Alle Luzerner sollen eine städtische ID erhalten
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Wie in New York sollen auch die Luzerner eine Stadt-ID erhalten. (Bild: zvg)

Interpellation der SP-Fraktion Alle Luzerner sollen eine städtische ID erhalten

1 min Lesezeit 7 Kommentare 01.12.2020, 18:54 Uhr

In einer Interpellation will die SP-Fraktion der Stadt Luzern einen städtischen Identitätsausweis prüfen. Alle Luzernerinnen, darunter auch Sans-Papiers, sollen so einen erhalten.

Im November beschloss der Zürcher Stadtrat, den Gemeinderat zu beauftragen, einen Kredit zur Einführung einer städtischen Identitätskarte zu bewilligen, schreibt die SP-Fraktion in ihrer Interpellation. Auch andere Städte wie Bern oder St. Gallen diskutieren über ähnliche Konzepte.

New York City hat bereits eine solche Identitätskarte. Jeder Bewohner der Stadt erhält eine ID NYC. Mit ihr kann man Bankkonten eröffnen oder auch Mietverträge abschliessen. Insbesondere für Sans-Papiers wurden so viele neue Möglichkeiten geschaffen.

Davon sollen nun auch Luzerner profitieren: In einer Interpellation fordert die SP-Fraktion Antworten bezüglich der Realisierbarkeit einer solchen Identitätskarte vom Stadtrat.

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7 Kommentare
  1. paul, 02.12.2020, 22:56 Uhr

    ….. und für was ist die genau ? hab schon eine id und einen pass! gebt doch den sans-p einfach eine id! den müssen wir nicht erfinden …. und einen neuen grossen büro admin kafi bezahlen

  2. Müller Rentner, 02.12.2020, 12:04 Uhr

    sehr gut und gratis in Bäder alle IV und minimal Rentner Fahren Gratis ÖV dies muss man belegen max 2,700 wie ich davon zahle ich Wohnung Strom Essen Rechnungen ja und eine Tageskarte bald 9 Stutz Theater Kino weggehen unmöglich dann kriegt man was in die die ID ein Zeichen alle wissen nun das ist ein Armer sich,,, der kann gratis Fahren,, an den Festtagen kann ich mir nichts leckeres leisten wie andre aber was solls,

  3. CScherrer, 02.12.2020, 10:34 Uhr

    Riecht für mich nach Auftragsbeschaffung.

  4. Andreas Peter, 02.12.2020, 08:55 Uhr

    Verstehe ich das richtig, dass diese ID ausschliesslich den Illegalen Einwanderern (aka Sans Papiers) nützt?
    Ist es nicht ein Widerspruch in sich, Politik für Menschen zu machen, die nach unseren Regeln und Gesetzen gar nicht hier sein dürften?
    Das ist subversiv.

    1. JMüller, 02.12.2020, 12:06 Uhr

      nicht Aufregen Herr Peters reine Kontr. was Berset machen will das singen draussen verbieten ist noch vil schlimmer also alle Aufpassen Fröhlich sein draussen kann gebüsst werden,

    2. Melchior, 02.12.2020, 16:35 Uhr

      Herr Peter, das ist per Definition NICHT subversiv, da es in aller Öffentlichkeit, auf demokratischen Wegen gewünscht (bzw. erst einmal nur geprüft) wird. Es steht allenfalls in einem Konflikt mit bundesweiten Gesetzen, das ist ein anderes Thema. Aber subversiv ist es nicht, insbesondere, falls die städtische Bevölkerung dahinter steht.

    3. Hans Hafen, 03.12.2020, 11:13 Uhr

      Da reibt man sich schon verwundert die Augen ob solcher Vorgänge! Die SP der Stadt Luzern betreibt mittlerweile augenfällig, unverhohlen und offensiv eine No-Border-No-Nation-Politik.

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