Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
Afrikaner liefern sich Messerstecherei auf dem Inseli
  • Gesellschaft
Auf dem Luzerner Inseli ist es diesen Dienstagabend zu einer Schlägerei gekommen. (Bild: Emanuel Ammon/ Montage les)

Stadt Luzern: 6 Männer aus Asylbereich verhaftet Afrikaner liefern sich Messerstecherei auf dem Inseli

2 min Lesezeit 5 Kommentare 28.09.2016, 11:57 Uhr

Da war was los auf dem Inseli. Kurz vor Mitternacht kam es diesen Dienstag zu einer heftigen Schlägerei inklusive Messerangriffen. Die Polizei rückte mit mehreren Patrouillen aus, und auch die Ambulanz war vor Ort. Fünf Eritreer und ein Tunesier wurden festgenommen.

Diesen Dienstagabend kurz vor Mitternacht ist es auf dem Inseli zu einer wüsten Schlägerei gekommen. Ein Augenzeuge berichtet gegenüber zentralplus von grossem Lärm und herumfliegenden Flaschen. Zudem sei im Anschluss an die Schlägerei die Ambulanz erschienen.

Die Luzerner Polizei bestätigt, dass der Einsatzleitzentrale eine Auseinandersetzung zwischen mehreren dunkelhäutigen Personen am Inseliquai gemeldet wurde. Sie rückte mit mehreren Patrouillen aus. In der Folge wurden sechs Männer festgenommen. Drei davon mussten wegen Schnittverletzungen für ambulante Behandlungen ins Spital gebracht werden.

Unterstütze Zentralplus

Tatbestand muss geklärt werden

Bei den Festgenommen handelt es sich um fünf Eritreer, die zwischen 18 und 20 Jahre alt sind, sowie um einen 53-jährigen Tunesier. Allesamt halten sich im Asylbereich in der Schweiz auf. Warum es zur Schlägerei gekommen ist, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Details sind noch nicht geklärt, weil die Eritreer mit Dolmetscher einvernommen werden müssen, sagt Kurt Graf, Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage.

Eine polizeiliche Festnahme zur Abklärung des Sachverhalts kann bis zu 24 Stunden dauern, sollte dies nicht ausreichen, kann ein Staatsanwalt diese um weitere 24 Stunden verlängern. Danach müsste der Staatsanwalt einen Antrag auf Untersuchungshaft stellen.

Was die Verhafteten für Konsequenzen zu fürchten haben, kann erst nach Klärung des Tatbestands ausgesagt werden. Zum einen gäbe es eine strafrechtliche Sicht, erklärt Graf, zum anderen könnte es Auswirkungen auf das Asylverfahren haben. Das Gesundheits- und Sozialdepartement ist über den Vorfall informiert worden.

Vermehrte Präsenz an Hotspots

Auf dem Inseli treffen die unterschiedlichsten Benutzergruppen aufeinander. Dies kann immer mal wieder für Reibereien sorgen (zentralplus berichtete über ähnliche Phänomene auf dem Europaplatz). Dies hat auch die Stadt erkannt und mit den Sommerbars «Buvette» und «Voliere» ein Projekt ins Leben gerufen, das einen Beitrag zu öffentlichen Sicherheit auf dem Inseli leistete. Seit Kurzem sind diese allerdings in der Winterpause.

«Die Luzerner Polizei ist an den Hotspots vermehrt präsent und muss ab und zu intervenieren», sagt Graf zur öffentlichen Sicherheit auf dem Inseli. Tätliche Auseinandersetzungen wie jene von letzter Nacht seien eher selten. Die Polizei ist dankbar, wenn Vorfälle gemeldet werden.

Der nächste grosse Anlass auf dem Inseli startet diesen Samstag. Die Luzerner Herbstmesse Määs findet vom 1. bis 16. Oktober statt. Erwartet werden rund 350’000 Besucher (zentralplus berichtete). Die Luzerner Polizei wird mit einem speziellen Einsatzdispositiv – uniformiert und zivil – präsent sein.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

In diesen Artikel haben wir viel Zeit investiert. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

5 Kommentare
  1. J. Peter, 28.09.2016, 23:08 Uhr

    asylsuchende, welche zu hause um ihr leben fürchten, stechen sich in luzern gegenseitig fast ab? das sind keine an leib und leben verfolgten, sonst würden sie so was in einem land, welches sie aufnimmt und versorgt, nicht tun. spätestens jetzt hat die gewalt und angst auch luzern erreicht. unsere töchter können sich aufgrund solcher kriminellen nicht mehr frei und sicher bewegen. bin gespannt was herr moser schreibt, wenn er oder seine kinder einmal opfer von kriminellen wird, die hier auf unsere kosten leben und dann auch noch medizinisch versorgt werden. da zweifelt man langsam echt am verstand der befürworter der kriminellen.

  2. Christian Schmid, 28.09.2016, 17:04 Uhr

    Herr Moser,mit ihrem Kommentar versuchen Sie wie die Asylindustrie alles schön zu reden.Sind ja bedauerliche Einzelfälle vermutlich dazu noch höchst traumatisiert usw. und so sofort.

  3. Christian Schmid, 28.09.2016, 15:50 Uhr

    Mir ist klar das meine aussage den Asyl Befürwortern nicht passen wird.Selbst schuld importiert noch mehr von diesen Asylschmarotzern. In Eritreer und Tunesien herrscht kein Krieg. Solche Auseinandersetzungen werden bald zur Tagesordnung gehören.(siehe Deutschland) Gute Nacht Schweiz.Wir schaffen uns ab.

    1. Marcel Moser, 28.09.2016, 16:13 Uhr

      Herr Schmid, was sie hier schreiben schrammt haarscharf am Straftatbestand des Rassismus vorbei. Ein solcher Kommentar ist auch nicht mehr durch die Meinungsfreiheit abgedeckt. Betreibt man ein wenig Ursachenforschung und kennt die Zusammenhänge ein wenig, dann kann man sich ungefähr vorstellen was abgelaufen ist und das die Situation offensichtlich komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Hintergrund dürfte der übermässige Genuss von Alkohol gewesen sein. Das aggressive Vorgehen der Eritreer und Tunesier spricht dafür, denn beide Bevölkerungsgruppen neigen zu Aggressivität nach übermässigem Alkoholgenuss. Zudem mag die angespannte Lage im Flüchtlingssektor ein Übriges dazu beitragen.

    2. Daniel Huber, 28.09.2016, 16:50 Uhr

      Herr Moser, mir ist nicht ganz klar, was an der obigen Aussage den Straftatbestand des Rassismus erfüllen soll. Ich staune jedoch an ihrer Argumentation, die Messerstechereien mit Kontrollverlust nach übermässigen Konsum von Alkohol und einer wie auch immer gearteten angespannten Lage im Flüchtlingssektor? zu rechtfertigen versucht. Das gälte dann ja auch für andere Taten wie sexuelle Übergriffe dieser Menschen. Oder muss man auch dafür Verständnis aufbringen?