in einer Mitteilung schreibt.

Um die Schuldenbremse einzuhalten, schlagen die Grünen deshalb sechs verschiedene Anpassungen bei den Steuereinnahmen vor.

Unter anderem soll die 2006 beschlossene Reduktion des Vermögensteuertarifes zur Hälfte rückgängig gemacht werden. Weiter soll durch den Regierungsrat geprüft werden, mit welchen Massnahmen die unterschiedliche Besteuerung eines Grundstückgewinns bei privaten- und juristischen Personen korrigiert werden kann. «Es ist davon auszugehen, dass juristische Personen auf Grundstückgewinnen eine bedeutend tiefere Steuer zahlen als Privatpersonen, je nach Geschäftsgang auch gar keine», sagt Kantonsrat Michael Töngi von den Grünen.

Weitere Vorschläge:

– Plafonierung des Steuersatzes bei Gemeinden nach unten.
– Begrenzung der Pauschale für Berufskosten auf 3000 Franken.
– Erhöhung der Besteuerung von Beteiligungen von heute 50 auf 80 Prozent.
– Vorverschiebung der Inkraftsetzung des Gegenvorschlages zur Pauschalbesteuerungsinitiative der Grünen auf 1.1.2015.

 

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