Warum die Firma nach Cham zieht Amag-Boss lobt Zuger Politiker

1 min Lesezeit 09.08.2017, 09:17 Uhr

Die Amag-Automobil und Motoren AG zentralisiert in zwei Jahren ihre Administration in Cham. 850 Mitarbeiter beziehen im Herbst 2019 Büros in der Städtler Allmend. Die Steuervorteile seien nicht so gross, sagt Amag-CEO Morten Hannesbo.

Laut Hannesbo hat sich die Amag für den zentral gelegenen Standort Cham entschieden, weil damit weniger Zeit verloren gehe. «Wenn wir Sitzungen haben, verbringen wir viele Stunden im Auto. Wir verlieren Zeit und Geld», sagt der CEO. Amag gebe aber den Standort Zürich nicht auf.

Ein dickes Lob verteilt der Amag-Chef seinen Ansprechpartnern in Zug. «Es ist aber auch eine Sache des Vertrauens», sagt er, «Regierungsrat Heinz Tännler und Gemeindepräsident Georges Helfenstein haben sich um uns bemüht und gekümmert. Die beiden waren super Botschafter für den Kanton Zug und die Gemeinde Cham.» Man rufe in Zug an und werde innert Minuten zurückgerufen. «Das ist man sich in der heutigen Zeit von anderswo nicht gewohnt», sagt Hannesbo in einem Interview mit der «Zuger Zeitung».

Die Steuerersparnis in Zug sei marginal. Amag habe 70 Standorte in der Schweiz und zahle an jedem Steuern. «Die Steuerfrage war darum nicht ausschlaggebend dafür, dass wir Cham als neues Headquarter gewählt haben. Wir sparen nur einen einstelligen Millionenbetrag», so der CEO.

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