Alle Angriffe abgewehrt: Hacker greifen Ebikon an
  • News
  • Technik
Markus Dubach (zweiter von links) und seine Kollegen aus Dänemark (Bild: zvg)

Moderne Wasserversorgung macht Vorort berühmt Alle Angriffe abgewehrt: Hacker greifen Ebikon an

1 min Lesezeit 1 Kommentar 19.12.2018, 12:08 Uhr

Beim Besuch einer Delegation aus Dänemark, welche das Wasserreservoir Ottigenbühl bestaunte, wurde bekannt, dass die Ebikoner Wasserversorgung im November Ziel eines massiven Hackerangriffs wurde. Tausende von Attacken aus London und Korea wurden verzeichnet.

Im November 2018 wurde die Wasserversorgung Ebikon von Hackern angegriffen. Mehrere tausend Mal wurde das System «von bösartigen Anfragen aus London und Korea angepinnt», teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. «Aufgrund der hohen Systemsicherheit blieben die Angriffe jedoch erfolglos», hiess es.

Die moderne technische Infrastruktur der Wasserversorgung Ebikon habe die Hacker abwehren können. «Unser System wurde erst im letzten Herbst installiert und erfüllt höchste Anforderungen, was die Sicherheit anbelangt», erklärt Markus Dubach, der Leiter der Wasserversorgung stolz.

Tschechen und Dänen kommen

Der Angriff wurde im Rahmen eines Besuchs einer dänischen Delegation in Ebikon bekannt. Es ist bereits die zweite ausländische Besuchergruppe, die sich für die moderne Infrastruktur der Gemeinde interessiert – die erste kam aus Tschechien.

Die Fachleute besichtigen die Wasserversorgung, sind aber vorab durch das Reservoir Ottigenbühl, welches in den Jahren 2012 und 2013 saniert und auf den neusten Stand der Technik gebracht wurde, beeindruckt. Denn von einem Wasserdruck, wie er im Reservoir Ottigenbühl erzeugt wird, sind die Dänen offenbar weit entfernt.

Von Ebikon lernen

Aufgrund der topografischen Eigenheiten des Landes setzen die Gemeinden in Dänemark auf bis zu 20 Meter hohe Wassertürme. Unsere Topologie könnten die Dänen zwar nicht kopieren, aber von der «Vorzeige-Wasserversorgung können sie jedoch einiges lernen», verlautbart aus Ebikon.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

In diesen Artikel haben wir viel Zeit investiert. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

1 Kommentare
  1. Christian Huber, 21.12.2018, 08:05 Uhr

    Weltweit jeder öffentlich betriebene Service im Internet wird täglich von suspekten IP Adressen aus der ganzen Welt angegangen und abgescannt. Das ist normal und keine Erwähnung in der Presse wert. Solche Scans sind hochgradig automatisiert und haben das Ziel, allfällige Sicherheitslücken oder schwache Passwörter zu identifizieren, welche dann Kriminelle anschliessend ausnutzen können. Bei dem Artikel vermisse ich eine journalistische Einordnung des Vorfalles. Handelte es sich bei den erwähnten Angriffen auf die Wasserversorgung um solche ganz normalen Scans, oder handelte es sich um eine zielgerichtete Attacke, um welche man sich wirklich sorge machen muss? Mangels Details im Artikel, schliesse ich dass es sich lediglich um diese «ganz normalen» Portscans handelt. Somit stellt sich mir die Frage wieso dies eine Pressemitteilung wert ist? Muss hier eventuell ein überzogenes IT Budget gerechtfertigt werden?

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF