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Am Ende bleibt dem FCL wieder nur Bitterkeit
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Für den FCL (rechts Ibrahima Ndiaye) gab es auch gegen St. Gallen (Yannis Letard) kein Durchkommen und keinen Punktgewinn. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Die fünfte Niederlage in Serie für Häberlis Team Am Ende bleibt dem FCL wieder nur Bitterkeit

3 min Lesezeit 01.12.2019, 17:57 Uhr

Eine Stunde lang zeigt der FCL, dass er noch lebt. Obwohl er nach der Pause unter Druck gerät, darf er auf einen lucky punch und den Sieg hoffen. Aber in der letzten halben Stunde geht er unter und kassiert eine bittere 1:4-Niederlage.

Der nach vier Niederlagen sportlich in die Krise geratene FC Luzern und sein Trainer Thomas haben taktisch die Hausaufgaben erledigt. In einem 3-4-1-2-System mit aufsässigem Zweikampfverhalten haben sie dem eigentlich dynamischen Angriffsspiel der St. Galler den Strom abgestellt. Es war der Verdienst der Gastgeber, dass die erste Halbzeit mehr hochgehende Emotionen als spielerische Qualität zu bieten hatte.

Aber es war auch gleichzeitig ihr Pech, dass es zur Halbzeit bloss 1:1 hiess. Wäre es in der 34. Minute je ein Luzerner mit Abschlussqualitäten und zunächst nicht Idriz Voca gewesen, der vor Dejan Stojanovic eine gute Chance ausliess, und kurze Zeit später nicht Silvan Sidler, der einen Weitschuss knapp neben das Tor setzte – die blassen Ostschweizer hätten sich zur Pause nicht über einen Rückstand beklagen dürfen.

Cirkovics überflüssige Aktion

Stattdessen stieg FCL-Verteidiger Lazar Cirkovic in der 40. Minute in einer nicht mal wirklich gefährlichen Situation im eigenen Strafraum dem St. Galler Ermedin Demirovic von hinten in den Beine. Es wird wohl sein Geheimnis bleiben, warum er zu dieser unnötigen Massnahme griff. Jordi Quintilla verwertete den fällig gewordenen Penalty souverän.

Wie kurz vor der Pause auch FCL-Captain Pascal Schürf. Er traf vom Elfmeter-Punkt aus, nachdem sich ein St. Galler auf einen Freistoss von Darian Males ein Hands im eigenen Strafraum leistete.

Qualitätsunterschied nach der Pause

Mit Beginn der zweiten Halbzeit verlegten sich die Gäste darauf, das Spiel vorab in der Hälfte der Luzerner stattfinden zu lassen. Häberlis Team verteidigte sich hartnäckig, konnte sich aber kaum mehr aus der Umklammerung befreien. In der 56. Minute verhinderte FCL-Goalie Marius Müller mit einer Parade den Abschluss von Demirovic.

Was bloss noch eine Frage der Zeit schien, wurde in der 67. Minute Tatsache. Boris Babic verwertete eine Vorlage von Cédric Itten mit dem Aussenrist zum 1:2. Zu diesem Zeitpunkt machte sich auch ein spielerischer Qualitätsunterschied zwischen den beiden Kontrahenten bemerkbar.

Noch ein Penalty für St. Gallen

Als Schürpf bei einem der seltenen FCL-Vorstösse seinen Schuss von St. Gallens Goalie Dejan Stojanovic an den Pfosten gelenkt sah (74.), kam es noch dicker für den FCL: Nach Überprüfung des Video Assistant Referee (VAR) durch den Schiedsrichter Alessandro Dudic wurde ein abermals ein Penalty für die Ostschweizer diktiert.

Quintilla liess sich die Chance nicht nehmen und machte sich zum Doppeltorschützen. Als Demirovic vier Minuten später auf 4:1 erhöhte, endete eine zumindest eine Stunde lang ordentliche Leistung in Bitterkeit über die fünfte Niederlage in Serie. Und die erste nach zehn aufeinander folgenden Siegen gegen St. Gallen.

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