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Als die FCL-Spieler oben ohne Werbung machten
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So machten die FCL-Stars Werbung zur Jahrtausendwende. (Bild: zvg)

Legendäre Werbeaktion wird 20-jährig Als die FCL-Spieler oben ohne Werbung machten

2 min Lesezeit 1 Kommentar 06.09.2019, 13:30 Uhr

Fussballstars sind in der Werbung omnipräsent. Vor 20 Jahren liessen sich auch die FCL-Spieler einspannen und warben für eine Käsesorte. Mit dabei war auch der heutige Sportchef Remo Meyer.

Sie stehen oben ohne nebeneinander und strahlen um die Wette. Die FCL-Spieler Kubilay Türkyilmaz, Alex Frei, Marcelo Sander, Thomas Wyss, Remo Meyer und Patrick Foletti liessen sich vor 20 Jahren für eine Werbeaktion der Käsesorte Sbrinz einspannen. Ein herrliches Bild, das aktuell auf Instagram kursiert. Es stammt aus der damaligen Matchzeitung.

Mit dem damals 20-jährigen Alex Frei und dem 18-jährigen Remo Meyer präsentieren sich auch zwei zukünftige FCL-Sportchefs mit einem roten Buchstaben auf der Brust. Leider kann sich Remo Meyer nicht mehr wirklich an die Entstehung des Fotos erinnern. Es sei zu lange her, lässt er ausrichten.

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Sponsorvertrag ging wohl verloren

Sbrinz wurde auf die Saison 1999/2000 neuer Partner des FC Luzern. So kam auch die Aktion zustande. «Eine gelungene Sache», findet Andrea Fischer, die stellvertretende Geschäftsführerin der Käsesorte, noch heute. «Allerdings muss ich Sie enttäuschen, was die Hintergrundinformationen anbelangt.» Sie sei «erst» seit 16 Jahren dabei, das Engagement war also vor ihrer Zeit. Der damalige Geschäftsführer hat sein Amt 2003 abgegeben und auch sein Nachfolger ist mittlerweile in Pension.

Gerne hätte zentralplus auch gewusst, was sich Sbrinz die Aktion kosten liess. Doch im Archiv der Firma sei leider nichts mehr zu finden. «Ich befürchte, dass beim Umzug unserer Firma von Luzern nach Sursee nicht alle Unterlagen mitgekommen sind», so Fischer.

Wiederholung unwahrscheinlich

Ein Revival der Aktion dürfte es kaum geben. FCL-Marketingchef Markus Krienbühl sagt: «Heute würden wir wahrscheinlich auf eine solche Aktion verzichten, stehen doch andere Möglichkeiten zur Verfügung, um unsere Partner zu präsentieren.»

Dem FCL gelang übrigens in der Saison 1999/2000 der Sprung in die Finalrunde. Die Wiedereinführung dieses Modus wird bekanntlich aktuell diskutiert (zentralplus berichtete). Am Ende reichte es für den sechsten Platz, als Meister durfte sich St. Gallen feiern lassen.

Käsewerbung war damals nicht nur im Fussballbusiness hoch in Kurs. Unvergessen bleibt auch das Emmentaler-Skidress. Heute konzentrieren sich Käse-Firmen auf andere Engagements, etwa im Schwingen. Was nicht heisst, dass im Fussballstadion kein Käse geboten werden kann.

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1 Kommentare
  1. Thomas, 09.09.2019, 08:03 Uhr

    Auffällig: damals konnte man offenbar auch Fussballspielen, ohne sich lächerliche Muskeln anzutrainieren, wie sie heute gang und gäbe sind. Der Fitness- und Muskelkult unserer Zeit hat mit sportlicher Leistung wenig bis gar nichts zu tun.