Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
Ärzte bestätigen Querschnittlähmung
  • Gesellschaft
  • Gesellschaft
Vom Velo gerissen und vergewaltigt – nun ist klar, dass die Frau aufgrund ihrer Verletzungen gelähmt bleibt. (Bild: azi)

Vergewaltigungsopfer von Emmen Ärzte bestätigen Querschnittlähmung

2 min Lesezeit 30.07.2015, 11:30 Uhr

Was kürzlich noch spekuliert wurde, ist nun offiziell: Die Frau, die vergangene Woche in Emmen vergewaltigt wurde, ist aufgrund ihrer schweren Verletzungen querschnittsgelähmt – derzeit wird von der schwersten Form ausgegangen.

Die Frau, die vergangene Woche in Emmen vergewaltigt und schwer verletzt wurde (zentral+ berichtete), ist in Nottwil in Behandlung. Das bestätigt das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in einer Mitteilung vom Donnerstag. Man habe sich dazu entschieden, diese Informationen öffentlich zu machen, um weiteren Spekulationen in der Öffentlichkeit Einhalt zu gebieten.

Die Ärzte gehen aufgrund der schweren Rückenverletzungen der Frau von einer Querschnittlähmung des Rumpfs sowie der Arme und Beine – also von einer Tetraplegie – aus. Die Frau werde nun weiter untersucht. «Eine definitive Beurteilung der bleibenden Einschränkungen ihres Körpers kann frühestens in etwa zwei bis drei Monaten vorgenommen werden», sagt Agnes Jenowein, Sprecherin des Paraplegiker-Zentrums, auf Anfrage.

Unterstütze Zentralplus

Wohl nie mehr ein selbstständiges Leben

Aus Respekt vor den Angehörigen würden jedoch keine weiteren Informationen zum Zustand der Frau bekannt gegeben. Klar ist: Aufgrund der jetzigen Diagnose kann davon ausgegangen werden, dass die Frau nie mehr ein selbstständiges Leben führen kann.

Das Opfer fuhr am Dienstag vergangener Woche gegen 22.40 Uhr mit dem Velo auf der Dammstrasse Richtung Seetalplatz. Vor der Brücke Reusseggstrasse wurde sie von einem unbekannten Mann vom Velo gezerrt. Nach Polizeiangaben müsse man davon ausgehen, dass die Frau vergewaltigt wurde. Sie erlitt beim Vorfall schwerste Rückenverletzungen und musste notoperiert werden. Die Vergewaltigung schlug auch in sozialen Medien hohe Wellen (zentral+ berichtete).

Was ist Ihre Meinung zum Artikel? Registrieren Sie sich jetzt als Community-Mitglied und nutzen Sie die Kommentarfunktion, um es uns mitzuteilen.

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare
Mehr Gesellschaft