Darum stehen nun grössere Arbeiten an

Der Friedhof in Ebikon hat ein spezielles Problem

Erich Aeschlimann verantwortet die Friedhofssanierung. (Bild: Gemeinde Ebikon)

In den nächsten Monaten wird der Friedhof Ebikon saniert. Eine Spezialfirma muss den Boden sanieren, da die Leichen nicht gut verwesen.

Es sind Arbeiten, die sich noch über die nächsten Monate hinziehen werden. Der Friedhof Ebikon muss saniert werden. Eine Spezialfirma aus Altdorf muss den Boden erneuern.

Der Geschäftsführer der Urner Firma «Tony Linder + Partner AG» erklärt, dass er Boden an vielen Orten lehmartig ist und Stauwasser enthält. Erich Aeschlimann sagt: «Das ist schlecht für den Verwesungsprozess. Deshalb handelt es sich bei einem Grossteil der begonnen und anstehenden Arbeiten um eine sogenannte Bodensanierung. Das Ziel ist ein möglichst luftdurchlässiger Boden, der eine komplette, rasche Verwesung der Verstorbenen ermöglicht.»

Es wird auch Exhumierungen geben

Wegen der Arbeiten wird es auch zu Exhumierungen ehemaliger Grabfelder kommen. «Unsere Exhumations-Spezialisten führen diese Arbeiten pietätvoll aus», versichert Aeschlimann. «Wo nötig mit Sichtschutz, um niemanden zu stören.»

Wichtig ist ihm zu betonen, «dass sämtliche Überreste von Verstorbenen umgebettet werden und in der Gebeine-Grabstätte auf dem Friedhof Ebikon bleiben.»

Die Arbeiten werden möglichst so gemacht, dass niemand gestört wird. Die Gemeinde schreibt, dass sich Personen bei der Gemeinde melden sollen, falls sie sich trotzdem gestört fühlen. Ziel sei es, rechtzeitig auf Allerheiligen anfangs November fertig zu sein.

Verwendete Quellen
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