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Gewaltausbruch an Fasnacht gibt zu reden Administrativuntersuchung gegen Luzerner Polizisten läuft

1 min Lesezeit 17.06.2017, 09:10 Uhr

Ein Vorfall an der diesjährigen Luzerner Fasnacht schlägt hohe Wellen. Ein ranghoher Beamter der Luzerner Polizei soll eigenmächtig in einen Polizeieinsatz eingegriffen haben, obwohl er an diesem Abend privat unterwegs war. Der Mann arbeitet weiter im Korps.

Der Polizist war in der Freizeit unterwegs. Er hatte an der Fasnacht einen bereits verhafteten Mann tätlich angegriffen. Die Polizei hat einen entsprechenden Bericht der Luzerner Zeitung bestätigt. Bei der Luzerner Polizei läuft deshalb nun eine Administrativ-Untersuchung gegen den ranghohen Polizisten. Die Strafuntersuchung wurde bereits im März eingestellt.

Regierungsrat Paul Winiker (SVP) wollte sich zum konkreten Fall nicht äussern. Ein Polizist habe aber eine klare Vorbildrolle – sei es bei der Arbeit oder als Privatperson, so der Luzerner Sicherheitsdirektor gegenüber Radio Pilatus. Die Administrativuntersuchung soll im Juli abgeschlossen werden.

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Laut der «LZ» passierte die Sache am 25. Februar. Eine Polizeipatrouille hatte an jenem Samstagabend Unter der Egg zwei mutmassliche Taschendiebe festgenommen. Die Polizisten schienen die Situation unter Kontrolle zu haben, als sich aus der Menge ein Mann löste und auf die Verhafteten zuging. Es handelte sich um den Polizisten. Er soll die mutmasslichen Diebe beschimpft und einem von ihnen einen Faustschlag verpasst haben.

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