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Am Freitag wird im Krienser Kleinfeld das erste Mal gekickt
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Ist bereit für den ersten Match in der neuen Heimat: SCK-Präsident Werner Baumgartner. (Bild: bic)

Die ersten Eindrücke aus dem Innern des Stadions Am Freitag wird im Krienser Kleinfeld das erste Mal gekickt

3 min Lesezeit 26.09.2018, 17:05 Uhr

Am Freitag spielt der SC Kriens seinen ersten Match im neuen Stadion. Die Mannschaft und der Vorstand sind bereit. Ob es auch das Stadion sein wird, muss sich zeigen. Denn zwei Tage vor dem Spiel gleicht die Spielstätte noch einer Baustelle. Trotzdem lohnt sich bereits jetzt ein Blick hinter die Kulissen.

Noch ist das neue Stadion des SC Kriens eine Baustelle. Lärm und Staub liegen in der Luft, aus den Decken und Wänden hängen Kabel. Auf der nagelneuen Tribüne sind erst ein paar Dutzend der künftig 900 in SCK-Grün gehaltenen Sitzschalen montiert. Der Rest ist noch in mannshohen Kartonschachteln verpackt. Emsige Arbeiter sind dabei, dem neuen Kleinfeld den letzten Schliff zu geben.

Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Am Freitag um Punkt 20 Uhr wird die Mannschaft zum ersten Mal auf dem neuen Kunstrasen auflaufen. Bruno Galliker, Geschäftsführer und Sportchef, nimmt die Situation dennoch gelassen. «Auch wenn es aktuell noch nicht so aussieht: Wir werden am Freitag spielen. Ohne Wenn und Aber.»

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In der Gästekabine lagert momentag noch das Material der ersten Mannschaft.

In der Gästekabine lagert momentan noch das Material der ersten Mannschaft.

(Bild: bic)

Zumindest das Spielfeld ist bereit

Zu Gast für die erste Challenge-League-Partie im neuen Bijou wird der FC Schaffhausen sein. Zusammen mit Präsident Werner Baumgartner präsentierte Galliker am Mittwoch den Medien die neue für rund 30 Millionen Franken errichtete Spielstätte. Die Vorfreude auf den Freitag ist beiden ins Gesicht geschrieben. 

Dass die Zeit bis zum Anpfiff wohl nicht reichen wird, um alles auf Vordermann zu bringen, offenbart sich auch in den Katakomben des kleinen aber feinen Stadions. «Alles, was wir für das Spiel am Freitag brauchen, ist bereit», sagt Galliker und zeigt uns die Garderoben und Duschen für die Mannschaften und für die Schiedsrichter. Der Rest könne noch warten. Dazu gehört auch der Medienraum. Eines ist klar. Eine Pressekonferenz wird es hier am Freitag sicher noch nicht geben. Der Raum ist mit allerlei Material wie Leitern und Baumaschinen zugestellt.

Ein Blick in die Katakomben.

Ein Blick in die Katakomben.

(Bild: bic)

Ganz anders sieht es jedoch in der Garderobe der ersten Mannschaft aus. Hier ist bereits alles auf Vordermann gebracht worden. Auch die Duschen sind herausgeputzt. «Unser Material lagert momentan noch etwas ungeordnet in der Gästekabine», sagt Galliker lachend. Dies werde man aber natürlich so rasch wie möglich in Ordnung bringen. Von den Verantwortlichen der Liga sei das Stadion aber noch nicht abgenommen worden. «Wir haben es den entsprechenden Leuten gezeigt und diese sind so weit einverstanden», ergänzt Präsident Baumgartner.

Sportchef Bruno Galliker in den Katakomben des Kleinfelds.

Sportchef Bruno Galliker in den Gängen des Kleinfelds.

(Bild: bic)

Auf ein Bierchen mit den Schaffhausern?

«Ich habe darauf gedrängt, dass wir bereits diesen Freitag unser erstes Challenge-League-Spiel im neuen Stadion absolvieren», sagte Baumgartner während des Stadionrundgangs. Sportlich und finanziell sei es sehr wichtig, dass man so schnell wie möglich im Kleinfeld spielen kann. Vieles werde am Freitag allerdings noch provisorisch sein. «Wir wollen bis am Freitag einfach den Spielbetrieb und die Sicherheit gewährleisten. Anderes muss halt hinten anstehen.»

Die ersten drei Heimspiele der Saison musste der SCK in der Swissporarena auf der Allmend austragen. «Sportlich lief es durchzogen. Ein Problem war aber vor allem das Ambiente», so Baumgartner. Mit lediglich 1′500 Zuschauern sei nie Stimmung aufgekommen. «Wir haben eigentlich gar keine Heimspiele ausgetragen», sagt er etwas wehmütig. Dass man gegen Schaffhausen im neuen Stadion spielen wird, sei erst vergangene Woche entschieden worden. Ein Grund für den Entscheid könnte auch sein, dass mit dem FCS ein befreundeter Verein auflaufen wird, wie Baumgartner erklärt.

Diesen Weg werden die Spieler nehmen (Video inkl. Baulärm):

 

«Ich weiss nicht, was die Mannschaft mit unserem Gegner abgemacht hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass wir nach dem Spiel zusammen noch das eine oder andere Bierchen trinken werden, um auf das neue Stadion anzustossen», sagt Baumgartner schmunzelnd. Man merkt sofort: Auch wenn noch Hunderte kleine Details zu erledigen sind, zumindest sportlich und mental scheint der SC Kriens auf den ersten Match vorbereitet. Kann man nur noch hoffen, dass am Ende dann auch das Resultat stimmt.

Sehen Sie weitere Bilder aus dem Stadion in der Bildstrecke: 

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