Deshalb brauchen Pendler zwischen Luzern und Zürich Nerven
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Zug SBB Eisenbahn Bahnhof Luzern Interregio Verkehr (Bild: bic)

SBB erklären Störungen und Ausfälle Deshalb brauchen Pendler zwischen Luzern und Zürich Nerven

1 min Lesezeit 3 Kommentare 21.01.2020, 17:46 Uhr

Die Geduld von Pendlern auf der Zugestrecke Luzern – Zürich wurde in den vergangenen Tagen mehrfach auf die Probe gestellt. Die Erklärung der SBB lässt nicht unbedingt auf Besserung hoffen.

Bereits zum wiederholten Male kam es am Dienstagmorgen zu Verspätungen im Pendlerverkehr zwischen Luzern und Zug (zentralplus berichtete). Gegenüber der «Luzerner Zeitung» bestätigte die SBB die Häufung. Sie nennen gegeüber der Zeitung zwei Aspekte, die die Strecke anfällig für Störungen macht.

  • Erstens sei die Strecke Zug-Rotkreuz auf vielen Abschnitten einspurig geführt.
  • Zum anderen sei die Strecke wegen einer Baustelle und der entsprechenden Streckensperrung am Ostufer des Zugersees total ausgelastet. Kleinere Verspätungen könnten so nicht wieder wettgemacht werden. So komme es zu Folgeverspätungen, überbelegten Zügen oder gar Ausfällen.

Die Begründung der SBB lässt befürchten, dass es in naher Zukunft zu weiteren Zwischenfällen kommen könnte. Denn die Baustelle am Zugersee wird noch bis Ende Jahr bestehen. Weitere Ausbauprojektezwischen Luzern und Zürich sind zudem in Planung. Zürich-Luzern betreffen, sind in Planung.

Die SBB entschuldigen sich derweil bei allen betroffenen Passagieren. Ausserdem setze man alles daran, Massnahmen zu ergreifen, um Verspätungen künftig so gut wie möglich zu verhindern, so ein SBB-Sprecher.

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3 Kommentare
  1. Daniel Eichenberger, 22.01.2020, 17:04 Uhr

    Dem täglichen Passagier stockt bei dieser Begründung der Atem. Von Zug bis Rotkreuz besteht eine durchgehende Doppelspur, welche man in den letzten Jahren eingerichtet hat. Die SBB suggeriert, dass diese gar nicht existiert. Es wird wohl so sein, dass sie aufgrund von Bauarbeiten an diversen Stellen nicht zur Verfügung steht. Offensichtlich rechnet die SBB nicht, dass die Stammkunden, welche man mit Zugsausfällen und zahlreichen Verspätungen beglückt, aus den (verdreckten) Fenstern schaut und den Schwindel sieht. Ebenso offensichtlich hat man falsch geplant und sich von der Zugersee-Sperrung „überraschen“ lassen. Kindern bringt man bei, dass sie sich bei einem gemachten Fehler ihn erst zugeben, dann sich dafür entschuldigen und letztlich Besserung gelobt. Offensichtlich ist dies nicht Mode bei der SBB.

  2. Daniel Eichenberger, 22.01.2020, 16:59 Uhr

    Komisch – irgendwie habe ich den Eindruck, dass die SBB ihre Kundschaft für dumm verkaufen will. In den letzten Jahren hat man schrittweise die Strecke Rotkreuz-Zug lückenlos auf Doppelspur ausgebaut und saniert. Jetzt hat es genau zur längst geplanten Zugersee-Schliessung offensichtlich genau dort Baustellen und die zweite Spur scheinbar an mehreren Stellen nicht zur Verfügung. Umso schlimmer; man versucht es sogar noch zu vertuschen und suggeriert, dass die zweite Spur dort gar nicht existiert. Kleinen Kindern bringt man bei, dass – wenn man einen Fehler gemacht hat – man offen dazu steht, sich entschuldigt und Besserung gelobt. Dies scheint bei der SBB nicht Mode zu sein.
    Ausbaden dürfen die Verspätungen und Zugsausfälle ausgerechnet die Kunden, welche täglich an der Doppelspur Rotkreuz-Zug vorbei fahren. Die SBB rechnet offensichtlich nicht damit, dass die verärgerten Passagiere aus dem (verdreckten) Fenster schauen.

  3. 6300, 21.01.2020, 18:10 Uhr

    Interessante Erklärung. Heute Morgen wurde die Verspätung von Zürich bis mindestens Cham in der App und den Durchsagen am Bahnhof und im Zug mit „Passagiere in Gleisnähe“ begründet. Was stimmt denn nun? Stimmt die Aussage aus dem Artikel und es wurde eine Durchsage „erfunden“. Oder will man nicht auf die Durchsage eingehen und gibt für den Artikel andere Gründe an, bzw. lässt man welche aus?

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