Architekten in die Politik!
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Mark Imhof ist begeisterter zentral+-Leser: «Ich hoffe, ihr werdet richtig gross!» (Bild: aka)

Unser 3000. Community-Mitglied Architekten in die Politik!

2 min Lesezeit 21.10.2015, 10:13 Uhr

In eigener Sache: Die zentral+-Community wächst stetig. Kürzlich wurde eine weitere Tausendermarke geknackt. Unser 3000. Community-Mitglied ist Architekt und neuerdings auch Politiker. Der Luzerner spricht über seinen Beruf, die Wahlen und sein neustes Lieblings-Lokalmedium.

Eine weitere Tausenderhürde ist überwunden: Als 3000. Mitglied hat sich Mark Imhof in unserer Community registriert. Er gewinnt damit einen Gutschein für den Sonntagsbrunch im Hotel Palace.

zentral+ kenne er zwar noch nicht lange, doch er lese das Online-Magazin nun regelmässig. «Ich finde es fantastisch», sagt Mark Imhof. Andere Medien seien oft «eindimensional und auf einem bedenklich tiefen Niveau», kritisiert er. Jetzt sei er froh um zentral+ als alternative Plattform für regionale Themen.

Leidenschaft für die Architektur

Mark Imhof setzt sich als Architekt mit den «Lebensräumen von morgen» auseinander, wie er sagt. Nicht nur die Architektur spiele dabei eine Rolle, sondern auch Aspekte wie Umwelt, Energie und Mobilität. Imhof ist Mitglied der Geschäftsleitung der «GKS Architekten+Partner AG» in Luzern (zentral+ berichtete über ein aktuelles Projekt). «Wir Architekten sind es gewohnt, interdisziplinär zu denken und gemeinsam Lösungen zu finden», sagt der Luzerner. Sind es genau diese Eigenschaften, die ihn dazu bewogen, erste Schritte in der Politik zu wagen?

Ernüchterung nach den Wahlen

Seit etwa einem Jahr ist Imhof politisch aktiv. Damals kandidierte er als Kantonsrat für die Grünliberalen und verpasste die Wahl um nur 80 Stimmen. Er scheint sich stark mit der Partei zu identifizieren: «Schade, dass wir unseren Nationalrat nicht mehr haben.» Imhof meint damit Roland Fischer, der am Sonntag die Wiederwahl in den Nationalrat verpasst hat. «Der Rechtsrutsch war absehbar», fasst der Architekt die Parlamentswahlen zusammen.

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Im ersten Artikel, den Imhof als 3000. Community-Mitglied kommentierte, ging es denn auch um Politik: zentral+ berichtete über eine SVP-Wahlveranstaltung, und Mark Imhof rührte in seinem Kommentar kräftig die Werbetrommel für die GLP. «Der einzige Luzerner Nationalratssitz, der wirklich auf dem Spiel steht, ist der Sitz des Grünliberalen Roland Fischer», prophezeite Imhof in seinem Kommentar.

Neuer Versuch in drei Jahren

Die Wahl in den Kantonsrat im März verpasste Mark Imhof nur knapp, obwohl er sich eher spontan für die Kandidatur entschieden und kaum Wahlkampf geführt hatte. Das Resultat motiviert ihn, es in drei Jahren noch einmal zu versuchen.

Er findet es wichtig, dass sein Berufsstand in der Politik vertreten ist: «Wir Planer und Architekten haben uns vor einiger Zeit aus der Politik verabschiedet und lassen die Vorgaben von anderen entwickeln.» Diesen Zustand will Mark Imhof ändern. Er plant, sich auf die nächsten Kantonsratswahlen besser vorzubereiten. Auch in der Partei gibt es für ihn viel zu tun: «Der GLP wird vorgeworfen, dass sie kein Profil habe. Ich habe vor, dabei zu helfen, dieses zu schärfen.»

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