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Ärger um Buvette-Vergabe
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Erlebte keinen Rekordsommer: Die Buvette auf der «Ufschötti». (Bild: bic)

Stadt Luzern: Wechsel auf der Ufschötti Ärger um Buvette-Vergabe

1 min Lesezeit 3 Kommentare 06.07.2019, 07:43 Uhr

Der Luzerner Gastronom Sascha Welz ist sauer. 15 Jahre betrieb er die «Beach-Bar» auf der Ufschötti. Dass es damit vorbei sein soll, will er nicht akzeptieren.

Die Stadt Luzern hat die Buvetten ausgeschrieben und neu vergeben. Während auf dem Inseli alles beim Alten bleibt, kommt es auf der Ufschötti zu einem Wechsel. Das Team «Strandleben» erhielt den Zuschlag. Wer dahinter steckt, ist bisher unbekannt (zentralplus berichtete).

Der Entscheid kommt beim bisherigen Betreiber gar nicht gut an. «Ich will vollen Einblick in die Unterlagen und werde die Vergabe mit einem Anwalt anfechten», sagt Sascha Welz gegenüber der «Luzerner Zeitung». Seit 15 Jahren betreibt er die «Beach-Bar». Probleme habe es nie gegeben.

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Die neuen hätten mit einem interessanten gastronomischen Angebot gepunktet, liess die Stadt verlaufen. Das ärgert Welz: «Meine Ideen und Innovationen wurden immer unterdrückt. Jetzt kommen andere mit einem Foodkonzept und die Jury findet es toll.» Snacks oder Glace habe er gar nie anbieten dürfen.

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3 Kommentare
  1. Emi, 14.07.2019, 16:55 Uhr

    Willkommen in der Welt der “Ungerechtigkeit”! Aufbauen und die harte Arbeit wird oft in unserer schweizer Gesellschaft Einem überlassen, der sich als Einzelkämpfer disponiert, ein Konzept erarbeitet, alle Risiken in Kauf nimmt und den Mut dazu hat. Einer Persönlichkeit – wie Sasche Welz – die keine Selbstprofilierung für nötig hält. Aber wenn es dann läuft und die Vorarbeit eventuell endlich seinen Profit zeigen lässt, heisst es dann von Oben “der Gerechtigkeit wegen, sollen auch “die Anderen” eine Chance erhalten. Ich erlebe es immer wieder – ob in Wirtschaft, Business, Service/Gastronomie. Und dann … bis die laufende Buvette doch wieder nicht mehr “läuft” oder sich nicht mehr rentiert. Na, Dankeschön! Wann lernen wir wie sich Gerechtigkeit definieren lässt!

  2. Franziska Kneubühl, 11.07.2019, 05:54 Uhr

    Sascha Welz ist Vorreiter der Ufschötti Buvette und hat unter nicht einfachen Voraussetzungen, vielen Hindernissen und Regeln, einen attraktiven und authentischen Ort geschaffen, wo sich mittlerweile vielseitiges Publikum jeden Alters und aus jeder Sparte trifft. Das ist ganz alleine Sascha Welzes Verdienst. Aus einem der grössten Multikulti Treffpunkten von Luzern einen derart sozialen, friedlichen Schmelzpunkt hinzubringen. Er hat den Weitblick, das Verständnis das Durchhaltevermögen und jahrzehntelange Gastro Erfahrung um einen Ort wie die Ufschötti Buvette zu dem zu machen was sie geworden ist. Sascha Welz mag ein Einzelkämpfer sein und offenbar hat er bei der Neubewerbung, die Jury nicht überzeugen können. Hat denn je einer dieser Leute in der Ufschötti verkehrt?
    Sascha Welz hat über Jahrzehnte in der Gastroszene sehr vieles bewirkt und hat diese auch mitgeprägt. Er ist in meinen Augen einer der innovativsten authentischsten Gastrobetreiber von Luzern, der sich auch in der luzerner Kunstszene bewegt.
    Das er nun den Platz räumen soll ist mir absolut rätselhaft! Zwei gut vernetzte noch geheimgehaltene Bewerber wurden auserkoren. Die anderen Buvetten hatten mehr Mitstreiter, dürfen aber bleiben….nichts gegen die Inseli Betreiber, ich gönne Ihnen dass sie bleiben dürfen, aber sie sind keinesfalls erfahrener oder besser als Sascha Welz. Und wie ich zuverlässig weiss, haben diese weniger Vorschriften um sich „unentbehrlich“ zu machen.
    Nebst dem, dass einem sorgfältig aufgebauten, eingespielten, und gut funktionierenden Betrieb (reich wird man dabei nicht), der Abschied eingeläutet wird, werden Arbeitsplätze riskiert und Lebensgrundlagen genommen
    Gehts noch?!!!
    ……und übrigens; Sascha Welz verkauft seid eh und jeh lokales Bier……was denn sonst?!!!

    Von meinem iPhone gesendet

  3. Ralph, 06.07.2019, 15:23 Uhr

    Hört sich so an, als ob die zumindest „unfair“ vergeben wurde. Zentralplus, bitte dranbleiben.