Alan Wey: «Ich zähle die Frauen nicht, sie sind ja keine Trophäen»
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Er sucht ab dem 19. Oktober im Fernsehen seine grosse Liebe: der Luzerner Alan Wey. (Bild: 3+)

Luzerner Bachelor gibt sein erstes Interview Alan Wey: «Ich zähle die Frauen nicht, sie sind ja keine Trophäen»

5 min Lesezeit 1 Kommentar 05.10.2020, 14:01 Uhr

Ab Mitte Oktober wird der Luzerner Alan Wey im Fernsehen Rosen verteilen. Wie wichtig ihm Sex ist, was Liebe mit Red Bull zu tun hat und wie er seine Leidenschaft zeigt, verrät der Luzerner Bachelor in seinem ersten Interview.

Er ist 34 Jahre alt, 187 Zentimeter gross und der neue Rosenkavalier: Alan Wey.

Der Luzerner ist der neunte Bachelor der Schweizer Geschichte. Ab dem 19. Oktober sucht Wey im Fernsehen seine grosse Liebe. 17 Frauen buhlen um seine Gunst. Das Ganze ist ab 19. Oktober auf dem Privatsender «3+» zu sehen. zentralplus hat dem Junggesellen vor dem Start der Staffel den Puls gefühlt.

zentralplus: Alan, die Dreharbeiten sind im Kasten und die letzte Rose vergeben. Bist du verliebt?

Alan Wey: Er lacht. Diese Frage kommt immer wieder als erste. Was ich sagen kann: Wir sind uns am Kennenlernen. Gefühle sind definitiv da. Ich bin wirklich happy mit meiner Wahl.

zentralplus: Warum suchst du in einem TV-Format wie «Der Bachelor» deine grosse Liebe?

Alan: Ich wollte meine Liebe auf eine andere Art und Weise suchen. Im Bachelor weiss man nie, was passiert. Ich liebe Überraschungen, Adrenalin und Romantik.

zentralplus: Hat’s denn vorher nicht geklappt?

Alan: Ich war drei Jahre lang Single. Frauen habe ich vorher durch Kollegen, im Ausgang oder in den Ferien kennengelernt. Aber mit 17 Frauen gleichzeitig habe ich noch nie näher Bekanntschaft gemacht. Er lacht.

«Mir ist es wichtig, dass eine Frau als Frau daherkommt und feminin ist.»

zentralplus: Wie haben deine Freunde und Familie – auch aus Brasilien – reagiert, als sie realisierten, dass du der neue Bachelor bist?

Alan: Bevor es offiziell wurde, wussten nur mein Arbeitgeber, mein bester Freund und meine Schwester Bescheid. Als ich es allen sagen durfte, schmissen wir eine kleine Party. Die Familie in Brasilien hat es im ganzen Dorf rumerzählt. Es stehen alle hinter mir und unterstützen mich.

zentralplus: Wie muss deine Zukünftige sein?

Alan: Sie muss auf jeden Fall Humor mitbringen und über sich selbst lachen können. Auch sollte sie ein gepflegtes Erscheinungsbild haben. Mir ist es wichtig, dass eine Frau als Frau daherkommt und feminin ist. Sie muss wissen, was sie will und das auch mit mir kommunizieren können. Sie muss Probleme an- und aussprechen, Dinge auf den Punkt bringen und lösungsorientiert denken können.

zentralplus: Wie wichtig ist dir Sex in einer Beziehung?

Alan: Sex ist nicht das Wichtigste, aber sehr wichtig. Es gibt rationale und emotionale Liebe. Was ich suche, ist emotionale Liebe. Einander streicheln, Zärtlichkeiten und Sex sind mir wichtig. Wenn in einer Beziehung der Sex nicht stimmt, man unglücklich ist und darüber schweigt, kann es schwierig werden.

zentralplus: Bist du ein Typ für One-Night-Stands?

Alan: Wenn ich Single bin, habe ich kein Problem damit, One-Night-Stands zu haben. Ich meine: Why not? Vielleicht entsteht ja auch mehr daraus. In Beziehungen sind One-Night-Stands natürlich ein No-Go.

zentralplus: Wie viele One-Night-Stands hattest du schon?

Alan: Er lacht. Das habe ich nie gezählt. Ich zähle die Frauen nicht, sie sind ja keine Trophäen.

zentralplus: Du sagtest, du suchst keine rationale Liebe. Was ist dir sonst noch in einer Beziehung wichtig?

Alan: Leidenschaft. Wenn ich in einer Beziehung bin, will ich diese spüren. Ich finde es wichtig, das Temperament zu zeigen, dem Gegenüber zu verstehen zu geben, dass man sie oder ihn gerne hat. Und dass man sich nicht bremsen oder davo.

n zurückhalten lässt, nur weil man Angst hat, verletzt zu werden. Mit meiner Partnerin will ich das Leben gemeinsam schön gestalten und teilen. Seien das Erlebnisse oder Hobbys.

«Oftmals sind es kleine Dinge, mit denen man zeigen kann, dass man aneinander denkt. Zum Beispiel für die Partnerin eine Dose Red Bull zu kaufen, wenn sie das so gerne trinkt.»

zentralplus: Wie zeigst du, dass du ein leidenschaftlicher Typ bist?

Alan: Indem ich meine Wertschätzung nicht nur am Valentinstag zeige. Oftmals sind es kleine Dinge, mit denen man zeigen kann, dass man aneinander denkt. Zum Beispiel für die Partnerin eine Dose Red Bull zu kaufen, wenn sie das so gerne trinkt. Für mich sind solche kleinen Gesten im Alltag essenziell.

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zentralplus: Du bist in Luzern gross geworden. Welchen Bezug hast du heute zu Luzern?

Alan: Genau, ich bin in Dierikon, Gisikon, Ebikon und Cham aufgewachsen. Meine Eltern haben sich früh getrennt, deshalb sind es so viele Orte. Ich bin stolz darauf, Luzerner zu sein. Es ist eine wunderschöne Stadt, für mich eine der schönsten. Hier gehe ich gerne spazieren – und an die Fasnacht.

zentralplus: Wo bist du in Luzern anzutreffen?

Alan: Ich gehe gerne mit Freunden ins Penthouse oder in die Suite «eis go zieh». Zum Essen gehe ich gerne ins Pacifico. Und die beste Pizza gibts im Weissen Kreuz.

zentralplus: Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade Rosen verteilst?

Wey: Ich spiele gerne Fussball und bin nebenbei Model. Drei- bis viermal in der Woche gehe ich ins Fitness. Zudem reise ich gerne.

zentralplus: Was waren deine Reise-Highlights?

Alan: Es gibt so viele schöne Orte auf dieser Welt. Thailand und Mexiko haben mir am besten gefallen. Im asiatischen Raum gefallen mir das Essen und die Landschaft. In Mexiko das wunderschöne, karibikblaue Wasser, die Strände, die Mentalität, Kultur und Lebensfreude der Menschen. Absolutes Highlight waren die Cenoten, die geheimnisvollen Höhlen. Das war wahnsinnig, was ich da für Energien gespürt habe. Das kann ich wirklich jedem empfehlen.

Kritiker und Hater gibts immer, dessen war ich mir bereits vor dem Bachelor bewusst.

zentralplus: Was sagst du zu den Gerüchten, dass du nur der Ersatz-Bachelor bist?

Wey: Ich habe die Schlagzeilen gesehen. Davon weiss ich nichts. Die Produktion hat mir versichert, dass ich der Bachelor bin. Was ich weiss: Wegen Corona hatten wir einen anderen Kandidaten in Portugal, falls ich krankheitsbedingt hätte aussteigen müssen.

zentralplus: Bald bist du auf den Schweizer Bildschirmen zu sehen. Vor welcher Schlagzeile fürchtest du dich am meisten?

Alan: Er überlegt. Puh – vor keiner. Kritiker und Hater gibts immer, dessen war ich mir bereits vor dem Bachelor bewusst.

zentralplus: Also kümmert es dich nicht, was andere über dich denken?

Alan: Ich sage es so: Man kann es nie allen recht machen. Viel wichtiger ist mir, was diejenigen Leute über mich denken, die ich liebe.

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1 Kommentare
  1. Daniela Übersax, 05.10.2020, 23:53 Uhr

    Danke für das Interview!

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