Auch ohne Luzerner Fasnacht – der «Knallfrosch» ist da
  • Regionales Leben
Auch wenn die Fasnacht 2021 ausfällt – das Magazin der Wey-Zunft gibt es trotzdem. (Bild: Knallfrosch)

Fasnachtsmagazin veröffentlicht Auch ohne Luzerner Fasnacht – der «Knallfrosch» ist da

2 min Lesezeit 2 Kommentare 04.02.2021, 18:41 Uhr

Alle Jahre wieder. Zumindest seit 2004. Die Wey-Zunft Luzern verschickt ab Donnerstag ihr Fasnachts-Satiremagazin «Knallfrosch» in die Luzerner Haushalte – ob man will oder nicht. zentralplus hat sich die neuste Ausgabe angesehen.

Humor ist bekanntlich Geschmacksache. Manche dürften ab den Kalauern der Wey-Zunft in wieherndes Gelächter ausbrechen, andere fänden wohl eine Wurzelbehandlung ohne Betäubung spassiger. Trotzdem: Der «Knallfrosch» gehört für viele genauso zur Luzerner Fasnacht wie Guggenmusig, Urknall und Holdrio.

So mag das 84-seitige Heft ein Trost für all jene sein, die sich in Nicht-Corona-Zeiten jetzt gerade auf die fünfte Jahreszeit vorbereiten und sich bereits nach einem Kafi Luz unter der Egg sehnen würden.

In gewohnter Manier

In gewohnt trashiger Aufmachung nimmt sich der «Knallfrosch» mehr oder minder aktuelle Themen aus Luzern und der restlichen Welt vor – und macht sich in verschiedenen Graden des Humors über sie lustig. Ob nun der Fall Gundula, das FCL-Abstiegs-Drama, das Stadttheater-Theater oder der Ex-Präsident mit dem Händchen für Selbstbräuner: Sie alle finden ein Plätzchen im Magazin.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Ab Donnerstag trudelt das Fasnachts-Magazin, das seit 1950 – damals noch als «Wey-Zytig» – besteht, in einer Auflage von über 60’000 Exemplaren in die Briefkästen der Luzerner Haushalte. Inklusive Schutzmaske (zum Ausschneiden und bemalen), Kreuzworträtsel und Horoskop.

Und weil der Autor, seines Zeichens Skorpion von Sternzeichen, wissen möchte, was das aktuelle Jahr noch bringt, schliesst er mit einem Ausschnitt des dazugehörigen «Knallfrosch»-Horoskops: «Sie teilen sich ungemein gerne mit, Ihnen ist es egal, ob andere das hören möchten, was Sie gerade zu sagen haben.»

Eine unerwartet treffende Beschreibung für einen Journalisten.

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2 Kommentare
  1. CScherrer, 05.02.2021, 09:33 Uhr

    Beim «Knallfrosch» handelt es sich weder um Satire, noch um den so genannten «Schenkelklopferhumor». Allenfalls kann dieses Käseblatt als Katzenklo-Unterlage verwendet werden, was bei der Katze höchstens einen Dünnschiss verursachen kann. Man könnte sogar auf der Titelseite «SVP-Klartext» schreiben. Auch das würde gehörig knallen.

    1. Ivan W, 05.02.2021, 20:19 Uhr

      CScherrer, Sie müssen ja einen riesigen Frust haben, so wie Sie alle Berichte über Zünfte in diesem Medium zerreissen. Aber es ist ja einfach, anonym in Kommentarspalten über etwas herzuziehen. Zum Glück denken nicht alle Menschen so negativ und können etwas differenzierter ein solches Magazin wie der Knallfrosch urteilen.

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