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Spezielle Verhandlung am Bezirksgericht Armbrustopfer verklagt Kanton Luzern

1 min Lesezeit 1 Kommentar 01.09.2016, 07:22 Uhr

Hat der Kanton Luzern eine lebenswichtige Information geheim gehalten? Dieses behauptet die Luzernerin Nicole Dill. Sie hat den Kanton eingeklagt und verlangt 150’000 Franken, berichtet die «Neue Luzerer Zeitung». Dill wirft den Behörden vor, ihr entscheidende Informationen über ihren früheren Partner verschwiegen zu haben.

Dill war 2007 von ihrem damaligen Freund vergewaltigt und anschliessend dreimal mit einer Armbrust beschossen worden. Nach der Tat schwebte Dill in Lebensgefahr. Heute sei sie körperlich wieder gesund. Ihr Partner hatte bereits wegen eines Mordes eine langjährige Freiheitsstrafe verbüsst. Diese Information erhielt Dill von den Behörden aber nicht, wie ihr Anwalt am Mittwoch vor Bezirksgericht ausführte. Sie wurde geheim gehalten.

Der Kanton beruft sich auf den Datenschutz. Der Verteidiger des Kantons forderte laut «NLZ», die Klage abzuweisen, die Anschuldigungen seien ungerechtfertigt.

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1 Kommentare
  1. Miko Gee, 01.09.2016, 13:45 Uhr

    Echt? Ich glaube nicht dass es zu den Pflichten des Kantons gehört Paartherapeut zu spielen, wieso verklagt sie nicht ihren ehemaligen Partner, der Ihr die Tatsache verschwiegen hatte?

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